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Pflanzenfreunde knubbelten sich in Kommern

Tausende Besucher schlenderten über den Blumen- und Kleintiermarkt – Fledermauskot als Dünger war der Renner

Mechernich-Kommern – „Noch sehen die kleinen Pflanzen auf dem Blumen- und Kleintiermarkt etwas unscheinbar aus in ihren Töpfen. Doch wenn sie mal groß sind, können sich Gartenfreunde über winterharte Bananen, echte Kaffeebohnen, Mini-Kiwis oder nordische Zitronen freuen“, beschreibt die für „Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ tätige Journalistin Kirsten Röder in ihrem Bericht das Angebot beim Blumen- und Kleintiermarkt in Kommern. Der Kommerner Markt hielt erneut Exoten, alte Sorten, seltene Kräuter und ein Meer schmückender Blumen bereit. Und er zog am Pfingstmontag wieder Tausende von Besuchern an.

Eine Neuheit konnten die Besucher in den Töpfen von Alexandra Bernhardt und ihrem Mann Werner entdecken: Tomatenpflanze und Kartoffel wachsen platzsparend in einem Topf. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Eine Neuheit konnten die Besucher in den Töpfen von Alexandra Bernhardt und ihrem Mann Werner entdecken: Tomatenpflanze und Kartoffel wachsen platzsparend in einem Topf. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Zum 28. Mal fand der Markt statt, bei dem 69 Händler ihr Sortiment präsentierten. Die Veranstaltung ist für viele der Auftakt zur Gartensaison. „Für den Gartenfreund beginnt jetzt die Arbeit mit Jäten, Graben, Hacken, Schneiden und Pflanzen“, zitiert Kirsten Röder Helga Weiermann, die Gründerin und Organisatorin des Marktes.

Der Blumen- und Kleintiermarkt ist für viele der inoffizielle Start in die Gartensaison. Er hielt erneut Exoten, alte Sorten, seltene Kräuter und ein Meer schmückender Blumen parat. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Blumen- und Kleintiermarkt ist für viele der inoffizielle Start in die Gartensaison. Er hielt erneut Exoten, alte Sorten, seltene Kräuter und ein Meer schmückender Blumen parat. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Durchführung des Marktes orientiert sich Helga Weiermann den Eisheiligen. Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sofie, Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. oder 5. Jahrhundert, zählen zu den Wetterheiligen. „Eine alte Bauernregel sagt, dass erst mit Ablauf der kalten Sophie das eisige Wetter für die Pflanzen vorbei ist. Für den Gärtner ist das ein wichtiges Datum“, erklärt Weiermann im Gespräch mit der Journalistin.

Oben Tomaten ernten und unten Kartoffeln: Die Pflanze, die Werner Bernhardt im Topf präsentierte, macht es möglich. „Die Tomate ist sozusagen auf die Kartoffel aufgepfropft. Das sind beides Nachtschattengewächse, die vertragen sich“, zeigte sich der Fachmann von der Neuheit auf dem Pflanzenmarkt überzeugt.

Ob französischer Majoran, griechischer Oregano oder zypriotischer Strauchbasilikum: der Markt in den Gassen von Kommern bot eine große Auswahl alltäglicher, aber auch exotischer Kräuter. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Ob französischer Majoran, griechischer Oregano oder zypriotischer Strauchbasilikum: der Markt in den Gassen von Kommern bot eine große Auswahl alltäglicher, aber auch exotischer Kräuter. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Prominente Besucherin zwischen Stauden und Kräutern war Ulrike Lindner, vielen bekannt als TV-Moderatorin der ARD-Reihe „Heim& Garten“. Wie die seit drei Jahren in Mechernich lebende Pflanzenexpertin verriet, liebe sie es, über den Markt in Kommern zu schlendern und sich nach Raritäten und Exoten umzuschauen.

Die Auswahl an den Ständen reichte von würzigen Kräutern bis hin zu bunten Orchideen. Stauden seien immer noch im Trend, sagte Gärtner Holger Frensch. Einmal gepflanzt, habe man viele Jahre was davon. „Schön klingen ihre Namen allemal: brennende Liebe, flammende Blume oder Indianernessel“, schreibt Kirsten Röder. Auch Knollen in großen Mengen und allerlei Formen gab es zu entdecken. Hedi Hein aus Kommern griff freudig zu. Sie liebe den „Überraschungseffekt“ beim Erblühen im Herbst.

An mehreren Ständen war „Fo-Ti-Teng“ zu ergattern, nach der Beschreibung ein legendäres Lebenselixier. Sein „Erfinder“ Ho Shou Wu wurde 132 Jahre alt, war auf dem beiliegenden Zettel zu lesen. Wer den schnellkletternden, vielblütigen Knöterich kaufte, braucht Platz. Er kann bis 4,5 Meter hoch klettern.

Fledermauskot als Dünger war der Renner in diesem Jahr. „Der ist schon weg“, vermeldete Markus Thies vom Naturschutzbund Süd-Eifel bereits um die Mittagszeit. Gesammelt werde dieser auf den Dachböden von Häusern ein, wenn wir angerufen werden, erklärte der Experte.

pp/Agentur ProfiPress

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