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Mechernich unterstützt Maastricht

Jugendliche des Mechernicher Städtischen Gymnasiums „Am Turmhof“ (GAT) sind an „Fokus2018“ beteiligt – Projekt zur Bewerbung Maastrichts zu Europas Kulturhauptstadt – Zikkurat-Fotograf Marcus Hofmann betreut Schüler – Ausstellung der Bilder in Euskirchener Kreisverwaltung

In der Kreisverwaltung stellten Johannes Arens (v.l.), Manfred Poth, Klaus Ring und Manfred Bausch die Ausstellung zum Projekt „Fokus2018“ vor. Foto: Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Kreis Euskirchen – Im November 2012 hat es die niederländische Stadt Maastricht geschafft, die zweite Runde im Rennen um die europäische Kulturhauptstadt 2018 zu erreichen. Sollte sie letztlich tatsächlich Kulturhauptstadt werden, haben auch Mechernicher Schüler daran mitgewirkt. Denn die Stadt Maastricht setzt bei ihrer Bewerbung nicht nur auf die eigenen Stärken, sondern auch auf die der Euregio Maas-Rhein, die sie mit ins Boot geholt hat. Und zu dieser Euregio zählt auch der Kreis Euskirchen.

Doch was ist die Euregio eigentlich? „Wir denken ja zunächst topographisch“, sagt Klaus Ring, Kulturreferent des Kreises Euskirchen. Die Ländergrenzen aber seien vielen jungen Menschen im Kreis fremd. Wie sehen sie sich selbst in der Euregio? Was bedeutet Euregio für sie? 2011 startete die „Regio Aachen“, heute „Zweckverband Region Aachen“, im Rahmen der Euregio-Entwicklung das Fotoprojekt „Fokus2018“ mit zehn Schulen aus der Stadt Aachen, der Städteregion Aachen, sowie den Kreisen Heinsberg, Düren und Euskirchen. Aus dem Kreis Euskirchen sind zwei Schulen dabei. Neben der Hauptschule Schleiden ist dies das Mechernicher Städtische Gymnasium am Turmhof (GAT). Mit dem Fotoprojekt wollen die Schüler demonstrieren, wie sie die Euregio und sich selbst darin wahrnehmen. Dabei bleibt dies keine einmalige Sache: Bis 2018 werden die immer gleichen Kinder und Jugendlichen verschiedene Foto-Projekte und -Ideen im Rahmen der Aktion „Fokus2018“ umsetzen.

Dabei beginnen die Schüler in jungen Jahren bei sich selbst. „Sie richten immer wieder den Blick auf sich selber, wissen aber, dass es draußen noch etwas zu entdecken gibt“, so Johannes Arens. Er ist im Zweckverband Region Aachen zuständig für die Umsetzung der Projekte, die mit der Bewerbung zur Kulturhauptstadt zu tun haben. Ein zentraler Aspekt des „Fokus2018“-Projekts ist es, zu dokumentieren, ob und wie sich der Blick der Schüler auf die Region im Laufe der Jahre verändert.

„Die Kinder sollen ein Gefühl für Heimat und die Grenzen kennenlernen“, sagt Manfred Bausch, stellvertretender Geschäftsführer des „Zweckverbands Region Aachen“. Er ergänzt: „Wenn sie älter werden, werden sie sich fragen: Was ist meine Region?“ Das Projekt, so Bausch, richte sich an diejenigen, die nach 1992 geboren wurden, die „Generation Maastricht“ nennt er diese Kinder und Jugendlichen. „Wir wollen nicht zu einem einheitlichen euregionalen Kulturraum werden, sondern den gegenseitigen positiven Mehrwert  erkennen“, betont Bausch. „Mit dem Projekt wird begleitet, wie die Welt für die Schüler größer wird und sie sich die Welt erschließen“, so Arens. Die Schüler, die 2011 mit dem Projekt begonnen haben, seien 2018 dann genau diejenigen, die die Euregio als junge Erwachsene gestalten werden, sagt Bausch.

Die erste Phase des „Fokus2018“-Projekts haben die Schüler des GAT schon beendet. 2011 starteten Jugendliche der siebten Klasse mit dem Thema „Traumwelten montiert“. Dabei entstanden beispielsweise Rennwagen, die fotografisch vor Gartenausschnitten der Eifel montiert wurden, oder Gummibärchen, die die Gesichter von Schülerinnen tragen. Jede Schule, die an dem Projekt teilnimmt, wird unterstützt durch einen Fotokünstler. Am GAT ist dies Marcus Hofmann. Der gebürtige Frankfurter betreibt ebenfalls ein Atelier in der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat und arbeitet zudem auch in Köln.

Neben den Mechernicher Gymnasiasten widmet Marcus Hofmann sich im Rahmen von „Fokus2018“ auch den Schleidener Hauptschülern. Im vergangenen Jahr arbeiteten Sechstklässler der beiden „Fokus2018“-Partnerschulen zum Thema „Portraits einer Gruppe“. Dazu fotografierten sie einzelne Körperteile verschiedener Mitschüler, um sie anschließend zu surrealen Figuren zusammenzusetzen. Einige der Fotos, die die Kinder der zehn teilnehmenden Schulen geschaffen haben, sind bis zum 12. April im Foyer der Euskirchener Kreisverwaltung zu sehen. Übrigens: Interessierte Schulen können auch jetzt noch in das Projekt einsteigen. Die bisher entstandenen Fotos und Projekte sind auch im Internet zu sehen, und zwar unter: www.fokus2018.de

 pp/Agentur ProfiPress

 

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