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Ministerin wanderte bis Kall

Ina Scharrenbach ließ sich in der Gaststätte Gier die hausgemachte Kartoffelsuppe schmecken – Kneipen-Verein hoff auf Zuschüsse für Denkmalpflege – Eintragung ins Goldene Buch der Gemeinde – Pläne für Ortskernsanierung vorgestellt

Kall – Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in Nordrhein-Westfalen, befindet sich derzeit auf „Heimat-Tour NRW“. Jetzt besuchte sie auch die Nordeifel. Von Nettersheim aus war die Ministerin mit 46 Vertretern diverser Behörden und Organisationen bei sengender Sommerhitze auf dem Römerkanal-Wanderweg von Nettersheim nach Kall gewandert. Die Tour endete mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte Gier. Mit kalten Getränken und einer deftigen, hausgemachten Kartoffelsuppe wurde die Wandergesellschaft bewirtet.

Vorsitzender Uwe Schubinski übereichte Ministerin Ina Scharrenbach eine Dokumentation über das Gasthaus Gier und die Arbeit des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier. Im Hintergrund (von links) Vize-Vorsitzender Ralf Schumacher, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Michael Heller und der Landtagsabgeordnete Dr. Ralf Nolten. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Vorsitzender Uwe Schubinski nutzte die Gelegenheit und stellte der Ministerin die Arbeit des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier, die umfangreichen Renovierungsarbeiten sowie die weiteren Pläne vor. Er übergab der Ministerin eine ausführliche Dokumentation mit einem Rückblick auf die Historie des denkmalgeschützten Gasthaues sowie einem Ausblick auf noch erforderliche Maßnahmen in Sachen Denkmalschutz. Der Vorstand informierte die Ministerin auch über Probleme bei der Erneuerung der denkmalgeschützten Fenster im Gastraum. Wegen der strengen Auflagen des Denkmalschutzes müsste der Verein allein für vier neue originalgetreue Fenster rund 10.000 Euro aufbringen.

Da Ministerin Ina Scharrenbach für die Bereiche Bauen, Wohnungsbau, Siedlungsentwicklung und Denkmalpflege zuständig ist, erhofft sich der Verein aus dem Sonderprogramm „Neue Förderkulisse“, in dem bis 2022 NRW-weit 150 Millionen Euro zur Verfügung stehen, Zuschüsse für dringend nötige Sanierungsmaßnahmen am denkmalgeschützten Gasthaus.

Michael Heller, allgemeiner Vertreter des Kaller Bürgermeisters, stellte Ministerin Ina Scharrenbach vor, wie das Bahnhofsumfeld umgestaltet werden soll. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress

Dabei setzt der Verein auf die Aussage der Ministerin, die dazu beitragen möchte, „dass Ideen, die in vielen Initiativen vorhanden sind, auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden können“. Wie sie beim Mittagessen verlauten ließ, soll die Bezuschussung von förderwürdigen Projekten möglichst unbürokratisch vonstattengehen.

Natürlich machte Scharrenbach auch einen Abstecher ins Kaller Rathaus. Dort stellten Michael Heller, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, sowie Monika Keutgen, Teamleiterin Planen und Bauen, der Ministerin und dem Landtagsabgeordneten Dr. Ralf Nolten das Modell vor, wie das Bahnhofsumfeld nach dem Umbau aussehen soll.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach trug sich im Beisein von Bürgermeister-Vertreter Michael Heller ins Goldene Buch der Gemeinde Kall ein. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress

„Wir konnten der Ministerin und Herrn Dr. Nolten ein anschauliches Bild von Kall in den nächsten Jahren vermitteln und ein überzeugendes Konzept vorstellen. Nahezu alle Kommunen müssen auf den demografischen Wandel reagieren und ihre Ortschaften und ihre Infrastruktur attraktiv und am Leben erhalten“, sagte Heller. Kall setze genau an diesen Punkten an, derzeit sei viel im Wandel. „Die Gemeinde wird für die Zukunft gut aufgestellt sein“, ist sich Heller sicher.

Zum Abschluss der Stippvisite trug sich Scharrenbach auch ins goldene Buch der Gemeinde ein.

pp/Agentur ProfiPress

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