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NaturFlowTrail am Altusknipp?

„Rad-Rebellen“ aus Bad Münstereifel mit Mitgliedern aus dem Mechernicher Stadtgebiet reichen bei Stadt Konzept-, Business- und Marketingplan für eine Downhill-Mountainbike-Strecke oberhalb des Mühlenparks ein

Mechernich – Als gemeinnütziger Verein haben sich die Rad-Rebellen die Förderung des Mountainbike-Sports und des Mountainbike-Nachwuchses auf die Fahnen geschrieben. Jetzt würden sie gerne einen „NaturFlowTrail“ zwischen Kommern und Mechernich realisieren. In den Fokus des Vereins ist der Waldbereich rund um den Altusknipp oberhalb des Mühlenparks gerückt. Ein Konzept wurde der Stadtverwaltung bereits vorgelegt.

Darin heißt es: „Ein Flowtrail ist eine Mountainbike-Strecke, auf der ein flüssiges bzw. fließendes (engl. flow) Befahren mit einem Mountainbike (MTB) innerhalb der gesamten Strecke möglich ist.“ Die Strecke soll als Rundkurs angelegt werden und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten, so der Plan. Durch Kehren und Schleifen käme die Strecke auf eine Gesamtlänge von 5,3 Kilometern, mit je 110 Höhenmeter auf- und abwärts. Der Pfad soll etwa 0,6 bis ein Meter breit angelegt werden. Bremskurven sollen sicherstellen, dass nicht zu schnell gefahren wird.

Wanderwege entlasten

Solche Downhill-Trails seien „hervorragend geeignet“, um Mountainbiker auf bestimmte Routen zu lotsen und damit Wanderwege zu entlasten, so der Verein: „Dieses Trail-Angebot wird von der überwiegenden Mehrheit der Mountainbiker der langweiligen „Forstpistenabfahrt“ mit „Fußgängerslalom“ vorgezogen“. Auch Sport AGs oder Familien mit Kindern könnten den NaturFlowTrail befahren.

Der Verein „Rad-Rebellen“ würde gerne einen „NaturFlowTrail“ für Mountainbiker jeden Alters zwischen Altusknipp und Mühlenpark anlegen und hat deshalb der Stadt Mechernich ein erstes Konzept vorgelegt. Foto: Siegfried Fries/pixelio.de/pp/Agentur ProfiPress

Und weiter: „Mit unserem Konzept wollen wir Jugendliche für den Mountainbike-Sport begeistern und gleichzeitig dafür Sorge tragen, dass keine ‚wilden‘ Trails in geschützten oder ungeeigneten Bereichen angelegt werden. Damit sorgen wir auch für gelebten Naturschutz – das Anlegen bzw. die Pflege der Strecke erfolgt natürlich ebenfalls unter Berücksichtigung von Naturschutzaspekten.“

In einem zweiten Schritt könnte die Strecke um ein Übungsgelände erweitert werden, um die eigene Fahrtechnik zu verbessern – mit trapezförmigen Hindernissen, Absprunghügel, Rampen, Step-Ups (ein Sprung, bei dem die Landung höher ist als der Absprung) und Steilkurven.

„Ein NaturFlowTrail wäre eine weitere Bereicherung der sportlichen Aktivitäten in unserer Stadt“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Bislang sei allerdings noch nichts entschieden. „Wir stehen erst am Anfang einer umfangreichen Standortanalyse. Erste Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Eifelverein haben aber bereits stattgefunden. Im nächsten Schritt werden jetzt weitere Behörden in den Erörterungsprozess eingebunden. Am Ende wird die Mechernicher Politik die finale Entscheidung treffen.“

Bedenken bei Naturschutzwart und Eifelverein

Naturschutzwart Franz-Josef Henkenmeier hat ebenso wie der Eifel-Verein bereits Bedenken angemeldet. Teile der Strecke mit Startpunkt am Altusknipp führten demnach durch ein Naturschutzgebiet und über Wanderwege. Wegen seiner Felsstrukturen sei dies zudem als gesetzlich geschütztes Biotop und FFH-Gebiet ausgewiesen.

Den in Bad Münstereifel ansässigen „Rad-Rebellen“, bei dem auch einige Mechernicher Mountainbiker Mitglied sind, gibt es seit 2088 als Interessgemeinschaft und seit 2013 in Vereinsform. Das Alter der Mitglieder reicht von 15 bis 75 Jahren. Der Verein arbeitet aktiv mit der Deutschen Initiative Mountainbike e.V. (DIMB) zusammen, die mit 60.000 Mitglieder die größte deutsche Mountainbike-Vereinigung darstellt.

pp/Agentur ProfiPress

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