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Nachts im Feuerwehrgerätehaus

Der Feuerwehrnachwuchs aus Bleibuir, Glehn und Floisdorf probte beim Berufsfeuerwehrtag 24 Stunden lang den Ernstfall

Mechernich-Bleibuir – Eine unvergessliche Aktion, bei der die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr des Zuges 7/2 (Bleibuir, Glehn und Floisdorf) zeigen konnten, was sie schon alles können, war der am ersten Ferienwochenende veranstaltete „Berufsfeuerwehrtag“ mit Übernachtung im Feuerwehrgerätehaus in Bleibuir. Nach „Dienstantritt“ um 9 Uhr morgens gab es für den Feuerwehrnachwuchs im Alter von zehn bis 17 Jahren neben verschiedenen Übungen und einer Menge Spaß auch einige „Einsätze“ zu bewältigen.

Eine realistisch nachgestellte Schauübung war der Höhepunkt des „Berufsfeuerwehrtages“ für den Feuerwehrnachwuchs. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Eine realistisch nachgestellte Schauübung war der Höhepunkt des „Berufsfeuerwehrtages“ für den Feuerwehrnachwuchs. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Nach der morgendlichen Fahrzeugkontrolle wurde zunächst Grundwissen aufgefrischt. Nachdem der Umgang mit Feuerlöschern und die Grundlagen der Ersten Hilfe wieder „saßen“, wurde es spannend. Denn jederzeit mussten die jungen Teilnehmer damit rechnen, zu einem der zuvor von den Verantwortlichen geplanten „Einsätze“ gerufen zu werden. Dazu hatten sich die Jugendwarte, allen voran Zugjugendwart Marco Heimbach sowie Zugführer Gerd Geller und „Chefkoch“ Walter Janster einiges für die Ferienmaßnahme einfallen lassen.

Ein unvergessliches Ferienwochenende mit Übernachtung im Feuerwehrgerätehaus erlebten die Kinder und Jugendlichen des Zuges 7/2 (Bleibuir, Glehn und Floisdorf). Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Ein unvergessliches Ferienwochenende mit Übernachtung im Feuerwehrgerätehaus erlebten die Kinder und Jugendlichen des Zuges 7/2 (Bleibuir, Glehn und Floisdorf). Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

So sahen sich die angehenden Floriansjünger im Laufe des Tages sowohl mit einem angenommenen Pkw-Brand als auch mit einem ebenfalls fiktiven Scheunenbrand mit einer vermissten Person konfrontiert. Highlight des Tages war die Schauübung, bei der sich auch die Eltern der Kinder und die Führungskräfte der örtlichen Löschgruppen ein Bild der Arbeit Ihrer Jugendfeuerwehr machen konnten. Bei dieser Übung galt es dann, einen echten Brand zu löschen und eine Person zu „retten“. Dazu trugen die Kinder und Jugendlichen eigens für diesen Tag selbst gebaute Atemschutzgeräte, um dem Feuer aus sicherer Entfernung zu Leibe zu rücken.

Nach einer verdienten Pause ging es zum „Dienstsport“ auf den Bolzplatz nach Bleibuir, wo sich die Teilnehmer bei einer Runde Fußball auspowern konnten.

Beim Löschen eines echten Brandes trugen die Jugendfeuerwehrleute aus Bleibuir, Glehn und Floisdorf Atemschutzgeräte. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Beim Löschen eines echten Brandes trugen die Jugendfeuerwehrleute aus Bleibuir, Glehn und Floisdorf Atemschutzgeräte. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Dem gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Abend am Lagerfeuer folgte dann eine spannende Nacht im Bleibuirer Feuerwehrgerätehaus. Zweimal ertönte der Alarm: In der Grundschule brannte es, außerdem wurde eine Person im Wald vermisst. Am Morgen reinigten die Kinder und Jugendlichen Fahrzeuge und Geräte und starteten nach einem gemeinsamen Frühstück in die wohlverdienten Ferien.

Neun Mitglieder der Jugendfeuerwehr Zug 7/2 hatten bereits einige Wochen zuvor bei der Abnahme der Leistungsspange in Kall, der höchsten Auszeichnung bei der Jugendfeuerwehr, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Wie Jugendwart Marco Heimbach erklärt, freut sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Mechernich über jede Verstärkung. Interessierte Jungen und Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren sind eingeladen, sich den Übungsdienst einmal anzuschauen. „Wer zuschauen möchte, kann sich einfach bei der örtlichen Feuerwehr melden“, sagt er.

pp/Agentur ProfiPress

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