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Lichtgraffiti-Workshop in Herbstferien

Das Schülercafé in Kall hat in der Corona-Pause „frisch gestrichen“ – Neue Geräte angeschafft – Auch Homepage wurde komplett überarbeitet

Kall – Das Schülercafé in Kall bietet am Ende der Herbstferien, genauer: am Donnerstag/Freitag, 22./23. Oktober, jeweils von 10 bis 18 Uhr einen Lichtgraffiti-Workshop an. Das Projekt, das im Kaller Jugendtreff in der Alten Schule an der Aachener Straße stattfindet, wird vom Kulturrucksack NRW gefördert, deshalb ist die Teilnahme kostenlos. Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf zehn begrenzt.

„Habt ihr mal an Silvester mit einer Wunderkerze euren Namen in die Luft geschrieben und ein Foto davon gemacht? Ja, dann wisst ihr schon was Lichtgraffiti ist“, formuliert es Michael Schulenburg, der die Einrichtung leitet.

Nur mit einer Taschenlampe plus Kamera im Gepäck manipulieren die Teilnehmer des Workshops die Wirklichkeit. „Wir schießen ein Foto und malen mit Licht dazu! So wirst du zum Astronauten, Star-Wars-Jedi mit Lichtschwert, Monster oder Drachen. Durch Lichtgraffiti kannst du Blitze schleudern, fliegen oder bekommst einen dritten, riesigen Arm“, heißt es vonseiten des Schülercafés. Unterstützt wird der Workshop vom Kölner Grafiker und Illustrator Wolfgang Sturm.

Michael Schulenburg und Ina Kaufhold sind wieder für die Kinder und Jugendlichen in Kall da. Das Schülercafé wirkt mit der neuen Wandfarbe deutlich heller. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Es gelten die aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen. Anmeldungen nimmt das Schülercafé bis zum 2. Oktober entgegen, entweder per Telefon (02441/776931) oder per E-Mail (sc.eifel@t-online.de).

Ansonsten hat das Schülercafé die wochenlange Corona-Pause genutzt und die Einrichtung renoviert. Die Wände wurden neu gestrichen, statt wie bisher in orange/rot sind sie jetzt weiß/grau. „Die Jugendlichen wollten das Rot schon länger nicht mehr haben, es hat den Raum dunkel gemacht“, beschreibt Sozialpädagogie Michael Schulenburg. Das Schülercafé wirke nun heller und größer.

Auch neue Gerätschaften wurden angeschafft. Im Schülercafé darf nun geboxt werden, ein Ständer sowie ein Sack zum Aufhängen wurden gekauft, an denen sich die Kinder und Jugendlichen austoben können. Auch ein transportabler Basketballkorb gehört jetzt zum Equipment des Schülercafés. Hinzu kommen neue Stühle und Tische sowie ein zweiter Fernseher für eine Spielkonsole.

Mit Licht und dem geschickten Einsatz einer Kamera entstehen besondere Bilder. Foto: Wolfgang Sturm/pp/Agentur ProfiPress

Corona macht aber auch vor dem Schülercafé nicht halt. Plexiglasscheiben trennen zwei Computer-Arbeitsplätze ebenso voneinander wie den Kickertisch und die Theke. „Gleichzeitig gibt es weniger Nähe zu den Kindern und Jugendlichen“, berichtet Michael Schulenburg. Da sich das Schülercafé im gleichen Haus wie die Kaller Tafel befindet, gilt die Einbahnregelung für den Ein- und Ausgang in die Alte Schule.

Maximal 20 Kinder ab acht Jahren dürfen sich momentan gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten. Außerdem sorgen Michael Schulenburg und die Kinderpflegerin Ina Kaufhold für eine gute Durchlüftung der Räume. Die Öffnungszeiten unter Corona variieren von den sonst üblichen Öffnungszeiten. Momentan hat das Schülercafé montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet (ansonsten: montags bis mittwochs von 15 bis 19 Uhr, donnerstags von 15 bis 21 Uhr und freitags von 14 bis 20 Uhr).

Weitere Informationen zum Schülercafé gibt es auf der während der Corona-Pandemie neu gestalteten Internetseite www.jugendtreff-kall.de.

pp/Agentur ProfiPress

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