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Künstlerischer Lichtblick zu Pfingsten

Kaller Maler und Grafiker Stephan Schick sagt mit einem Bild: „Alles wird gut!“ – Eine Betrachtung des Redakteurs Michael Nielen im Schleidener WochenSpiegel und für die Agentur ProfiPress

Kall – „Zwei hohe kirchliche Feste, zwei Interpretationen und zwei Gefühlswelten“: So beginnt der Redakteur Michael Nielen in der aktuellen Ausgabe des Schleidener WochenSpiegels eine Betrachtung zum jüngsten Werk des Kaller Künstlers Stephan Schick.

Ihm sei es gelungen, urteilt der Rezensent, „mit zwei Bildern prägnante Aussagen zu zwei christlichen Hochfesten zu treffen, Ostern und Pfingsten, und gewissermaßen „Statements“ durch die Kraft des künstlerischen Ausdrucks zu schaffen“.

Stephan Schick und zwei Werke aus dem Jahre 2020. An Ostern entstand auf dem für den Künstler psychologischen Höhepunkt der Corona-Pandemie das linke Bild, „Dangerous Eastern“. Pfingsten auf dem rechten Bild zeigt sich als Lichtblick mit Regenbogen: „Alles wird gut!“, lautet seine Botschaft. Foto: Michael Nielen/WoSp/pp/Agentur ProfiPress

„Dangerous Eastern“, gefährliche Ostern, nannte Schick das eine Bild, eine grau-in-graue Kohlezeichnung zum Osterfest des Jahres 2020. Keine bunt bemalten Eier, Osterglockenstrauß oder Frühlingserwachen: Eierbecher und Löffel deuten zwar das österliche Frühstücksritual in vielen Familien an, zeigen aber „eine kalte, metallene Erscheinung, die Eieruhr erinnert an ein Stundenglas und im Hintergrund grinst ein Totenschädel“, so Nielen: „Wahrlich keine frohe Stimmung, was an einem Gast liegt, der ebenfalls von Schick ins Bild gebracht wird: das Corona-Virus…“

„Ostern war schlimm, für mich der Höhepunkt der psychologischen Seite der Corona-Pandemie“, sagte der Diplom-Grafik-Designer und Kunstmaler Stephan Schick sinngemäß im Interview. Auch sein Atelier musste geschlossen bleiben.

Corona legt auch Kunst auf Eis

Es gibt bis auf weiteres keine Ausstellungen mehr, man kann Kunst nicht mehr zeigen, präsentieren oder verkaufen, Kindern keinen Kunstunterricht mehr erteilen, nicht mehr mit Jugendlichen arbeiten. Kurzum: Das ganze Berufsleben eines Kunstschaffenden wie Stephan Schick wurde auf Eis gelegt.

Ein Schicksal, dass der Kaller mit anderen Malern, Musikern und darstellenden Künstlern teilt. Es gebe kaum Verdienstmöglichkeiten, viele lebten mehr schlecht als recht von den Ersparnissen, falls überhaupt welche vorhanden seien. Ein Grund, sich unterkriegen zu lassen oder die Kunst, die Künstlern bekanntlich dranghaft innewohnt, an den Nagel zu hängen, war das nie. Siehe „brotlose Kunst“…

Stephan Schick setzte sich in seinem Atelier an der Aachener Straße vor die Staffelei und schuf zum Pfingstfest ein zweites Gemälde, das Zuversicht ausstrahlen und Mut machen soll. „Mich hat der Regenbogen inspiriert, der während der Corona-Pandemie in vielen Fenstern, Kindergärten oder Schulen zu sehen ist“, verrät der Künstler: „Er deutet wie in der Bibel bei der Geschichte von der Sintflut, Noah und der Arche an, dass alles gut wird, auch wenn die Lage noch so hoffnungslos erscheint…“

Dieses unverwüstlich optimistische „Alles wird gut“ hätten dieses Frühjahr auch viele Kinder mit ihren selbstgemalten Regenbögen zum Ausdruck gebracht, das habe ihn gepackt und er habe den Slogan der Hoffnung aufgegriffen und in Szene gesetzt.

pp/Agentur ProfiPress

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