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Lebensräume geschaffen

Lessenicher schichteten „Benjeshecken“ auf als Lebens- und Bruträume für Kleinsäuger, Vögel und Insekten

Mechernich-Lessenich – Von Dorfsäuberungsaktionen hat man schon gehört. Neu hingegen ist das Engagement der Allgemeinheit und insbesondere von Ortsvorstehern für das Wohlbefinden von Fuchs und Hase, Kaninchen und Fasan, Singvögeln und Insekten.

Insofern betraten die Lessenicher vergangenes Wochenende Neuland, als sie sich mit Ortsbürgermeister Marco Kaudel und den beiden Jagdaufsehern des Reviers Lessenich-Rißdorf daran machten, Hecken zu schneiden und aktiv mehr neuen Lebensraum fürs Niederwild zu schaffen.

Viele helfende Hände schufen am vergangenen Wochenende in der Gemarkung Lessenich/Rißdorf sogenannte „Benjeshecken“ als Lebensräume für Vögel, Insekten und Kleinsäuger. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Den Heckenschnitt verwendeten die Bürgerinnen und Bürger unter Anleitung, um so genannte „Benjeshecken“ herzustellen. Das sind Hecken aus Totholz, die durch Schnittgut, Äste und Zweige, aufgeschichtet werden. Sie bieten in ihrem Innern Vögeln, Kleinsäugern und Insekten Schutz, Nahrung und Brutgelegenheiten.

Vorab veranschaulichten die Jagdaufseher den helfenden Bürgern in einer kurzen Revierrunde, wie wichtig bereits 30 bis 40 Zentimeter hohes Altgras oder Hecken bei windigem Wetter für Niederwild, Kleintiere und Insekten sind. Hecken in der Feldflur seien ein elementares Strukturelement.

Auch Ortsbürgermeister Marco Kaudel packte bei dem Naturschutzprojekt selbst mit an. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Ortsvorsteher Kaudel: „Optisch bieten sie eine Auflockerung der Landschaft und praktisch dienen sie den landwirtschaftlichen Flächen als Schutz vor Erosion und Erdabtragung bei Wind und Sturm. Insekten, Kleinstlebewesen und Niederwild – vom Rebhuhn bis zum Rehwild – finden in ihnen einen vielfältigen Lebensraum und sie geben darüber hinaus Schutz bei den verschiedensten Wetterlagen und Störungen (Ruhepunkte).“

pp/Agentur ProfiPress

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