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Mechernichs Jugendwehr die stärkste im Kreis

Mechernicher Wehrleitung zieht eindrucksvolle Bilanz – Großes Lob für die Kameraden für den Hochwasser-Einsatz vor einem Jahr

Mechernich – Wenn sich 119 Führungskräfte der Mechernicher Feuerwehr versammeln, handelt es sich entweder um eine Schadensgroßlage oder es gibt etwas zu feiern. Erfreulicherweise war Letzteres der Fall. Jens Schreiber, Leiter der Feuerwehr Mechernich, hatte seine Führungskräfte zur Brandmeisterdienstbesprechung ins Mechernicher Oktogon geladen. Bereits zum fünften Mal seit ihrer Wahl im Jahr 2012 nutzt die Wehrleitung diese Veranstaltung, um verdiente Feuerwehrfrauen und -männer zu befördern und für ihre Verdienste zu ehren.

Zum Beginn der Veranstaltung hielt Schreiber zunächst einen Rückblick auf das vergangene Jahr und konnte mit Stolz feststellen, dass man die gesteckten Ziele zu 90 Prozent erreicht hat, darunter Meilensteine in Sachen Ausbildung und Neustrukturierung der Grundausbildung. Die Ausbildung in den Löschgruppen hat sich etabliert, und die Selbstlernphasen in den Zügen sind voll aufgegangen.

Peter Wassong (l.), stellvertretender Bürgermeister, und Wehrleiter Jens Schreiber (r.) mit den geehrten und beförderten Feuerwehrkameraden. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Rat und Verwaltung, Letztere vertreten durch den Fachbereichsleiter Johannes Schnichels und Sachbearbeiter Tobias Milz, dankte er für die zur Verfügung gestellte Ausrüstung, die gerade erst durch einen neuen Kommandowagen für die Wehrleitung weiter aufgewertet wurde.

Anschließend ließ er im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters Peter Wassong und der Ratsmitglieder Peter Kronenberg und Heinz Schmitz einige Zahlen für das abgelaufene Jahr sprechen. Die Feuerwehr der Stadt Mechernich verfügt über 380 Mitglieder in der Einsatzabteilung, davon sind 20 weiblich. Die Jugendfeuerwehr ist mit 141 Mitgliedern, darunter 22 Mädchen, die stärkste im Kreis Euskirchen. In der Alters- und Ehrenabteilung befinden sich 132 langgediente Kameraden.

Auch die Einsatzzahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Insgesamt rückten die Wehrleute zu 375 Einsätzen aus, dies entspricht einem Plus von 42 gegenüber 2015. Die Einsätze gliedern sich wie folgt: 67 Brände, 139 technische Hilfeleistungen, 50 ABC-Einsätze, 17 überörtliche Hilfeleistungen, 37 Fehlalarme und 64 Brandsicherheitswachen. Dabei sind die einzelnen Einsatzstellen der großen Unwetter im Mai und Juni 2016 nicht berücksichtigt. Die vier Unwetterereignisse mit folgenschweren Überschwemmungen und Großeinsätzen führten alleine zur Abarbeitung von rund 1.300 Einsatzstellen.

Für das Jahr 2017 stehen weitere Ziele auf der Agenda: es wird ein zweiter hauptamtlicher Gerätewart eingestellt, Förderprogramme zur Förderung des Ehrenamtes sollen anlaufen, der Brandschutzbedarfsplan muss fortgeschrieben und einzelne Feuerwehrgerätehäuser müssen renoviert werden.

Stellvertretender Kreisbrandmeisters Harald Heinen (r.) zeichnete Martin Kleefisch (Mitte) mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber aus. Die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Bronze erhielt der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Ingo Esser (l.). Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Der Wehrleiter dankte allen Kameraden, besonders denen, die besondere Aufgaben in den Fachbereichen übernehmen, den B-Dienst unterstützen, den Zug- und Löschgruppenführern sowie deren Stellvertretern und den Mitarbeitern der Verwaltung für ihren unermüdlichen Einsatz und die geopferte Zeit. Sein größter Dank geht an seinen Stellvertreter Claus Möseler.

Seinen Worten schloss sich stellvertretender Bürgermeister Peter Wassong an, der insbesondere die Arbeit während der Unwetter, welche die Bevölkerung sehr positiv aufgenommen hat, lobte. Auf Grund der großen Anzahl Jugendlicher in der Jugendfeuerwehr mache er sich keine Sorgen um die Zukunft der Mechernicher Feuerwehr. Wassong hob auch die Eigeninitiative einzelner Löschgruppen bei der Renovierung ihrer Gerätehäuser hervor. Auch die Ratsmitglieder Peter Kronenberg und Heinz Schmitz bedankten sich nochmals für die vielen Einsatzstunden, die während der Unwetter geleistet wurden. „Die Feuerwehr leistet Beispielhaftes in Mechernich“, so Peter Kronenberg. Für ihre „sofortige Bereitschaft und Verfügbarkeit rund um die Uhr“ lobte Heinz Schmitz die Arbeit der Ehrenamtler.

Zum eigentlichen Anlass des Abends bat Wehrführer Schreiber zahlreiche Kameraden zwecks Beförderung und Ehrung auf die Bühne.

Für 25-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr erhielten Heiko Flimm, Marcus Henk (LG Mechernich), Markus Kratz (LG Bleibuir), Martin Manheller (LG Wachendorf), Frank Sistig (Weiler a. Berge), Ulrich Werner (LG Weyer) und Frank Radermacher (LG Kommern) das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Silber.

Das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Gold für 35-jährige Zugehörigkeit erhielten Dirk vom Steeg (LG Mechernich), Walter Janster (LG Bleibuir) Karl Fasen und Michael Lock (LG Weyer).

Herbert Cremer (LG Strempt), Frank Henk (LG Bleibuir) Johannes Weisheit, Wolfram Hecht (LG Obergartzem) und Manfred Kessel (LG Wachendorf) sind bereits seit 50 Jahren Mitglieder der Feuerwehr.

Seit 60 Jahren sind die Kameraden Hermann Kolvenbach (LG Bleibuir), Leo Strauch (LG Floisdorf), Johannes Roos (LG Obergartzem), Willi Leyendecker (LG Satzvey), Baptist Dissemond (LG Wachendorf), Johann Schmitz (LG Harzheim) und Josef Dahmen (LG Lorbach) der Feuerwehr treu verbunden.

Wehrleiter Jens Schreiber (2.v.r.) und sein Stellvertreter Claus Möseler (r.) mit den neuen Funktionsträgern der Mechernicher Wehr: (v.l.) Michael Züll, Max Jenniches, Marcel Schuler, Michael Hochgürtel, Friedhelm Brauner, Thomas Wolff, Andre Leisten, Lars Reinhardt, Hussein Yassine und Eric Schneider. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Um ein weiteres Jahrzehnt übertrafen dies Josef Frings (LG Floisdorf), Josef Linden, Josef Krings (LG Obergartzem) und Werner Peiner (LG Wachendorf, die bereits seit 70 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr angehören.

Eine besondere Ehre wurde zwei Kameraden zu Teil, die sich seit Jahren in der Jungendfeuerwehrarbeit engagieren. Aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Harald Heinen erhielt Martin Kleefisch die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Bronze erhielt der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Ingo Esser.

Schließlich gab es auch noch eine ganze Reihe von Beförderungen. Eric Schneider und Axel Ehlke (LG Vussem) wurden zu Brandmeistern befördert. Oberbrandmeister nennen sich ab sofort Jan Rütze (LG Obergartzem) und Lars Jürgensonn (LG Satzvey). Die Kameraden Heiko Flimm und Thomas Recher (LG Mechernich) sind nun Hauptbrandmeister, und zu Brandoberinspektoren wurden Alexander Lippik (LG Mechernich) und Gerd Geller (LG Bleibuir) befördert. Stadtbrandinspektor darf sich ab sofort Achim Nießen (LG Vussem) nennen.

In einigen Löschgruppen kommt es zu Wechseln an der Führungsspitze. Die Löschgruppe Mechernich wird ab sofort durch die Kameraden Lars Rheinhardt und Hussein Yassine geführt. Stellvertretender Löschgruppenführer in Vussem ist Eric Schneider. Thomas Wolff wurde zum stellvertretenden Zugführer des Zuges 3 ernannt. Weitere sechs Jahre führen Friedhelm Brauner und Michael Züll die Geschicke der Löschgruppe Floisdorf.

Aus Altersgründen, leider aber auch aus gesundheitlichen Gründen, wurden die Kameraden Manfred Kremer, Dirk Klein, Klaus Nelles, Josef Leyendecker (LG Mechernich) und Josef Werner (LG Bleibuir) in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Wehrleiter Schreiber dankte ihnen für die langjährige Tätigkeit in der Einsatzabteilung und wünschte für den „Feuerwehrruhestand“ alles Gute.

Mit den Worten „Ich wünsche uns Allen, dass wir auf dem Niveau gemeinsam weiterarbeiten und stets bestrebt sind, noch besser zu werden“ beendet Wehrleiter Jens Scheiber den offiziellen Teil der Brandmeisterdienstbesprechung und lud zu einem kleinen Umtrunk ein.

Georg Leyendecker/pp/Agentur ProfiPress

 

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