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Musik für den Weg ins Dunkel

Orgelmusik und Gesang zur Fastenzeit – Francois Couperins „Leçons de ténèbres“ am Sonntag, 1. März, ab 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim – Aufführung mit Anna Herbst und Hyun-Jung Lim (Sopran) sowie Gulnara Lind (Orgel)

Euskirchen-Großbüllesheim – Der Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur an St. Nikolaus e.V. lädt zu einem Nachmittag mit Orgelmusik und Gesang in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim ein. Dort wird die Fastenzeit in diesem Jahr mit den „Leçons de ténèbres“ (Lesungen im Dunkeln) von Francois Couperin eingeläutet. Am Sonntag, 1. März, wird das Werk des französischen Komponisten ab 17 Uhr von Anna Herbst (Sopran), Hyun-Jung Lim (Sopran) und Gulnara Lind (Orgel) aufgeführt.

Anna Herbst ist als Sopranistin in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim zu hören. Foto: Maurice Cox/pp/Agentur ProfiPress

Die „Leçons de ténèbres“ gehören zur liturgischen Musik des französischen Hochbarock. Ihre textliche Grundlage bilden die Klagelieder des Propheten Jeremia im Alten Testament. Sie betrauern die Zerstörung Jerusalems 586 vor Christus und werden in der Fastenzeit zum Sinnbild für die Gefangennahme, die Kreuzigung und den Tod Jesu.

Hyun-Jung Lim führt als Sopranistin Francois Couperins „Leçons de ténèbres“ auf. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Ursprünglich wurden die „Leçons de ténèbres“ in der fast völlig dunklen Kirche zum innerlichen Nachempfinden der Leiden Jesu gesungen. Nach jeder gesungenen Lesung wurde eine Kerze gelöscht, bis es ganz dunkel wurde. Die einkehrende Dunkelheit steht symbolisch für die Leiden Christi und gibt Gelegenheit zum Innehalten. François Couperin begleitet diesen Weg ins Dunkel mit einer fast meditativen Tonsprache.

Gulnara Lind spielt am Sonntag, 1. März, in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim an der großen Seifert-Orgel. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Gesungen wird das Werk von den beiden Sopranistinnen Anna Herbst und Hyun-Jung Lim. Anna Herbst hat ihre musikalische Heimat in der Alten Musik gefunden. Das feine und vielfältige Ausdrucks-Spektrum dieser Musik und der natürlich-warme Klang der historischen Instrumente berühren sie nach wie vor. Hyun-Jung Lim arbeitet seit einigen Jahren als Konzertsängerin. Sie hatte Engagements unter anderem im Opernchor Bonn und Wuppertal, sowie aktuell im WDR Rundfunkchor.

An der Orgel wird Gulnara Lind zu hören sein. Sie entwickelte sehr früh eine tiefe Zuneigung für die Musik der Barockzeit und tritt gibt als Solistin und Continuospielerin mit Konzerten in Estland, Deutschland, Israel, Dänemark und den Niederlanden auf.

pp/Agentur ProfiPress

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