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Partisanen und Clowns

Stephan Everling rezensiert in den Eifeler Lokalteilen der Kölner Tageszeitungen ein wiederum grandioses „Weihnachts-Special“ der berüchtigten „Eifel-Gäng“ – Hochgürtel, Kramp und Lang zog es zurück an den allerersten Tatort, wo vor sechs Jahren alles begann

Nettersheim/Eifel – O Du Fröhliche! Rund 150 Zuschauer kamen vergangene Woche ins Holzkompetenzzentrum Nettersheim, um das Weihnachtsspecial der „Eifel-Gäng“ zu erleben. „Sie genossen einen extrem unterhaltsamen Abend, bei dem Ralf Kramp, Günter Hochgürtel und Manfred Lang alle Register des Eifeler Humors zogen“, urteilt Stephan Everling im „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Mit ihrem Auftritt waren der Krimi-Autor und Verleger Kramp, Musiker und Journalist Hochgürtel und Autor und Journalist Lang an den Ort zurückgekehrt, wo vor sechs Jahren der erste Auftritt der „Eifel-Gäng“ stattgefunden hatte. So hatten die drei quasi ein Heimspiel, und das Publikum hatte seine Freude daran.

Anarchisten, Clowns und Partisanen bei der Arbeit: „Eifel-Gängster“ (von links) Hochgürtel, Lang und Kramp. Foto: Stephan Everling/KStA/KR/pp/Agentur ProfiPress

Stephan Everling: „Damals hatte Günter Hochgürtel das Konzept des Trios wie folgt zusammengefasst: »Ich singe, Ralf liest und Manni schreit die Leute an«. Im Wesentlichen ist es bei dieser Aufgabenteilung geblieben, doch das Programm hat sich mittlerweile zur gelebten Anarchie und einem charmanten Festival der absurden Komik entwickelt. Mit Brillanz folgen die drei spontanen Einfällen, arbeiten neue Handlungsstränge aus und integrieren gnadenlos alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist.“

Lindenstraße und Komödienstadel

Dabei war es egal, ob das eine Anekdote über eine feuchtfröhliche Weihnachtsfeier in Jünkerath war, die Lang und Hochgürtel gemeinsam erlebten oder die vergessene Geige von Günter Hochgürtel, die Gattin Barbara mitten im laufenden Programm von Zuhause holen fahren musste. „Sie sehen ein Gastspiel der »Lindenstraße«“, kommentierte Manni Lang und der ständig vor sich hin essende Rallef Kramp ergänzte: „Eifeler Komödienstadel“. Die „Kölnische Rundschau“ meint: „Alles ist authentisch, charmant und vor allem komisch.“

Stephan Everling: „Denn die »Eifel-Gäng« funktioniert im Grunde genommen nach den klassischen Regeln der Zirkuskomik. Hochgürtel ist der Weißclown, der »Straight Man«, der versucht, ernsthaft ein Lied zu singen, während hinter ihm Lang und Kramp in der Rolle des »Dummen August mit Elchgeweihen miteinander forkeln.“

„Schunkelpolizei“ im Einsatz: Ralf Kramp wachte mit dem Schrotgewehr darüber, dass sich die Zuschauerreihen bei Günter Hochgürtels Schunkelliedern auch rhythmisch hin- und her wiegten. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

Im Gegensatz zum Zirkusclown beschränke sich der Humor des aus jeder für sich bekannten Einzelakteuren zusammengefügten Trios aber nicht auf wasserspritzende Blumen. Mit Können und Wortwitz überzeugen Hochgürtel, Kramp und Lang das Publikum.

Manfred Lang, Ständiger Diakon im Zivilberuf der Katholischen Kirche, mutiere auf der Bühne zum Hohepriester des Eifeler Platts und besteche mit akrobatischen Zungenbrechern und eingeeifelten Weihnachtsmärchen, so schreiben die Eifeler Lokalteile der Kölner Tageszeitungen übereinstimmend.

Greis aus Bürvenich dachte, er stürve nich

Der Karikaturist, Krimiautor und Verleger Ralf Kramp informiere in einer Ingo-Insterburg-Gedächtnisnummer darüber, wo er schon überall einen literarischen Mord verübt hat. Bei der Zeile „Ich killt einen Greis in Bürvenich, der dachte immer, er stürve nich“, gab das Publikum auf und lachte so laut, dass Weiterspielen unmöglich war. „Ich setze Euch auseinander!“, schimpfte der gebürtige Euskirchener mit Mechernicher Wurzeln.

Improvisation mit dem „Straight Man“, dem Weißclown Günter Hochgürtel (v.l.), und den „Dummen Augusten“ Manni Lang und Ralf Kramp. Die „Eifel-Gäng“ funktioniert laut Rezensent nach den alten Gesetzen der Zirkuskomik. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

Natürlich gab es dabei ständig Rollenwechsel und Überraschungen, wurde das Programm umgestellt und hemmungslos improvisiert, doch genau das mache einen Teil des Charmes der „Eifel-Gäng“ aus, so Rezensent Stephan Everling. Keiner der drei sei sich zu fies für eine Pointe, und so „floss der Abend wie Butter“: „Alles geht, nichts muss, und der nächste Lacher ist nur einen flotten Spruch weit entfernt, da jö!“

Abschließend schreibt der Berichterstatter der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft über das Nettersheimer Gastspiel: „Was bleibt? Der vielleicht schönste Kalauer des Abends, gegeben von Kramp. Nachdem Hochgürtel mit dem Publikum gemeinsam das alte, italienische Partisanenlied »Bella Ciao« gesungen hatte, überlegte er laut: »Ist Partigiano nicht ein italienischer Hartkäse?«“

pp/Agentur ProfiPress

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