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Kunsthandwerk und Selbstgemachtes

Der dritte Weihnachtsmarkt im Saal Gier zog wieder viele Besucher an – Die Aussteller zahlen kein Standgeld und stiften dafür Kuchen für Kaffeetafel – Kinder hörten dem Nikolaus andächtig zu – Die Musikkapelle spielte

Kall – „Klein aber fein“ war auch der dritte Kaller Weihnachtsmarkt, zu dem auch in diesem Jahr wieder viele Besucher in den Saal der Gaststätte Gier kamen. Während die Gäste begeistert vom Ambiente des kleinen Marktes begeistert waren, scheint der Wettergott dem Verein zur Erhaltung der Gaststätte Ger nicht allzu wohl gesonnen zu sein: Wie schon im vergangenen Jahr, regnete es den ganzen Tag über, so dass sich der Andrang am Glühweinstand und dem Imbissstand vor der Gaststätte in Grenzen hielt.

Die Kinder der inklusiven Kita „St. Nikolaus“ hatten wieder den Weihnachtsbaum geschmückt, vor dem der Nikolaus zur Bescherung Platz nahm. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Umso mehr drängten sich die Besucher im Saal der Kultgaststätte, wo sie ein großes Angebot vorweihnachtlicher Handarbeiten vorfanden. Die Vereinsmitglieder Monika Sauerbier und Conny Burmeister hatten bei der Auswahl der Aussteller ein gutes Händchen bewiesen und dabei Kaller Anbietern den Vortritt gelassen. Leider konnten sie nicht an alle Interessenten einen Stand vergeben, weil das Raumangebot im Saal begrenzt war.

Leider regnete es den ganzen Tag, sodass sich der Andrang am Glühweinstand in Grenzen hielt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Mit dabei waren unter anderem die Kaller Pfadfinder, die Nikolausschule und auch die Bastelfrauen um Roswitha Schmidt, die „Selbstgemachtes“ zugunsten der Hilfsgruppe Eifel anboten. Den prächtigen Weihnachtsbaum im Saal hatten zwei Tage zuvor wieder die Kinder der inklusiven Kita „St. Nikolaus“ mit selbstgebastelter Deko geschmückt.

Überzeugten sich vom großen Angebot beim Kaller Weihnachtsmarkt: Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Lebensgefährtin Elke Fink. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

An den Ständen im Saal boten die Aussteller unter anderem schöne Dinge aus Naturstein, Selbstgemachtes für Weinliebhaber, Plätzchen und Liköre, Holzarbeiten, Strickwaren, kreative Näharbeiten, zahlreiche Bastelarbeiten, Weihnachtsgestecke, Papierarbeiten, Laternen und Tischkalender an.

Auch die Kaller Pfadfinder stellten ihre Arbeiten beim Kaller Weihnachtsmarkt aus. Unser Bild zeigt Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Lebensgefährtin Elke Fink beim Besuch des Standes. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Groß war der Andrang am Kuchenbuffet, das zum größten Teil mit gestifteten Kuchen der Aussteller bestückt war. Dafür verzichtet der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier auf die Erhebung von Standgeld. Während des Weihnachtsmarktes konnten Kinder Wunschzettel an das Christkind schreiben.

Über längere Zeit war auch der Nikolaus im Saal präsent. Er war stets von Kindern umringt, die kleine Präsente geschenkt bekamen. Oft hatte der „Heilige Mann“ mehr als zehn Kinder um sich versammelt, die aufmerksam seinen Geschichten zuhörten. Beim Einbruch der Dämmerung spielte die Musikkapelle Kall auf dem Vorplatz des Gasthauses Weihnachtslieder.

Stimmte die Besucher vor dem Gasthaus auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein: Die Musikkapelle spielte zum Einbruch der Dunkelheit besinnliche Weisen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Aussteller und Kneipenverein waren trotz des Regenwetters und dank der Unterstützung von Sponsoren zufrieden mit dem Verlauf des Weihnachtsmarktes. Auf einen solchen hatten die Kaller viele Jahre verzichten müssen, weil sich kein Veranstalter fand. Diesen Missstand stellte der damals neu gegründete Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier im Jahr 2017 ab. Im nächsten Jahr findet der vierte Weihnachtsmarkt im Saal Gier am Nikolaustag, Sonntag, 6. Dezember, statt.

pp/Agentur ProfiPress

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