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Mahnung für heute

Hürtgenwald 2017: Mechernicher Reservisten wanderten mit beim Internationalen Hürtgenwaldmarsch und gedachten der Kriegsopfer aller Seiten

Mechernich/Vossenack – „Versöhnung über den Gräbern“ heißt seit rund 35 Jahren das Motto des Internationalen Hürtgenwaldmarsches, an dem sich jährlich Anfang Oktober mehrere Hundert Menschen, Soldaten und Zivilisten, aus mehreren Ländern beteiligen.

Mit einem Appell und Gottesdienst auf dem Vossenacker Sportplatz gedachten militärische wie zivile Teilnehmer des Hürtgenwaldmarsches 2017 den Opfern der Kriege, insbesondere der in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs in der Eifel getöteten Soldaten und Zivilisten. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 hatten deutsche Truppen versucht, im Kreis Düren den Vormarsch der Alliierten auf Köln und das Ruhrgebiet aufzuhalten. Ein sinnloses Gemetzel begann, da die Amerikaner das unzulängliche Waldgebiet auch hätten umgehen können, bei dem 56 000 alliierte und 12 000 deutsche Soldaten ihr Leben ließen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mit dabei waren vergangenen Samstag in Vossenack auch wieder Reservesoldaten der 72 Mitglieder zählenden Reservistenkameradschaft Mechernich/Bad Münstereifel unter der Leitung von Karl-Heinz Cuber, Hauptfeldwebel d.R.

Sie gedachten der zwischen Oktober 1944 und Februar 1945 im Hürtgenwald getöteten 56.000 alliierten und 12.000 deutschen Soldaten sowie zahlreicher Ziviltoter, die noch viele Jahre nach dem Krieg immer wieder zu beklagen waren, wenn Menschen auf Minen liefen oder Granaten und Bomben hochgingen.

Amerikanische Armeedarsteller waren auch diesmal mit von der Partie. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Diesmal wurden bei dem Friedensmarsch unter anderem Teilnehmer aus Deutschland, den USA, Belgien, Großbritannien, Luxemburg, den Niederlanden und Norwegen registriert. Zur Auswahl standen Marschstrecken zwischen zehn und 40 Kilometern – mit und ohne Gepäck – sowie eine historische Bunkerroute, die von der Marinekameradschaft Euskirchen organisiert worden war.

Soldatinnen und Soldaten unter anderem aus Deutschland, Belgien, Norwegen, den USA, Luxemburg und den Niederlanden feierten vor dem Marsch auf dem Vossenacker Sportplatz Feldgottesdienst. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Zu Beginn des Hürtgenwaldmarsches gedachten die Teilnehmer der Opfer in einem Gottesdienst auf dem Sportplatz Vossenack. Ihren Auftakt nahm die internationale Friedensveranstaltung mit einer Kranzniederlegung am Vorabend.

pp/Agentur ProfiPress

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