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„Luisjen-Cup“ ist wieder in Kall

36 Würfelartisten im Saal Gier am Start – „Ecki“ Scholz gewann die sechste Schockermeisterschaft – Siegerehrung durch den Bürgermeister – Spaß stand wieder im Mittelpunkt des Turniers – Pokale, Preise und ein Glücksschwein

Kall – Luisjen Gier hätte ihren Spaß an dem Schocker-Abend gehabt, den der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier zum fünften Mal zur Erinnerung an die ehemalige Kultwirtin veranstaltete. Im Saal der Gaststätte ging es am Freitagabend bei der sechsten Kaller Schockermeisterschaft neben den Pokalen der Gaststätte Gier wieder um den begehrten „Luisjen-Cup“, den der Verein seit der zweiten Meisterschaft im Jahr 2016 ausspielt. Der große Silberpokal erinnert an die Kultwirtin Luise Gier, die in der denkmalgeschützten Gaststätte im Schatten der Pfarrkirche 70 Jahre lang die Gäste bewirtet hat, ehe sie sich nach einem Treppensturz nicht mehr erholte und 1985 im Alter von 86 Jahren verstarb.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts), sein Stellvertreter und Kneipenvereins-Vorsitzender Uwe Schubinski, (2.v.r.) und Turnierleiter Reiner Züll (links) gratulieren Turniersieger Ecki Scholz. Foto: Züll/pp/Agentur ProfiPress

Der Tisch mit Pokalen, die am späten Abend von Bürgermeister Hermann-Josef Esser überreicht wurden, war reichlich gedeckt. Ein Wanderpokal, der Damenpreis, fehlte. Das Fehlen hatte allerdings einen traurigen Hintergrund, denn die Vorjahres-Gewinnerin aus Zülpich war verstorben und am Tag des Schocker-Turniers zu Grabe getragen worden. Die Stimmung war einen Augenblick gedrückt, als Turnierleiter Reiner Züll die Spieler über das Ableben der Zülpicherin informierte, die an allen vorherigen Meisterschaften teilgenommen hatte.

Nachdem der Pokal im vergangenen Jahr von dem damaligen Sieger Horst Boltz nach Aachen entführt wurde, bleibt er nun wieder für ein Jahr lang in Kall. Ekkehard „Ecki“ Scholz gewann am Freitag die Meisterschaft. In drei Durchgängen hatte sich Scholz gegen die Konkurrenz von 35 Mitschockern mit 139 Punkten durchgesetzt. Die Plätze zwei und drei belegten Bianca Akkermann aus Kall mit 133, und Dirk Fesel aus Kallmuth mit 129 Punkten.

15 Damen waren am Start: Über einen Volltreffer mit drei Einsen freut sich Turnierteilnehmerin Ella Biermann. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem Vorhaben, den Luisjen-Cup wieder mit nach Aachen zu nehmen, waren Horst Boltz und Stefan Kremer aus der Kaiserstadt bei der Meisterschaft angetreten. Doch die Konkurrenz der „Würfelartisten“ aus den Gemeinden Kall, Nettersheim, Dahlem sowie den Städten Zülpich und Mechernich war zu groß.

Vier Stunden tanzten die Würfel

Vier Stunden lang tanzten die Würfel über die neun Spieltische. Verbissen wurde um „General“ (Drei Deutsche), Straße und vor allem um „Schock aus“ gekämpft, für den es jeweils zwei Sonderpunkte gab. In drei Durchgängen mit 15, 12 und 10 Spielen ließen die Spieler die Würfel über die Tische tanzen um möglichst viele Punkte und Schock-Aus-Würfe zu erreichen.

Vier Stunden lang tanzten im Saal Gier die Würfel über die Spieltische. Bei allem Eifer der Würfelartisten stand der Spaß im Vordergrund. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Wird das beliebte und überall bekannte Würfelspiel „Schocken“ in den Eifeler Kneipen meistens nach unterschiedlichen Regeln gespielt, so gilt bei der Kaller Meisterschaft ein bestimmtes und einheitliches Turnier-Reglement. Man darf General und Straße beiwerfen und bereits ausgelegte Würfel wieder für den nächsten Wurf einpacken. Vor allem aber, so Turnierleiter Reiner Züll: „Bei uns steht der Spaß im Mittelpunkt.“

Neben dem von Andreas Gier, dem Enkel der Kultwirtin, gestifteten „Luisjen-Cup“ bekam Turniersieger Ecki Scholz von Bürgermeister Hermann-Josef Esser auch ein kleines, rotes grunzendes Glücksschwein und den Großen Preis des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier überreicht. Beste Dame der Meisterschaft wurde Bianca Akkermann. Dirk Fesel sicherte sich neben dem zweiten Gesamtrang auch den Wanderpokal des Schock-Aus-Königs. 19 Mal hatte der Spieler aus Kallmuth den Volltreffer mit drei Einsen (Schock aus) erzielt.

Freude bei der Siegerehrung: Dirk Fesel, Sabine Herr, Bürgermeister Hermann-Josef Esser, Gesamtsieger Ecki Scholz, Turnierleiter Reiner Züll und Bianca Akkermann (von links). Foto: Züll/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Kaller Schockermeisterschaft lohnt es sich sogar, den letzten Platz zu belegen, denn für das Schlusslicht denkt sich Turnierleiter Reiner Züll immer eine besondere Überraschung aus. Nach einer roten Laterne oder einer Goldenen Ananas bei vergangenen Turnieren bekam das jetzige „Schlusslicht“ Sabine Herr das obligatorische Fässchen Bier überreicht und einen Pokal in Form einer Zitrone verliehen.

pp/Agentur ProfiPress

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