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Ortsbürgermeister kämpfte für Familie

Weiterhin wichtige Ansprechpartner für vom Hochwasser Betroffene auch Monate nach der Katastrophe

Mechernich – „Es ist sehr schön hier. Wir sind so dankbar.“ Lebibe Latifi ist das empfundene Glück förmlich anzusehen. Die fünffache Mutter und ihr Mann Faton sind froh, endlich ein Zuhause gefunden zu haben. Dank dem Ortsbürgermeister Günther Schulz, der seit Wochen für die Familie kämpfte. Noch heute, Monate nach dem verheerenden Hochwasser ist Günther Schulz – wie viele andere Ortsbürgermeister auch – weiterhin wichtiger Ansprechpartner in der Not für vom Hochwasser Betroffene und hilft, wo er kann.

Die Familie war schwer getroffen. Ihre Wohnung in der Blankenheimer Straße ist nach der Nacht zum 15. Juli unbewohnbar. Weil sie keine andere Möglichkeit und Unterkunft fanden, lebten sie jedoch in feuchten Räumen, die vier Kinder und die Eltern. Labibe Latifi war damals hochschwanger.

Die Familie in der neuen Wohnung – v.l.: Faton Latifi, Günther Schulz, Lebibi Latifi, Artur Zemba. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Sie haben tagelang auf nassen Matratzen geschlafen“, berichtet Günther Schulz. Er hat sie nicht allein gelassen, geholfen, nach Unterkünften geschaut, mit möglichen Vermietern gesprochen. Die noch im guten Zustand befindlichen Möbel wurden kurzerhand vom städtischen Bauhof zwischengelagert. Doch eine neue Bleibe blieb schwer zu finden. Man war eben nicht allein auf der Suche.

Lösung gefunden

„Doch dann hat es endlich geklappt“, nach endlos vielen Telefonaten und Versuchen, wie Günther Schulz erzählt. Die Lösung bot eine Wohnung in der ehemaligen Bundeswehrsiedlung, An den Birken, den Mechernichern unter der Bezeichnung „Papageiensiedlung“ bekannt. Zuerst stand jedoch noch eine Renovierung der Räume an, die sich bis jetzt hinauszögerte. Artur Zemba, der den Hausmeister-Service für die Wohngebäude im Areal stellt, nimmt die Eltern an diesem Morgen freundlich in Empfang.

Die Familie, die ursprünglich aus dem Kosovo stammt, ist nun überglücklich für die kommenden zwölf Monate eine Bleibe gefunden zu haben, solange wird die Renovierung ihres bisherigen Zuhauses voraussichtlich in Anspruch nehmen. Und auch Günther Schulz kann jetzt beruhigt in Reha gehen, die am Montag für ihn startet, mit einer Sorge weniger.

pp/Agentur ProfiPress

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