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Neue Fahrzeuge für die Hundestaffel

Zwei Ford Transits zum Preis von mehr als 80.000 Euro für die Rettungshunde – 20 ehrenamtliche Hundeführer sind begeistert

Kreis Euskirchen – Die Rettungshunde des Roten Kreuzes aus dem Kreis Euskirchen verfügen über gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge. Der Kreisvorstand des DRK übergab den Mitgliedern die beiden Schlüssel bei der jährlichen Klausurtagung der Führungskräfte in der Rotkreuz-Akademie Vogelsang. Es handelt sich um zwei Transits der Firma Ford.

Ausgestattet sind die neuen „Gerätewagen Rettungshunde“ mit acht Hundeboxen und genügend Stauraum je Fahrzeug. Die Fahrzeuge bieten somit künftig Platz für den Transport von mindestens 16 Hunden, Materialien, Funk, weiteres Einsatzequipment sowie für insgesamt 14 Personen.

Rettungshunde-Leiter Franz Küpper: „Wir sind sehr dankbar und glücklich über die großartige Gelegenheit, nun gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge zu besitzen, die genau unseren Ansprüchen entsprechen.“ In der Fahrzeug-Konzeption steckt praktische Einsatzerfahrung aus nunmehr über 20 Jahren Rettungshundearbeit. Gekostet haben die beiden Spezial-Fahrzeuge samt Ausbau über 80.000 Euro. Ein Fahrzeug hat der DRK-Ortsverein Kall, das zweite Fahrzeug der DRK-Kreisverband Euskirchen finanziert. „Ohne Zuwendungen von Privatpersonen, Firmen und weiteren Sponsoren sind solche Anschaffungen heutzutage nicht mehr möglich“, erklärte Kalls Rotkreuz-Chef Jürgen Houbé. Im Kaller Ortsverein ist die „Heimat“ der Rettungshundeeinheit. Die Mitglieder kommen aus dem gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus.

Kreisbereitschaftsleiter Stephan Schmitz (vorne l.) und Kalls DRK-Vorsitzender Jürgen Houbé geben Nachwuchs-Hundeführerin Alina Dahm die Schlüssel der beiden neuen Einsatzfahrzeuge der Rettungshundeeinheit. Foto: Timo Prinz/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Die beiden Vorgänger-Fahrzeuge waren deutlich in die Jahre gekommen, teilweise durchgerostet und hatten zu wenig Sitzplätze. „Sie entsprachen zudem einfach nicht mehr den modernen Sicherheits- und Ausstattungs-Standards, für Mensch und auch für Hund“, so Rettungshunde-Chef Küpper weiter.

Ob in einem Waldstück, in Trümmern oder auf großflächigem, unwegsamem Gelände: Die Mitglieder der Rettungshundeeinheit suchen ehrenamtlich nach vermissten Personen, Demenzkranken, Suizidgefährdeten oder Kindern, die sich verlaufen haben. Sie sind tagsüber und auch nachts permanent einsatzbereit und werden von Polizei oder der Feuerwehr bei Bedarf bis zu 40-mal im Jahr zur Hilfe gerufen. In der Rettungshundeeinheit des Kreises Euskirchen sind derzeit über 20 Ehrenamtliche aktiv, die mindestens zweimal pro Woche mit ihren Hunden trainieren. Die DRK-Rettungshunde werden hierfür nicht nur im eigenen Kreis, sondern auch immer wieder für Einsätze in ganz Nordrhein-Westfalen und dem benachbarten Rheinland-Pfalz angefordert. Die Hundeführer sind im Bereich der Flächen- und Trümmersuche ausgebildet und können somit ein breites Spektrum abdecken.

„Wir alle sind sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die da sind, wenn Hilfe gebraucht wird. Ohne Ehrenamt ist unsere Gesellschaft nicht denkbar. Und das gilt auch für unsere erfolgreichen vierbeinigen Kollegen mit der besonders geschulten Nase“, sagte Kreis DRK-Vorsitzender Karl Werner Zimmermann, der bei der Fahrzeugübergabe genauso vertreten war, wie Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker, Kreisbereitschaftsleiter Stephan Schmitz, Kreisverbandsarzt Frank Gummelt und Thomas Heinen, der Bereichsleiter Einsatzdienste.

pp/Agentur ProfiPress

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