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Prinz Peter will Leben retten

Das kann und tut auch jeder andere Blutspender: Mechernicher Karnevalisten folgten dem eigenen Aufruf zur „Prinzenblutspende“ im Gymnasium am Turmhof – Außergewöhnlicher großer Andrang vor Weihnachten

Mechernich – Erst wurden Fotos gemacht, damit der gesundheitlich angeschlagene Fotograf nicht die versammelten Blutspender ansteckt, aber dann reihten sich Mechernichs Prinz Peter IV. (Schweikert-Wehner) und seine Gefolgschaft ordnungsgemäß in die lange Warteschlange bei der vorweihnachtlichen Blutspende des Rotkreuz-Stadtverbandes Mechernich im Foyer des Gymnasiums am Tumhof (GAT) ein, um zur Ader gelassen zu werden. Es herrschte Hochbetrieb.

Umringt von Karnevalisten und Rotkreuzlern lässt sich Mechernichs Prinz Peter IV. (Schweikert-Wehner) vor ab von der Kreis-Blutspendebeauftragten Edeltraud Engelen den Blutdruck messen. „Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, ich habe noch nie zuvor Blutgespendet“, gestand der promovierte Apotheker schon bei seinem Aufruf zur Prinzenblutspende vor einigen Wochen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Prinz und zahlreiche Angehörige des KC „Bleifööss“ um Präsident Reinhard Kijewski und Angehörige des Festausschusses Mechernicher Karneval um Michael Sander waren dem eigenen Aufruf zur Blutspende gefolgt, den sie vor einigen Wochen über die Medien gestartet hatten. Es war die nunmehr fünfte „Prinzenblutspende“ in der Stadt Mechernich. Am 16. Januar folgt der Blutspendetermin in der Kommerner Bürgerhalle, zu der das Dreigestirn der KG „Greesberger“ aufgerufen hat.

Per Handschlag und mit gegenseitig verliehenen Orden bekräftigten Prinz Peter IV. und Rotkreuz-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Klöcker ihre Zusammenarbeit in Sachen Rotes Kreuz und Blutspenden in der Stadt Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Die Stadt Mechernich und der Rotkreuz-Ortsverein müssen sich nicht hinter anderen Städten und Gemeinden im Rotkreuz-Verband Nordrhein verstecken, ganz im Gegenteil: Mechernich ist eine der Kommunen mit der höchsten Blutspenderquote im Kreisgebiet“, sagte Rotkreuz-Blutspende-Beauftragter Wilfried Müller. „Normal kommen 130 bis 140 Spender pro Termin. Aber diesmal sind es ganz außergewöhnlich viele“, räumte Rotkreuz-Ortsvereinsvorsitzender und Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker ein.

Orden und „Bützchen“

Er und die Kreisverbandsbeauftragte Edeltraud Engelen verteilten Karnevalsorden des Roten Kreuzes und „Bützchen“ an Prinz Peter und Gefolge. Die Karnevalisten bedankten sich umgekehrt mit Orden und „Alaaf-Rufen“.

Die junge Tradition der Prinzenblutspenden in der Stadt Mechernich eröffnete das Weyer Dreigestirn aus Prinz Björn (Wassong), Bauer Michael (Hochgürtel) und Jungfrau Michael (Lock) 2014 in Kommern. Es folgte 2015 das Mechernicher Dreigestirn Prinz Michael III. (Sander), Bauer Reinhard (Kijewski) und Jungfrau Margret (Eich). 20 16 und 2017 waren wieder die „Greesberger“ aus Kommern federführend, in der Session 2018/19 gibt es Prinzenblutspenden sowohl in Kommern als auch in Mechernich.

Orden und „Bützchen“ gab es in Mechernich auch für Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte des Rotkreuz-Kreisverbandes Euskirchen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Prinz Peter IV. ging am Donnerstag mit gutem Beispiel voran und spendete zum ersten Mal in seinem Leben Blut. Dr. Schweikert-Wehner weiß als Apotheker, wie wichtig Blutspenden sind, um Patienten versorgen zu können: „Blutprodukte sind therapeutisch immer noch sehr wichtig und können gegenwärtig nicht durch andere Herstellungsverfahren ersetzt werden. Wichtige Operationen und rettende Sofortmaßnahmen sind ohne Blutprodukte nicht denkbar.“

Spenden kann jeder ab 18

Die Keim- und Virenfreiheit sei dabei das wichtigste Qualitätskriterium. Mit moderner Analytik und Vorsichtsmaßnahmen sind Blutprodukte hochwirksam und sicher, so der Prinz. „Blutspender sind Lebensretter“, daran gibt es keinen Zweifel“, bekräftigten die Blutspende-Beauftragten Edeltraud Engelen und Wilfried Müller.

„Blutspender sind Lebensretter“, daran gibt es keinen Zweifel“, bekräftigte Blutspende-Beauftragter Wilfried Müller am Rand der Prinzenblutspende mit Ordensverleihung. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren. Mitgebracht werden sollte zur Blutspende ein Personalausweis, notfalls auch der Führerschein. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen knapp zwei Monate liegen. Bei der ersten Blutspende sollte man nicht älter als 68 Jahre alt sein. Das DRK deckt mit seinen Blutspendediensten etwa 70 Prozent des Blutbedarfs in Deutschland ab. Die meisten Produkte aus Spenderblut erhalten Krebspatienten.

Der Begriff „Blutkonserve“ sei zwar gebräuchlich, aber eigentlich nicht tiefgehend genug, erläutert Rolf Klöcker: „Beim DRK-Blutspendedienst werden aus jedem halben Liter Spenderblut pro Spender verschiedene Blutpräparate hergestellt, die hochwirksame Medikamente für die Patienten sind“, so der Kreisgeschäftsführer: „Mit einer Blutspende können also gleich mehrere Menschenleben gerettet werden.“

pp/Agentur ProfiPress

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