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Ministerin bricht Lanze für Eifel-Holz

Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken besucht im Rahmen der „Grünen Woche Rheinland-Pfalz“ Holzfachbetrieb Floss in Schnönecken und lobt dabei mit Nachdruck die „Regionalmarke EIFEL“ der internationalen und Länder- wie Staatsgrenzen überspannenden Zukunftsinitiative Eifel

 

Die rheinland-pfälzische Umwelt-, Landwirtschafts- und Forstministerin Ulrike Höfken (Mitte), hinter ihr Landrat Dr. Joachim Streit (Bitburg-Prüm) aus dem Präsidium der Zukunftsinitiative Eifel, besichtigt mit Vertretern der Eifeler Wirtschaft und Politik sowie der Regionalmarke EIFEL die Zimmerei Floss in Schönecken. Foto: RME/pp/Agentur ProfiPress

Schönecken/Eifel – Nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken hat das Bauen mit Holz aus der Region viele Vorteile: Neben den natürlichen Vorzügen des Baumaterials Holz und seiner besonderen Ästhetik wirke sich die Nutzung dieses nachwachsenden Rohstoffs wegen der kurzen Transportwege positiv auf Umwelt und Klima aus. Auch die regionale Wertschöpfung der Eifelregion komme auf ihre Kosten, sagte die Ministerin bei einem Besuch der Zimmerei Floss in Schönecken (Eifelkreis Bitburg-Prüm). Die Ministerin besuchte den Betrieb anlässlich der „Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2012“.  

Ulrike Höfken brach damit eine Lanze für Holz, regionale Wirtschaftskreisläufe, wie sie die Zukunftsinitiative Eifel für die internationale Eifelregion propagiert, und natürlich auch für die von der Zukunftsinitiative Eifel gefundene und geförderte „Regionalmarke Eifel“. Sie wies auch auf die hohe Wertschöpfung hin, die der Holzbau in Rheinland-Pfalz nach einer Studie der Forschungsanstalt für Wald und Forstwissenschaft Trippstadt erziele. 50.000 Beschäftigte in rund 8000 Unternehmen erwirtschafteten landesweit einen Gesamtumsatz von rund neun Milliarden Euro per anno.

Mit dem Aufbau des Netzwerks „Cluster Forst und Holz“ wirke die Mainzer Landesregierung darauf hin, die Wertschöpfung durch heimisches Holz, insbesondere Laubholz, weiter zu steigern. „Der seit 40 Jahren erfolgreichen Zimmerei Floss ist es gelungen, in einem kleinen, aber feinen Marktsegment zu bestehen“, erklärte Höfken vor Ort in Schönecken. Die Vermarktung des „Zusatznutzens“ Regionalität sei bei Baumaterialien schwieriger als bei Lebens- und Genussmitteln. Daher freue sie sich besonders, dass der mehrfach ausgezeichnete Fachbetrieb als einer der wenigen Markennutzer aus dem Bereich Holz bei der Regionalmarke EIFEL dabei sei. Ulrike Höfken: „Das gilt auch für das Unternehmen Holz Theis aus Rodershausen, das Dielen und Parkett aus heimischen Hölzern produziert.“

Die Regionalmarke EIFEL gehört zu den Pionieren der Regionalvermarktung in Deutschland und dient vielen weiteren Initiativen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen als Vorbild. Mittlerweile nutzen rund 320 Unternehmen die Marke, vor allem in den Bereichen Lebensmittel und Tourismus. Gemeinsam mit EIFEL-Produktmanager Arndt Balter und Dirk Kleis, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) zeigte sich die Ministerin überzeugt, dass Regionalität ein beständiger Trend mit hohem Wertschöpfungspotenzial sei. Sie rief die Markennutzer auf, die Marke weiterhin aktiv zu pflegen und die Akteure bei der Weiterentwicklung zu unterstützen.

Der Besuch fand im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2012 statt. Diese Themenwoche gibt es mittlerweile zum sechsten Mal, in diesem Jahr stand die regionale Wertschöpfung unter dem Motto „Werte schätzen, Werte schaffen: Zukunft auf dem Land!“ im Mittelpunkt. In 18 Einzelterminen im ganzen Land wurden in dieser Woche agrar- und weinbaupolitische Zukunftsthemen diskutiert und neue Projekte und Ideen zur Wertschöpfung im ländlichen Raum vorgestellt.

pp/Agentur ProfiPress

www.regionalmarke-eifel.de

www.floss-zimmerei.de

www.holz-theis.de

www.mulewf.rlp.de

 

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