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Kreisverwaltung fördert die Ortschaften

Landkreis Vulkaneifel startet Projekt „Aktive Dorfnetze“ – Ortsgemeinden werden um Teilnahme gebeten – Strukturentwicklung als Zukunftsaufgabe

Landkreis Vulkaneifel – Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Traditionen und eine beeindruckende landschaftliche Kulisse – das sind die Merkmale des Landkreises Vulkaneifel. Doch das Idyll bekommt Risse: Bevölkerungsrückgang und Überalterung haben gravierende Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt in unseren Gemeinden.

Die Kreisverwaltung Vulkaneifel hat deshalb die Strukturentwicklung zu ihrer Zukunftsaufgabe gemacht. Sie möchte mit den Kommunen etwas gegen den Bevölkerungsrückgang in den Ortschaften und das Aussterben der Vereine unternehmen und hat hierfür die Idee „Aktive Dorfnetze“ entwickelt. Das Projekt wird von der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt.

Der Landkreis Vulkaneifel hat sich die Strukturentwicklung zur Zukunftsaufgabe gemacht. Foto: Landkreis Vulkaneifel/pp/Agentur ProfiPress

Der Landkreis Vulkaneifel hat sich die Strukturentwicklung zur Zukunftsaufgabe gemacht. Foto: Landkreis Vulkaneifel/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem Projekt möchte die Kreisverwaltung die Ideen und Aktivitäten vor Ort unterstützen und ausgewählte Ortschaften zu strategischen Netzwerken weiterentwickeln. Es sind alle interessierten und engagierten Bürger eingeladen, aus ihrem Ort ein „Aktives Dorfnetz“ zu machen. Für die Gemeinde entstehen dabei keinerlei Kosten.

Folgende Vorgehensweise ist geplant: Zunächst sollen die Ausgangslage vor Ort analysiert und eine Arbeitsgruppe in der Ortsgemeinde gebildet werden. Für diese Probleme werden anschließend bei „Dorf-Coachings“ Lösungsansätze inklusive der Wege, diese umzusetzen, gefunden. Hierbei spielen auch die Vernetzung mit anderen Modellgemeinden im Landkreis und die Übertragbarkeit der erarbeiteten Ansätze auf andere Kommunen eine Rolle.

Ortsgemeinden können sich bis zum 17. Februar 2017 bei der Kreisverwaltung bewerben, und zwar bei Anja Saupe (06592/933-390, E-Mail: anja.saupe@vulkaneifel.de), die auch Fragen zum Projekt und zu den Bewerbungsbedingungen beantwortet.

pp/Agentur ProfiPress

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