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Mechernicher gedenken der Pogromnacht

Gedenkgang durch die Innenstadt am Mittwoch, 9. November, 18.30 Uhr – Franz Josef Kremer: „Parallelen zum heutigen Rechtspopulismus“

Mechernich – Am Mittwoch, 9. November gedenken die Bürger in Mechernich wieder der Opfer von Verfolgung und Gewaltherrschaft. Dabei soll an die Menschen erinnert werden, die in Mechernich und der Eifel dem Nazi-Terror zum Opfer gefallen sind. Zugleich ist der Gedenkgang aber auch ein Zeichen gegen rechtsradikale Gesinnung. Der Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938 ist Anlass für diese Veranstaltung, die von den christlichen Kirchen und den weiterführenden Schulen der Stadt Mechernich gemeinsam durchgeführt wird.

Treffpunkt für den Gedenkgang ist in diesem Jahr um 18.30 Uhr am Rathaus. Von dort gehen die Teilnehmer über den Brunnenplatz und den Nyonsplatz zum Schulzentrum.

Beim Gedenkgang im vergangenen Jahr gedachten zahlreiche Bürger in Mechernich der Opfer von Verfolgung und Gewaltherrschaft. Am Mittwoch, 9. November, um 18.30 Uhr, laden die christlichen Kirchen und die weiterführenden Schulen erneut zu der Veranstaltung ein, die neben dem historischen auch einen aktuellen Hintergrund hat. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Beim Gedenkgang im vergangenen Jahr gedachten zahlreiche Bürger in Mechernich der Opfer von Verfolgung und Gewaltherrschaft. Am Mittwoch, 9. November, um 18.30 Uhr, laden die christlichen Kirchen und die weiterführenden Schulen erneut zu der Veranstaltung ein, die neben dem historischen auch einen aktuellen Hintergrund hat. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

„In diesem Jahr schauen wir besonders auf die Verfolgungsmaßnahmen, die zwischen 1933 und 1936 in Deutschland stattgefunden haben“, sagt Organisator Franz Josef Kremer. „Es war eine Zeit von Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten, die nur scheinbar während der olympischen Spiele von 1936 unterbrochen wurde. Es kam zu Schmähungen und Boykottaktionen, und auch die rechtliche Ungleichstellung der jüdischen Bevölkerung erreichte in diesen Jahren einen ersten Höhepunkt. Darüber hinaus kam es aber auch schon zu Gewalttaten gegenüber den jüdischen Mitbürgern, die scheinbar noch nicht von staatlichen Institutionen durchgeführt wurden, deren Täter aber keinerlei strafrechtliche Verfolgung zu befürchten hatten, wirft Kremer einen Blick in die Vergangenheit.

Kremer weiter: „Gerade vor dem Hintergrund dieser Ereignisse blicken wir mit Sorge auf die heutigen Zustände.“ Denn die Aktionen von damals glichen den Äußerungen und Taten, mit denen heute Neonazis und Rechtspopulisten gegen Flüchtlinge und Minderheiten vorgingen. „Heute ist es einfacher, sich solchen Auswüchsen entgegenzustellen. Man muss es dann aber auch tun. Die Teilnahme am Gedenkgang für die Opfer von Verfolgung und Gewaltherrschaft ist dafür sicher eine gute Gelegenheit“, so der Organisator.

pp/Agentur ProfiPress

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