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Oh wie schön war Panama

Blick auf Papst Franziskus im Papamobil – Jugendliche aus der GdG Mechernich beim Weltjugendtag – 650 000 Menschen aus aller Welt kamen zum Abschlussgottesdienst –Glaube ist ein starkes Band – Jugendreferentin Rebekka Narres berichtet

Mechernich – Papst Franziskus hat beim Weltjugendtag in Panama an die Gläubigen appelliert, Brücken statt Mauern zu bauen. Die Weltjugendtagsgruppe der GdG Mechernich lauschte live den Worten des Kirchenoberhauptes. Rebekka Narres, Teilnehmerin und Jugendreferentin, berichtet von der Reise in das rund 9000 Kilometer entfernte Land und dem weltumspannenden Treffen:

„Auf der Reise stand für uns alle neben dem Kennenlernen der fremden Kultur auch der Glauben im Mittelpunkt. Morgens starteten wir den Tag oft mit einem religiösen Impuls oder einer Messe. Doch besonders prägend war die Messe am Strand am vorletzten Tag mit Papst Franziskus und rund 650 000 Menschen aus aller Welt.

Mit dem Papst auf Tuchfühlung war die Mechernicher Weltjugendtagsgruppe vor der großen Messe. Foto: Luis Kampshoff/pp/Agentur ProfiPress

Früh morgens packten wir unsere Rücksäcke, denn diese Nacht sollten wir auf dem Messegelände unter freiem Himmel mit all den Jugendlichen übernachten. Alleine der acht Kilometer weite Weg, den alle Pilger zu Fuß zurücklegten, ließ uns alle spüren, dass Glaube auch Gemeinschaft und Zusammenhalt heißt. Und trotz, dass wir alle aus anderen Nationen kamen und irgendwie auch jeder seinen Glauben anders auslebt, standen wir alle als eine Religion zusammen und sangen ohne Bedenken zusammen das Weltjugendtagslied ,,Hágase en mi, según tu palabra“, was so viel heißt wie: Mir geschehe, wie du es gesagt hast. Denn schließlich ist es genau das, was unser Glaube ausmacht. Wir sind alle, egal welcher Nation, Kinder Gottes und vertrauen darauf, dass Gott uns lenken wird.

Die Jugendlichen der GdG Mechernich vor der Skyline in Panama. Foto: Luis Kampshoff/pp/Agentur ProfiPress

Doch das Abenteuer begann schon kurz nach der Landung. Schnell wurde uns nämlich klar, dass die Panamaer es nicht so mit Regeln haben. Mit allen 14 Teilnehmern unserer Gruppe ging es in einem Taxi, das eigentlich auf etwa acht Menschen ausgelegt war, zur Kirche unserer Gastgemeinde. Trotz dieser hoch kriminellen Aktion hatten wir alle unseren Spaß und kamen tatsächlich unversehrt bei der Gemeinde an.

Herzlich willkommen geheißen

Das wir so herzlich willkommen geheißen wurden und wir uns trotz der fremden Sprache verständigen konnten, hätte von uns sehr wahrscheinlich keiner so gedacht. Jugendliche der Gemeinde kamen direkt auf uns zu und sprachen mit uns. Und auch die Gastfamilien warteten mit Gastgeschenken, Willkommensplakaten, Deutschland-Luftballons und Girlanden auf uns.

Auf der Reise stand der Glaube im Mittelpunkt. Prägend war die Messe am Strand „Cinta Costera“ mit Papst Franziskus und rund 650 000 Menschen aus aller Welt. Foto: Luis Kampshoff/pp/Agentur ProfiPress

Und spätestens als wir am zweiten Tag eine schöne Aussichtsplattform suchten und uns ein Polizist nicht nur den Weg erklärte, sondern uns kurzerhand sogar dort hin führte war uns allen bewusst, dass die Panamaer ein unheimlich herzliches, lustiges und aufgewecktes Volk sind.

Glaube verbindet – das haben die Teilnehmer des Weltjugendtages aus Mechernich auch in Panama erfahren. Foto: Luis Kampshoff/pp/Agentur ProfiPress

Am dritten Tag besuchten wir die Katechese unserer Gemeinde. Gerade wollten wir uns mit einem Papaya-Ananas-Bananen-Mango Becher stärken, als Jugendliche in traditioneller Kleidung und einem 40-Personen-Orchester uns zum Tanzen aufforderte. Dass diese Darbietung eigentlich einer anderen Deutschen Gruppe gewidmet werden sollte, störte dann auch keinen mehr, denn wir waren im Gegensatz zur anderen Gruppe nun einmal gerade da. Schwein gehabt!

Glaube ist nicht verstaubt

Auch das Sightseeing kam nicht zu kurz, so besuchten wir natürlich auch den berühmten Panama-Kanal.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Weltjugendtag 2019 in Panama uns allen nochmal verdeutlicht hat, das Glaube ein starkes Band bildet und wir alle Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und Sehnsüchten sind und der Glaube, wie viele in Deutschland denken, nicht verstaubt ist. Wir alle können unseren Glauben unterschiedlich ausleben und trotzdem an dasselbe glauben und das gleiche Ziel verfolgen.

Die Gruppe der GdG Mechernich beim Treffen mit kolumbianischen Weltjugendtags-Teilnehmern. Foto: Luis Kampshoff/pp/Agentur ProfiPress

In dem Sinne freuen wir uns sehr beim Weltjugendtag 2022 in Portugal wieder ein so unvergessliches Zusammenkommen erleben zu dürfen.“

Weltjugendtage finden alle zwei bis drei Jahre statt. An wechselnden Orten kommen dann katholische Jugendliche aus aller Welt zusammen, um ihren Glauben zu feiern. Der Weltjugendtag in Panama-Stadt ist nach den Veranstaltungen in Buenos Aires (1987) und Rio de Janeiro (2013) der dritte in Lateinamerika.

Für die Nacht vor der Messe mit Papst Franziskus bauten die Jugendlichen Zelte auf. Foto: Luis Kampshoff/pp/Agentur ProfiPress

Der Weltjugendtag in Panama war nicht der erste für die Weltjugendtagsgruppe, 2005 in Köln als Gastgeber besuchten sie Sydney (2008), Madrid (2011), Krakau (2016).

ppAgentur ProfiPress

 

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