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Noch mehr Rätselspaß im „Code 1882“

Eva Trossen und Holger May haben ihr Angebot an „Live Escape Games“ in der Zikkurat erweitert – Autowerkstatt und Näherei als neue Themenräume

Mechernich-Firmenich – Aller guten Dinge sind drei im „Code 1882“ – und aus dem „Live Escape Room“ sind mittlerweile die „Live Escape Games“ geworden. Denn in der spannenden Attraktion in der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat kann gut ein Jahr nach der Eröffnung in gleich drei Räumen gerätselt werden.

Das Zülpicher Ehepaar Eva Trossen und Holger May hat die Spielfläche im Domizil zwischen Treppenhaus-Eingang zur Spiel-Oase und Bowl-Fabrik sowie dem Ristorante La Volta wie damals angekündigt verdreifacht. Stand zum Start lediglich „Die Weinkönigin“ zur Verfügung, ist im vergangenen Herbst die „Rally Zikkurata“ hinzugekommen. Ganz neu ist der dritte Raum „7 auf einen Streich“. Das Konzept ist gleich geblieben. Eine Gruppe, bestehend aus zwei bis acht Personen, lässt sich im Raum einschließen und muss zum einen eine Geschichte auflösen zum anderen versuchen, wieder hinauszugelangen. Dazu müssen sie im Raum versteckte Rätsel lösen.

Eva Trossen und Holger May inmitten der Näherei, dem Schauplatz des neuen Live-Escape-Rooms „7 auf einen Streich“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Wie schon „Die Weinkönigin“ bestechen die beiden Räume durch hohen Detailgrad. Liebevoll sind sowohl die Werkstatt als auch die Näherei eingerichtet – hier merkt man nicht nur die Passion des Ehepaars, sondern auch, dass May seit vielen Jahren ein gefragter Bühnenbauer unter anderem für Harald Schmidt und Kaya Yanar war, aktuell ist er für die „Mitternachtsspitzen“ tätig. Daher freut es ihn sehr, dass er für seine Kulissen in der Zikkurat viel Lob erfährt.

Und nicht nur das: Bei „Code 1882“ gilt, dass gespielt wird, bis das Rätsel gelöst wird. „In anderen Live-Escape-Rooms kommt nach Ablauf der Zeit jemand rein und bricht das Spiel ab. Bei uns gibt es das nicht“, berichtet Holger May. Eva Trossen ergänzt: „Wir wissen, dass Gruppen jeden Raum nur ein einziges Mal spielen können und dann nicht mehr wiederkommen. Da sollen sie auch die Befriedigung erhalten, zu Ende gespielt zu haben.“

In der Rallye Zikkurata, die über zwei Stockwerke gespielt wird, betreten die Spieler eine Werkstatt. Blickfang ist natürlich ein dort abgestellter Renault Twingo in Originalgröße. Das 25-jährige Bestehen der „Rally Zikkurata“ steht an. Die gegnerische Mannschaft hat sowohl den Autoschlüssel als auch die Unterlagen zur Rallye gestohlen. Erstes Ziel ist, herauszufinden, welche der 24 vorausgegangen Routen bei der Jubiläums-Rallye gefahren wird. Zweites Ziel ist die Wiederbeschaffung des Zündschlüssels für den Flitzer.

„Rally Zikkurata“ nicht nur für Männer

„Man muss keine Ahnung von Autos haben, um den Raum zu spielen“, sagt Holger May. Denn bislang hat das Ehepaar gemerkt, dass die „Rally Zikkurata“ vornehmlich von Männern gespielt wird. „Wir wissen, dass der Raum vordergründig kein Frauenthema ist – aber die Rätsel sind für alle geeignet“, verspricht Eva Trossen. Im Gegensatz zur Weinkönigin gebe es sogar mehr, dafür aber etwas leichtere Rätsel. „Zum Thema passend bietet der Raum mehr Action“, sagt May.

Derzeit am schwierigsten ist der neue Raum „7 auf einen Streich“ – hier sollen die Rätsel eventuell noch etwas nachjustiert werden, damit alle Räume in etwa das gleiche Niveau besitzen. Die Spieler befinden sich in der Näherei von Alois Müller. Ein Teil der Belegschaft hat sich gegen den Chef verschworen und ihn im Chemikalienraum eingesperrt, wo die Luft dünn wird. Die Gruppe soll nun herausfinden, welche Angestellten zur Verschwörung gehören und den Chef befreien. Alte Nähmaschinen befinden sich in dem Raum, überall sind Hinweise versteckt. Und ja – auch das namensgebende Sprichwort aus dem Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ hat eine Bedeutung.

Die beiden neuen Räume sind für Gruppen bis acht Personen ausgelegt, die Teilnehmer müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Die Altersbeschränkung wird aber gelockert, wenn Erwachsene dabei sind. „Dann dürfen auch Kinder in den Raum, aber für reine Kindergruppen sind die Rätsel zu schwierig“, begründet Holger May die Entscheidung. Es ist also durchaus möglich, dass Eltern, Großeltern und Enkelkinder gemeinsam rätseln. „Die Weinkönigin“ darf nur mit bis zu sechs Personen gespielt werden, ist aber schon ab zwölf Jahren freigegeben.

Alle drei Räume bieten unzählige spannende und anspruchsvolle Rätsel und etwa eine Stunde Spielzeit, die natürlich variieren kann, je nachdem wie gut oder schlecht die Gruppen durchkommen. „Unter 45 Minuten kommt aber kaum einer raus“, verspricht Holger May. Und wer auf dem Schlauch steht, bekommt Hilfe von außen. Über Kameras beobachtet ein Spielleiter (spielen mehrere Gruppen, gibt es pro Raum einen eigenen Spielleiter), wie sich die Rätselfans verhalten und gibt Tipps über Monitore. „Wir hatten in der Weinkönigin mal eine Gruppe Erwachsener, die wollte bei einem Rätsel Wurzeln von Zahlen ziehen. Da mussten wir dann schon den Hinweis geben, dass auch Zwölfjährige die Rätsel lösen sollen und dass die Lösung doch einfacher ist“, erinnert sich Holger May.

Räume können am einfachsten über die Internetseite www.code1882.de gebucht werden. Dort erfahren Interessenten auch alles über die Preise. Klar ist: Je größer die Gruppe, desto günstiger wird der Einzelpreis für jeden Teilnehmer. Die Live-Escape-Games sind ein idealer Spaß für Freunde und Familien, Firmen und Vereine.

pp/Agentur ProfiPress

 

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