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Ottobeurener Organist an Seifert-Orgel

Freunde und Förderer der Musik-Kultur an St. Nikolaus e. V haben am Sonntag, 4. Oktober ab 17 Uhr an St. Michael in Großbüllesheim den bekannten Musiker Dr. Josef Edwin Miltschitzky zu Gast

Euskirchen-Großbüllesheim – Basilika-Organist Dr. Josef Edwin Miltschitzky aus Ottobeuren spielt auf Einladung der Freunde und Förderer der Musik-Kultur an St. Nikolaus e. V. am Sonntag, 4. Oktober ab 17 Uhr auf der großen Seifert-Orgel der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim Werke von Bach, Speth, Scheidt, Vetter, Telemann, Krebs und anderen. Die geistlichen Impulse zu dieser Orgelfeierstunde spricht der Theologe Georg Schneider.

An der großen Seifert-Orgel in St. Michael, Großbüllesheim, spielt der Ottobeurener Basilika-Organist Dr. Josef Edwin Miltschitzky am Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr, Werke von Bach, Speth, Scheidt, Vetter, Telemann, Krebs und anderen. Foto: Volker Prinz/Veranstalter/pp/ProfiPress

Im ersten Konzertteil sind Johann Speths (1664 – 1720) „Magnificat Quarti Toni“, P. Sixtus Bachmanns (1754 – 1825) „Fuga X in A. Alla Zoppa“ und Samuel Scheidts (1587 – 1654) „Fantasia super Io sono ferito lasso“ zu hören.

Nach Georg Schneiders erstem spirituellem Impuls spielt Dr. Miltschitzky Nikolaus Vetters (1666 – 1734) „Benedictus“, Georg Philipp Telemanns (1681 – 1767) „Fünfte Fuge in e“ und Georg Friedrich Händels (1685 – 1759) „Fuga VI in G“.

Dr. Josef Edwin Miltschitzky, Jahrgang 1958, studierte unter anderem Orgel, katholische Kirchenmusik, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik und promovierte 2012 an der Universität von Amsterdam mit einer Arbeit über „Ottobeuren – ein europäisches Orgelzentrum. Orgelbauer, Orgeln und überlieferte Orgelmusik“. Foto: Miltschitzky/Veranstalter/pp/ProfiPress

Nach einem weiteren Impuls wiederum Johann Sebastian Bachs „Concerto III in C“, Carl Philipp Emanuel Bachs „Trio à 2 Claviere et Pedal“ und Johann Ludwig Krebs` „Wir glauben all an einen Gott“ und „Meinen Jesu lass ich nicht“.

Impulse von Georg Schneider

Der Eintritt ist frei, der Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur ist aber auf Spenden angewiesen, um die aufwändigen Konzerte und Orgelfeierstunden bezahlen zu können. Seelsorgebereichs-Kirchenmusiker Volker Prinz: „Die Pfarrgemeinden stellen unserem Verein kostenlos die kirchlichen Räume und Instrumente zur Verfügung.  Für die Finanzierung der hochrangigen Interpreten kommt nur der Förderverein auf, nicht die Kirche.“ Eine Spendenbescheinigung für Konzertspenden kann ausgestellt werden.

Chororgel von Karl Joseph Riepp in der Basilika Ottobeuren, eine von Dr. Josef Edwin Miltschitzkys „Heimorgeln“. Foto: Volker Prinz/Veranstalter/pp/ProfiPress

Dr. Josef Edwin Miltschitzky, Jahrgang 1958, studierte seit 1978 an der Musikhochschule München Orgel bei Prof. Harald Feller und Prof. Klemens Schnorr. 1979 begann er das Studium der katholischen Kirchenmusik an der Musikhochschule München. Seine geisteswissenschaftlichen Interessen verfolgte er seit 1980 mit einem Zweitstudium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität der Bayernmetropole.

1983 wurde der gebürtige Memminger als Dekanatskirchenmusiker und Kirchenmusiker an der Basilika Ottobeuren angestellt. 1984 nahm er das Studium der Diplommusikpädagogik an der Musikhochschule München auf. 1991 machte er seine Magisterarbeit über historische Psallierchor-Orgeln in Süddeutschland und Portugal.

Die Basilika St. Alexander und St. Theodor der Benediktinerabtei Ottobeuren, an der Dr. Josef Edwin Miltschitzkys Organist ist. Foto: Volker Prinz/Veranstalter/pp/ProfiPress

2012 verteidigte er an der Universität von Amsterdam seine Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde mit der Arbeit „Ottobeuren – ein europäisches Orgelzentrum. Orgelbauer, Orgeln und überlieferte Orgelmusik“ bei Prof. Dr. Rokus de Groot und Prof. Dr. A. G. M. Ton Koopman.

Konzerte führten Dr. Josef Miltschitzky zu vielen historischen Orgeln in fast allen europäischen Ländern, u. a. nach Notre-Dame in Paris oder in die Kathedralen und Dome von Aachen, Brüssel, Coutances, Lincoln, Malagà, Montpellier; Narbonne, Szeged und andere.

pp/Agentur ProfiPress

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