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Mechernicher Stadtrat wird größer

Rudolf Hoß (CDU) gewinnt bei der Nachwahl im Wahlbezirk 1 deutlich mit 46,74 Prozent der Stimmen und holt damit das 16. Direktmandat für seine Partei – Von den jetzt insgesamt 38 Sitzen (vorher 32) im Rat erhalten die Christdemokraten 16, SPD sieben, Grünen und UVW jeweils fünf,  FDP zwei, die Linke einen – AfD zieht mit zwei Ratsvertretern erstmals in den Mechernicher Rat ein

Mechernich – Die Sitzverteilung im Rat der Stadt Mechernich steht fest. Bei der Nachwahl am 27. September erhielt Rudolf Hoß (CDU) laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 46,74 Prozent der Stimmen und gewann damit den Wahlbezirk 1 souverän vor der 18-jährigen Meriel Hoffmann, die 31,96 Prozent erzielen konnte. Es folgten: Veronika Kruk-Heimbach (UWV, 8,26), Ingrid von Wilcken (Bündnis 90/Die Grünen, 7,59), Jeanette Ingrid Philipps (AfD, 4,26) und Hivay Engintepe (Die Linke, 1,20).

Der Ortsvorsteher von Lückerath, Rudolf Hoß (r.), gewinnt die Nachwahl im Wahlbezirk 1 (Bleibuir, Bergbuir, Lückerath/Schützendorf, Bescheid/Wielspütz, Voißel und Hostel) souverän mit 46,74 Prozent der Stimmen und zieht damit in den Rat der Stadt ein. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gratuliert ihm zum Erfolg. Die CDU holt mit ihm nun auch das 16. und letzte Direktmandat im Stadtgebiet. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Das Ergebnis der Nachwahl war mit Spannung erwartet worden, denn erst damit stehen die Sitzverteilung im Rat und damit die politischen Verhältnisse in der Stadt am Bleiberg fest.

Nun 38 Sitze statt 32 im Rat

Fakt ist: Der Rat der Stadt Mechernich vergrößert sich von 32 auf insgesamt 38 Sitze. Die CDU erhält damit 16 Sitze, die SPD 7, die Grünen 5, die UWV 5 und die FDP 2. Im Stadtrat erneut vertreten ist die Linke mit einem Sitz. Die AfD zieht erstmals in den Stadtrat ein und das gleich mit zwei Ratsvertretern.

Größer wird der Rat letztlich, weil die Christdemokraten alle 16 Direktmandate für sich haben verbuchen können. Damit erhalten sie zwei Überhangmandate und somit zwei Sitze mehr, als ihnen nach den erzielten Parteistimmen zustünden.

Mechernichs Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen präsentiert als stellvertretender Wahlleiter die eingehenden Ergebnisse der Nachwahl und der Stichwahl um den Landratsposten im Ratssaal. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Zum Ausgleich erhalten andere Parteien des Rates nach einem ausgeklügelten Rechensystem ebenfalls weitere Sitze. Von den Ausgleichsmandaten profitieren die SPD, die Grünen, die UWV und die AfD, die somit gegenüber dem Wahlergebnis vom 13. September noch jeweils einen Sitz dazu gewinnen.

Im Vergleich zum Wahlergebnis 2014 hat die CDU nun drei Sitze mehr (vorher 13). Die SPD bleibt bei sieben Sitzen, die UWV bei fünf, die Linke bei einem Sitz. Die Grünen konnten dagegen zwei Ratsmandate hinzugewinnen (vorher 3). Die Liberalen erreichten wie 2014 wiederum zwei Mandate. Sie verfügten im Laufe der Legislaturperiode lediglich über drei Sitze, weil der als UWV-Ratsherr gewählte Politiker Sascha Herring während der Periode zu den Freidemokraten überlief.

Verlässliche Mehrheit gut für Mechernich

„Ich bin froh, dass ich als Bürgermeister eine klare Mehrheit im Rat hinter mir habe“, kommentiert Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die neuen politischen Ratsverhältnisse. Wenn es anders gekommen wäre, wäre dies eine „sehr schmerzhafte Erfahrung“ in seiner fünften Amtszeit geworden, da ist Schick sicher. Vermutlich hätten sich Bürgermeister und Rat der Stadt gegenseitig blockiert. Schick: „Das hätte Mechernich nicht gut getan. Daher bedanke ich mich ausdrücklich nochmals bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das Vertrauen und dass ich mit einer großen, verlässlichen Mehrheit weiter arbeiten kann.“

Wahlleiter Thomas Hambach dankt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die mit ihrem Engagement enorm zu einem reibungslosen Ablauf der Wahl beigetragen haben. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Wahlbeteiligung der Rats-Nachwahl lag bei 52,80 Prozent und damit um knapp sechs Prozent niedriger als bei der Hauptwahl. Insgesamt waren 1.429 Bürger wahlberechtigt. Davon hatten rund 322 Wähler Briefwahl beantragt. Auch in den Ratssaal kamen weniger Bürger zur Live-Berichterstattung zur Wahl. „Das ist heute ein kleiner, aber erlauchter Kreis“, begrüßte Ralf Claßen, stellvertretender Wahlleiter, die Gäste.

Wahlleiter Thomas Hambach wiederholte erneut den Dank an die Wahlvorstände und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die Großes geleistet haben. Zufrieden stellte er fest: „Die Wahl 2020 ist hervorragend und trotz der Nachwahl ohne Komplikationen abgelaufen.“

Weniger Gäste als zur Hauptwahl vor 14 Tagen verfolgten die Live-Berichterstattung zur Nachwahl im Wahlbezirk 1 am vergangenen Sonntag. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Ratsnachwahl war notwendig geworden, weil der Kandidat der Sozialdemokraten Jino Edechelathu wenige Tage vor der Wahl am 13. September überraschend verstorben war und vorher kein gebundener Vertreter benannt worden war. Für ihn und die SPD trat dann die 18-Jährige Meriel Hoffmann an. In Bergbuir, der Heimat Edechelathus, erzielte sie mit 91 Stimmen ein ähnlich gutes Ergebnis wie ihr Vorgänger bei der Wahl vor sechs Jahren.

Mitglieder des neuen Stadtrates

Die Mitglieder des neuen Stadtrats sind: Peter Kronenberg, Nicole Reipen, Günter Kornell, Björn Schäfer, Michael Averbeck, Margret Eich, Ralf Mertens, Björn Wassong, Hermann-Josef Krest, Tobias Heidemann, Olaf Hutzler, Wilhem Gerstenmeier, Carsten Vogel, Rudolf Hoß, Uwe Höger, Marco Kaudel (alle CDU), Dr. Peter Schweikert-Wehner, Ute Wagener, Bertram Wassong, Egbert Kramp, Dustin Gemünd, Thomas Tampier, Horst Sielaff (alle SPD), Gunnar Simon, Heike Waßenhoven, Heinz Schmitz, Dr. Manfred Rechs, Karl-Heinz Seeliger (alle UWV), Nathalie Konias, Ingrid Volkmer, Heike Grimus, Yana Yo, Gerd Altmeier (alle Grüne), Oliver Totter, Sascha Herring (beide FDP), Dr. Klaus Peter Jeck, Heinz Fürkötter (beide AfD), Daniel Decker (Linke).

pp/Agentur ProfiPress

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