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Nachwuchs aus der Heimat

HJK Steinfeld und „ene“ vereinbaren Kooperation – Schüler können Unternehmensluft schnuppern – Großer Schritt in die Zukunft – „Win-Win“-Situation für beide Seiten

Kall-Steinfeld – Schwungvoll setzen Thomas Frauenkron, Schulleiter des Hermann-Josef-Kollegs, und Energie-Nordeifel-Geschäftsführer Markus Böhm ihre Unterschriften unter die Vereinbarung. Mit der Signatur besiegeln die Steinfelder Schule und der Kaller Energieversorger ihre neue Kooperation. Schüler können jetzt früh schon Unternehmensluft schnuppern.

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen der „EnergieNordeifel“ aus Kall („ene“) und dem Hermann-Josef-Kolleg in Steinfeld, v.r.: Schulleiter des Hermann-Josef-Kollegs Thomas Frauenkron, Euskirchens Landrat Günter Rosenke als Schirmherr sowie „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah. Heute finden hier zwei Partner, genauer sogar zwei Nachbarn zusammen, um gemeinsam einen großen Schritt in die Zukunft zu gehen“, beglückwünschte Landrat Günter Rosenke die Vertragspartner während der Feierstunde in der Schule. Die Kooperation sei eine „Win-win-Situation“ für beide Seiten.

Schulen seien gefordert, sich zu öffnen

Schulleiter Thomas Frauenkron machte deutlich, dass weiterführende Schulen heute mehr denn je gefordert seien, sich zu öffnen und Partnerschaften zu schließen, um den Schülern einen bestmöglichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. „Dabei brauchen wir verlässliche Partner an unserer Seite, die uns unterstützen“, so Frauenkron.

Schulleiter Thomas Frauenkron (r.) offenbarte nach der Unterzeichnung der Kooperation mit der „ene“: „Sie sehen mich rundum glücklich und zufrieden.“ Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Mit der „ene“-Zusammenarbeit betrete man Neuland. Bisher seien Kooperationen der Schule mit auswärtigen Institutionen ausschließlich im sozial-karitativen Bereich angesiedelt gewesen. In dem Fall gehe es speziell um den kaufmännischen sowie den naturwissenschaftlichen-technischen Bereich.

HJK und „ene“ in Kall verwurzelt

Die erste Anfrage der Schule an die „ene“ sei seinerzeit von dem Unternehmen schnell positiv beschieden worden, verriet Frauenkron. Deshalb sei er sehr optimistisch, dass das gegenseitige Bekenntnis auf dem Blatt Papier zeitnah mit Leben gefüllt werde. Aus Sicht der Schule sei der Kaller Energieversorger ein optimaler Partner als traditionsbewusstes Unternehmen aus der Region, welches Schwerpunkte in der regenerativen Energie setze und mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit auch Werte vertrete, für die die Schule stehe. Dass die „ene“ ebenso wie die Steinfelder Schule in der Gemeinde Kall lange verwurzelt sei, passe perfekt. Der Schulleiter offenbarte nach der Unterzeichnung: „Sie sehen mich rundum glücklich und zufrieden.“

Die Zeiten in Sachen Mitarbeiter-Rekrutierung haben sich geändert, sagt „ene“-Geschäftsführer Markus Böhm: „Als Unternehmen können wir nicht mehr nur warten, bis irgendein Kandidat eine Bewerbung schickt, sondern wir sind in einem Zeitalter angelangt, wo die Unternehmen in die Schulen gehen und sich präsentieren müssen, um auf sich aufmerksam zu machen und gute Mitarbeiter akquirieren zu können.“ Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Aber auch die „ene“ wisse um die Vorteile der getroffenen Vereinbarung, wie Böhm deutlich machte, schließlich wolle man bestehende Potenziale der Region in Sachen Windenergie nutzen, um als Unternehmen ein Baustein der Energiewende in Deutschland zu sein.

„Als Unternehmen können wir nicht mehr nur warten“

Er erklärte: „Dazu brauchen wir in der Zukunft auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die uns auf dem Weg begleiten. Das sind Fachkräfte die wir im Unternehmen ausbilden. Je früher diese Themen – kaufmännisch wie technisch – im Unterricht oder der Schule platziert sind, umso besser.“

Die Zeiten in Sachen Mitarbeiter-Rekrutierung haben sich geändert, so der „ene“-Geschäftsführer: „Als Unternehmen können wir nicht mehr nur warten, bis irgendein Kandidat eine Bewerbung schickt, sondern wir sind in einem Zeitalter angelangt, wo die Unternehmen in die Schulen gehen und sich präsentieren müssen, um auf sich aufmerksam zu machen und gute Mitarbeiter akquirieren zu können.“

Euskirchens Landrat Günter Rosenke (l.) hofft, dass das Beispiel des Hermann-Josef-Kollegs weiter Schule macht und weitere Einrichtungen und Unternehmen diesem Vorbild des Steinfelder Gymnasiums folgen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Das Unternehmen sei stolz und freue sich auf die Zusammenarbeit. Schließlich, so stellte Böhm heraus, sei das Gymnasium in der Gemeinde Kall der priorisierte Ansprechpartner: „Steinfeld ist der Hotspot.“

Beispiel der Steinfelder soll weiter Schule machen

Und auch Euskirchens Landrat, der im Aufsichtsrat des Energieversorgers sitzt und gleichzeitig auch Schirmherr der Kooperation ist, begrüßt die Unterzeichnung: „Fachkräfte werden überall gebraucht und als regional aufgestelltes Unternehmen kann der ‚ene‘ gar nichts Besseres passieren, als den Nachwuchs aus der Heimat zu gewinnen.“ Die jungen Menschen sind schließlich in der Umgebung aufgewachsen, kennen und schätzen den Kreis Euskirchen und haben über Familie wie Freunde beste Kontakte in der Region. Absolventen des Hermann-Josef-Kollegs seien zudem hervorragend ausgebildet.

Unter der Leitung von Gerd Weimbs (rechts vorne) sorgte der Folk-Chor der Schule mit ausgewählten Stücken für einen feierlichen musikalischen Rahmen bei der Unterzeichnung des Vertrags. Weimbs lud Landrat Günter Rosenke ein, auf der Gitarre das Ensemble zu begleiten. Der hatte sichtlich Spaß dabei. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Landrat hofft, dass das Beispiel weiter Schule macht und andere Einrichtungen und Unternehmen diesem Vorbild des Steinfelder Gymnasiums folgen.

Unter der Leitung von Gerd Weimbs sorgte der Folk-Chor der Schule mit ausgewählten Stücken für einen feierlichen musikalischen Rahmen bei der Unterzeichnung des Vertrags.

Erste kreative Ideen in die Praxis umsetzen werden in den kommenden Wochen seitens der Schule: Marlis Knoll als Schulentwicklungskoordinatorin sowie die Lehrerin Andrea Kurka und Lehrer Christopher Willms.

pp/Agentur ProfiPress

 

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