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Mit dem Minister im Dialog

Dialog von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin mit Unternehmern im Tagungshotel Eifelkern – Spitze des Ministeriums stand Rede und Antwort – Themenschwerpunkte Breitband-Versorgung und duale Ausbildung – Austausch der Unternehmer soll keine Eintagsfliege bleiben

Schleiden/ Kreis Euskirchen – „Zum ersten Mal hatten wir die einmalige Gelegenheit, den NRW-Wirtschaftsminister mit Unternehmern aus dem Kreis Euskirchen an einen Tisch zu bringen.“ Landrat Günter Rosenke freute sich über die offene Gesprächsatmosphäre beim Mittelstandsdialog im Schleidener Tagungshotel Eifelkern. Wirtschaftsminister Garrelt Duin war mit allen seinen Abteilungsleitern in die Eifel gekommen, um den Unternehmern vor Ort Rede und Antwort zu stehen – sowohl zu den großen Fragen um Infrastruktur und Breitband-Versorgung als auch in ganz konkreten Detailfragen.

Ganz oben auf der Agenda im Gespräch zwischen NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (rechts) und Euskirchens Landrat Günter Rosenke stand die flächendeckende Breitband-Versorgung mit 50 mBit. Dabei komme es vor allem auf die Kooperation der Unternehmer an, denn „mit staatlichen Mitteln allein werden wir das nicht bewerkstelligen können.“ Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Ganz oben auf der Agenda im Gespräch zwischen NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (rechts) und Euskirchens Landrat Günter Rosenke stand die flächendeckende Breitband-Versorgung mit 50 mBit. Dabei komme es vor allem auf die Kooperation der Unternehmer an, denn „mit staatlichen Mitteln allein werden wir das nicht bewerkstelligen können.“ Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

„Man lernt nirgends so viel wie im direkten Gespräch mit den Unternehmern“, erklärte Garrelt Duin, der nach Borken und Höxter zum NRW-weit dritten Mittelstandsdialog in den Kreis Euskirchen gekommen war. Eine Reihe von Themen und Fachfragen konnten er und seine Abteilungsleiter mit zurück nach Düsseldorf nehmen, denn der Dialog sollte eben nicht eindimensional verlaufen, sondern auch neue Ideen, Anregungen und Vorschläge ins Ministerium bringen.

Drängendes Thema in den zweistündigen Gesprächen zwischen den Ministeriumsvertretern und den insgesamt 26 teilnehmenden Unternehmern aus dem Kreis Euskirchen war die Versorgung mit Breitbandanschlüssen. „Im Vergleich zu anderen Kommunen sind wir etwas im Nachteil, denn wir mussten zu der Erkenntnis kommen, dass wir es gemeinsam falsch angepackt haben“, gestand Landrat Rosenke.

Der Mittelstandsdialog im Tagungshotel Eifelkern profitierte von einer offenen Gesprächsatmosphäre, in der die Unternehmer alle Themen ansprechen konnten, die ihnen unter den Nägeln brannten. Rede und Antwort standen NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Landrat Günter Rosenke und Michael Stölting vom Vorstand der NRW.Bank (von rechts).Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Der Mittelstandsdialog im Tagungshotel Eifelkern profitierte von einer offenen Gesprächsatmosphäre, in der die Unternehmer alle Themen ansprechen konnten, die ihnen unter den Nägeln brannten. Rede und Antwort standen NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Landrat Günter Rosenke und Michael Stölting vom Vorstand der NRW.Bank (von rechts).Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

„Unser Anspruch muss sein, dass im Kreis Euskirchen bis zum Jahr 2018 eine flächendeckende Versorgung mit 50 mBit erreicht wird“, so der Wirtschaftsminister. Der Status quo liege derzeit bei weniger als 50 Prozent, deshalb müsse das Thema auf Landesebene unter anderem mit einem Expertentisch vorangebracht werden. Eine Handlungsempfehlung hatte der Minister allerdings schon vorweg: „Sie müssen klare gemeinsame Verabredungen treffen, denn mit staatlichen Mitteln allein werden wir das nicht bewerkstelligen können.“

Stattdessen sollten Anreize geschaffen werden, um eine Finanzierung durch die Unternehmen vor Ort bewerkstelligen zu können. Gerade aus diesem Grund sei es auch besonders wichtig, Kompetenzen zu bündeln und eine klare Koordinierung zu schaffen, um die nötige Größe der anzuschließenden Haushalte herzustellen. „Kooperation ist ein dringendes Gebot“, so Garrelt Duin.

Der Mittelstandsdialog im Tagungshotel Eifelkern profitierte von einer offenen Gesprächsatmosphäre, in der die Unternehmer alle Themen ansprechen konnten, die ihnen unter den Nägeln brannten. Rede und Antwort standen Landrat Günter Rosenke, NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Michael Stölting vom Vorstand der NRW.Bank (von rechts).Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Der Mittelstandsdialog im Tagungshotel Eifelkern profitierte von einer offenen Gesprächsatmosphäre, in der die Unternehmer alle Themen ansprechen konnten, die ihnen unter den Nägeln brannten. Rede und Antwort standen Landrat Günter Rosenke, NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Michael Stölting vom Vorstand der NRW.Bank (von rechts).Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Um die Attraktivität des ländlichen Raumes besonders für nachwachsende und zuziehende Generationen herzustellen, setzt NRW-Wirtschaftsminister Duin auf das Zusammenspiel der verschiedenen Ministerien. „Wir müssen konzeptionelle Ideen entwickeln und nicht nur Geld hineinstecken.“

In keinem Fall sei es beabsichtigt, kleine Dörfer in ihrer Entwicklung zu beeinträchtigen. Ein Missverständnis, das aus dem Entwurf des Landesentwicklungsplanes heraus entstanden war. „Wir haben dazu rund 1500 Einwendungen erhalten, die wir sehr ernst nehmen“, erklärte Duin. Vor der Abstimmung über den Landesentwicklungsplan Anfang 2015 werde es noch wesentliche Änderungen zu diesem Entwurf geben. „Das ist schließlich unsere Zukunftsperspektive, die da drin steht“, betonte Euskirchens Landrat Günter Rosenke.

26 Unternehmer aus dem Kreis Euskirchen nahmen an dem Mittelstandsdialog mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin und seinen Mitarbeitern aus dem Ministerium im Tagungshotel Eifelkern teil. Zur Sprache kamen sowohl große Themen, etwa zur Infrastruktur, als auch konkrete Detailfragen der einzelnen Teilnehmer. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

26 Unternehmer aus dem Kreis Euskirchen nahmen an dem Mittelstandsdialog mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin und seinen Mitarbeitern aus dem Ministerium im Tagungshotel Eifelkern teil. Zur Sprache kamen sowohl große Themen, etwa zur Infrastruktur, als auch konkrete Detailfragen der einzelnen Teilnehmer. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Nicht nur in Hinblick auf die demografische Entwicklung sei es außerdem dringend notwendig, junge Menschen für die duale Ausbildung zu begeistern. „Wir müssen ein Bewusstsein für die Vielfalt der Ausbildungsberufe schaffen“, erklärte der Minister. Das in diesem Zusammenhang stehende landesweite Projekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird bereits in den Kommunen des Kreises Euskirchen umgesetzt.

Vielen Jugendlichen sei kaum bewusst, wie massiv sich die berufliche Realität verändert habe. Die Digitalisierung sei inzwischen auch fester Bestandteil in den handwerklichen Berufen. Iris Poth, Leiterin der Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung im Kreis Euskirchen, gab zu bedenken, dass „mit diesen Entwicklungen auch die Anforderungen an die Auszubildenden steigen“.

In jedem Fall sprach sich der Minister mit einem wahren Plädoyer für die Meisterpflicht als Regelzulassung für den Handwerksbetrieb aus. „Diesen Fehler dürfen wir nicht nochmal machen, dass wir einzelne Berufe von dieser Pflicht ausnehmen.“

„Diese vehemente Rede für den handwerklichen Meisterbrief hätten wir nicht besser schreiben können“, freute sich Uwe Günther, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Rureifel. Insgesamt zog auch er ein positives Fazit aus dem Mittelstandsdialog. Neben den großen Fragen seien der Minister und seine Mitarbeiter auch auf konkrete Detailfragen eingegangen. Hatten die Experten dann nicht sofort eine Antwort parat, wurden Kontaktdaten ausgetauscht, um im Nachgang eine passende Lösung zu finden. „Wir haben ein paar Visitenkarten bekommen und da machen wir jetzt was draus“, ist Uwe Günther überzeugt.

Die Teilnehmer des Mittelstandsdialogs im Tagungshotel Eifelkern spiegelten die ganze Breite der Branchenzusammensetzung im Kreis Euskirchen wider. Themen gingen zum Beispiel von Fachkräftesicherung und Energiefragen über Investitionen bis hin zu Arbeitsschutz und Denkmalpflege. Beim anschließenden Abendempfang waren Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik ebenso mit von der Partie wie Banken, Stromversorger, die Agentur für Arbeit und Vertreter des Handwerks sowie der Industrie- und Handelskammer. Letztendlich sollte der Dialog den Unternehmern auch die Möglichkeit eröffnen, neue Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei betonte Landrat Günter Rosenke: „Das ist etwas Einmaliges, aber es darf sich nicht zu einer Eintagsfliege entwickeln.“

pp/Agentur ProfiPress

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