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Meisterschaft im Glashaus

Kreismeisterschaften der Rassekaninchenzüchter fanden im Kommerner Mühlenpark statt – Hermann-Josef Krupp siegte – Journalistin Theresa Holstege interviewt Daniel Bürling (27), den Deutschen und Europameister, über die finstere Zukunft der Kaninchenzuchtvereine – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gewährt Zuchtverein Gastfreundschaft „so lange, es Euch gibt“

Kommern – Kreismeister der Rassekaninchenzüchter wurde Hermann-Josef Krupp mit seinen „Weißen Neuseeländern“. Aber auch der amtierende Deutsche Meister und Europameister Daniel Bürling (27) war bei den Kreismeisterschaften im Glashaus des Kommerner Mühlenparks mit seinen Dalmatinerkaninchen vertreten.

Der Hang zu und Umgang mit Tieren wurde dem Besitzer von 80 hochwertigen Zuchtkaninchen quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater Hubert Bürling ist schon seit 22 Jahren Landesverbandsvorsitzender der Rassekaninchenzucht im Rheinland.

Europameister Daniel Bürling präsentiert stolz ein Dalmatiner-Kaninchen. Foto: Theresa Holstege/KStA/KR/pp/Agentur ProfiPress

„Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ widmen dem Züchter Daniel Bürling und den Kreismeisterschaften der Kaninchenzüchter im Glashaus des kommunalen Erholungsparks Mühlental in Kommern jetzt einen größeren Bildbericht der Journalistin und Fotografin Theresa Holstege.

Die Autorin setzt sich darin auch kritisch mit den Nachwuchssorgen der Vereine und ganz besonders der Kaninchenzüchter auseinander. Daniel Bürling sei unter den Züchtern im Kreis einer der Jüngsten, heißt es darin. „Die Vereinsarbeit stirbt aus“, zitiert sie Bürling. Immer weniger Menschen ließen sich für dieses Hobby begeistern.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zeichnete den Kreismeister 2018, Hermann-Josef Krupp, aus. Foto: Theresa Holstege/KStA/KR/pp/Agentur ProfiPress

Theresa Holstege zählte bei ihrem Besuch bei den Kreismeisterschaften der Rassekaninchen im Glashaus des Mühlenparks tatsächlich „weit mehr Tiere als Besucher“, nämlich 168 Kaninchen: „Woran liegt es, dass sich so wenige für das Hobby rund ums Kaninchen begeistern? In der Tierzucht habe sich generell ein Negativtrend bemerkbar gemacht, sagt Daniel Bürling. Kaninchen, Geflügel, Brieftauben – »das Vereinsbrauchtum stirbt Stück für Stück aus«, beklagt der junge Mann.“ Die Gesellschaft sei individueller und anonymer geworden – auf das Leben und Wirken im Verein und Kameradschaft werde wenig Wert gelegt.

Mechernicher Stadtspitze vertreten

Außerdem brauchen Tiere Ställe, Futter und Knowhow. Das entsprechende Equipment sei im häuslichen Umfeld oft nicht mehr vorhanden und auch nicht herstellbar. Vor allem in Städten sei es im Gegensatz zu den Nachkriegsjahren, als Kaninchenzucht und Haltung zum gesellschaftlichen Allgemeingut gehörte, sehr schwierig, Tiere zu halten.

„Wer hat schon Platz für knapp hundert Kaninchen – etwa vom Schlage eines Deutschen Riesen, der über sieben Kilogramm auf die Waage bringt?“, schreibt die Journalistin: „Auf lokaler Ebene wird die Kaninchenzucht in fünf bis zehn Jahren nicht mehr existieren.“ Das jedenfalls prophezeite ihr der amtierende Deutsche- und Europameister Daniel Bürling im Interview.

Starke städtische Repräsentanz herrschte bei den Kreismeisterschaften der Kaninchenzüchter im Glashaus des kommunalen Mechernicher Erholungsparks Mühlental (v.l.): Fraktionsvorsitzender Peter Kronenberg, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Albert Meyer, der Chef des Festausschusses. Foto: Theresa Holstege/pp/Agentur ProfiPress

Beim Rundgang durch die Käfiggassen in der Halle erklärte der Erfolgszüchter der Autorin Fellstrukturen und wies auch auf eine besondere Rasse hin, den „Den Blauen Holicer“, eine Rasse, die erst seit fünf Jahren in Deutschland gezüchtet wird und für die Kommerner Ausstellung von einem Chinchilla-Club ausgeliehen wurde.

An diesem Nachmittag gab es am Rande der Ausstellung viele Gespräche und Fachsimpel, auch Kaffee und Kuchen. Hubert Bürling freute sich besonders über den Besuch der Mechernicher Stadtspitze, allen voran Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der selbst vom Bauernhof stammt. Solange der Verein existiere, so Schick, gelte seine herzliche Einladung, die Meisterschaften jederzeit im Glashaus im Mühlenpark auszutragen. Einen Sieger gab es am Ende auch: Mit seinen „Weißen Neuseeländern“ wurde Hermann-Josef Krupp Kreismeister 2018.

pp/Agentur ProfiPress

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