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Konstante Gebühren in Mechernich

Abgaben für Abwasser können für 2020 sogar leicht gesenkt werden – Trotz allgemeinen Kostendrucks – Konstante Einwohnerzahl bildet gute Basis

Mechernich – „Trotz eines allgemeinen Kostendrucks können wir die Gebühren weiter konstant halten“, macht Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt, pünktlich zum Jahresende den Mechernicher Bürgern eine erfreuliche Mitteilung. Und mehr noch: die Abgaben für Abwasser können für 2020 sogar leicht gesenkt werden.

„Unsere Haushaltssituation ist solide, auch dank dessen, das wir die Einwohnerzahl mit Neubürgern auf einem guten Niveau halten können. Dadurch verteilen sich fixe Kosten auf mehr Köpfe“, erklärte Hambach.

Für den Kubikmeter Schmutzwasser sind ab dem 1. Januar 2020 statt 3,80 Euro demnach dann nur 3,55 Euro zu zahlen, für das Niederschlagswasser fallen 0,99 Cent statt 1,06 Euro pro Quadratmeter versiegelte Fläche an.

Lothar Hilgers (Projektleiter Müllausschreibung und Abfallentsorgung, v.l.), Sabine Floss (Abwicklung Abfall, Steuern und Gebühren), Thomas Hambach (Erster Beigeordneter) und Dietmar Kluge (Stadtwerke) erläutern die Gebühren für 2020, die konstant bleiben und im Bereich Abwasser sogar für die Bürger gesenkt werden können. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Gebührensenkung habe trotz der aufwändigen, derzeit im Hintergrund laufenden Aufarbeitungen im Rahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes, „wo Millionenbeträge in die Sanierung von großen Teilstücken der Kanäle gesteckt werden müssen“, erzielt werden können, erläutert Hambach. Auch der Erftverband optimiere aktuell die Kläranlagen und das Kläranlagenkonzept.

„Salzlager sind voll“

Der Kubikmeter Wasser kostet den Beitragszahler im kommenden Jahr nach wie vor 1,11 Euro pro Kubikmeter. Der Winterdienst schlägt weiter mit 50 Cent pro Meter zu Buche – er war zuletzt 2017 gesenkt worden. Der Winter könne jedenfalls kommen, wie Hambach feststellt: „Die Salzlager sind voll, der Bauhof ist gut vorbereitet.

Vier Jahre hintereinander, in 2011, 2013, 2014 und 2015, hatte die Stadt auch die Abfallentsorgungsgebühren herabsetzen und seitdem konstant halten können. „Allerdings steht zum 1. Januar 2021 eine neue Ausschreibung für die Kommunen im Kreis Euskirchen an, ausgenommen Nettersheim und Euskirchen. Da muss man abwarten, welche Ergebnisse bei der eu-weiten Ausschreibung erzielt werden können“, so Hambach.

Aktuell beobachte man auch die Entwicklung der Deponiekosten des Kreises Euskirchen, wie zum Beispiel bei der Verbrennung des Restabfalls und der Verwertung des Sperrguts. Hier steigen in 2020 die Preise deutlich an. Eine eventuell notwendige Gebührenerhöhung, wie jetzt schon bei vielen umliegenden Kommunen feststellbar, wird sich demnach in den nächsten Jahren wohl nicht vermeiden lassen.

Bei einer 14-tägigen Leerung kostet die 80 Liter Restabfall (schwarze Tonne) aktuell insgesamt 50,59 Euro pro Jahr, die braune 80-Liter-Tonne 37,25 Euro pro Jahr. Die Abfuhr der gelben Müllbehälter ist kostenlos.

pp/Agentur ProfiPress

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