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Neue Kindergärten in Planung

Im Kaller Ortskern sollen zwei neue Einrichtungen entstehen – Derzeitiger Fehlbedarf soll gedeckt werden – Gemeinde will durch Holzrahmenbauweise schnell Abhilfe schaffen

Kall – Es tut sich was in der Kindergartenlandschaft in Kall. Mit zwei geplanten neuen Einrichtungen im Kernort will die Gemeindeverwaltung dem Fehlbedarf an weiteren Kindergartenplätzen entgegenwirken. „In Kall werden Plätze fehlen“, berichtet Nina Pützer, die im Rathaus für den Bereich Kindergärten zuständig ist. „In den letzten Jahren hat sich der Bedarf an einer immer früheren Kinderbetreuung kontinuierlich erhöht“.

Ein Kindergarten soll gegenüber den ehemaligen Milzhallen an der Straße Am Hallenbad entstehen. Dort befinden sich zwei bereits erschlossene Grundstücke der Gemeinde mit einer Gesamtfläche von 2400 Quadratmetern. „Die Baudichte in der Ortslage ist groß und es eignen sich nicht alle Grundstücke“, erklärt Markus Auel, Teamleiter Bauen. Dieser Standort hat zudem den Vorteil, dass keine Flächen im Erschließungsgebiet selbst mehr für die Betreuungseinrichtung berücksichtigt werden müssen und dementsprechend das gesamte Areal als Wohnbaufläche umgestaltet werden kann.

Stefan Etten (v.l.), Nina Pützer und Markus Auel von der Gemeinde favorisierten Grundstück für einen neuen Kindergarten. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Die zweite Einrichtung soll neben der früheren Grundschule entstehen, als Teil eines Gesamtkonzeptes mit Wohnbebauung eines möglichen Investors.

In beiden Kindergärten sollen je zwei Gruppen entstehen und Kinder unter als auch über drei Jahren betreut werden. „Diesbezüglich richten wir uns nach dem tatsächlichen Bedarf, weshalb wir auch noch nicht sagen können, wie viele Kinder insgesamt betreut werden. Da der Betreuungsaufwand für Kinder unter drei Jahren deutlich höher ist, sind U3-Gruppen generell kleiner. Generell sind wir dann aber gut aufgestellt“, sagt Nina Pützer.

Auch die „Pendlerstrecken“ machen die Situation für jeden Kindergartenplaner etwas unübersichtlich. Das bedeutet, dass Eltern ihre Kinder nicht immer in der Einrichtung im Wohnort anmelden, sondern in Tagesstätten, die auf ihrem Arbeitsweg liegen.

Wie Markus Auel berichtet, sind die beiden geplanten Kindergärten aber nicht nur dazu da, um den künftigen Bedarf zu decken: „Auch leichte Überbelegungen in einigen bestehenden Einrichtungen könnten dadurch entspannt werden.“

Der Kindergarten nahe dem Hallenbad soll in Holzrahmenbauweise entstehen, wenn es nach Stefan Etten aus dem Bauteam der Gemeinde geht. Vorgesehen ist ein eingeschossiges Gebäude. Der Vorteil der Bauweise ist die sehr kurze Bauzeit von nur drei Monaten. „Wir sind angehalten, schnell Abhilfe zu schaffen“, formuliert es Markus Auel. In Holzrahmenbauweise wurde beispielsweise auch der Anbau der zweiten Gruppe im Kindergarten an der Kallbachstraße errichtet. Einen weiteren Vorteil nennt Nina Pützer: „Wir haben durch das große Grundstück noch Kapazitäten, um das Gebäude im Notfall zu erweitern. Es ist ausreichend Außengelände vorhanden.“

„Das grüne Licht des Rates fehlt noch“, sagt Auel. Der Ausschuss für Entwicklung, Umwelt, Digitalisierung und öffentliche Sicherheit sowie der Haupt- und Finanzausschuss haben bereits einstimmige Beschlüsse zur Errichtung eines Kindergartens im Bereich des Hallenbades gefasst.

pp/Agentur ProfiPress

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