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Kommunaler Klimaschutz in Kall

Bewilligung für „Sonne.Klima.Kall“ – Sanierung von Hallenbad und Rathaus, neue Stelle und Solar-Carports – 80-Prozent-Förderung für 3,5-Millionen-Euro-Projekt

Kall – Die Gemeinde Kall beteiligt sich am Klimaschutz und hat das Projekt „Sonne.Klima.Kall“ entworfen, das nun in Angriff genommen werden soll. Die Gemeinde hatte sich bereits im Juni 2018 bei dem Wettbewerb vom Land NRW um eine Förderung beworben, im Oktober 2018 wurde das Projekt ausgewählt. Im Anschluss wurde es bei der Bezirksregierung beantragt, wo es nun bewilligt wurde.

Projektmanager ist Rathausmitarbeiter Tobias Feld, der das Projekt vorstellt. Aufgeteilt ist es in vier Bereiche. „Sonne.Klima.Kall“ schlägt mit insgesamt 3,5 Millionen Euro zu Buche, 80 Prozent davon, also 2,8 Millionen Euro, werden gefördert.

Auf dem Park-and-Ride-Platz hinter dem Bahnhof sollen auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern Solar-Carports errichtet werden. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Der erste Bereich betrifft das Hallenbad. Das soll zum einen energetisch saniert werden. Gemeint ist eine neue Technik für den Heizungskeller. Die jetzige gasbetriebene Anlage wurde Mitte der 90er-Jahre errichtet. Die Gemeinde will in Zukunft dort ein Blockheizkraftwerk errichten und mit der Abwärme einen Großteil der Heizungsenergie selbst erzeugen. Hinzu kommt die Sanierung des Anbaus: es sollen neue Fenster eingesetzt werden und die Außenwand und das Dach gedämmt werden.

Auch das Rathaus als zweiter Bereich soll energetisch saniert werden. Das betrifft hauptsächlich den neuen Teil des Rathauses. „Da pfeift manchmal der Wind ganz schön durch die Fensterritzen“, sagte Tobias Feld. Aus diesem Grund sollen in diesem Teil des Rathauses die Fenster ausgetauscht werden. Der „Neubau“ soll außerdem komplett gedämmt werden. Im Altbau ist das wegen der Bruchsteinwände nicht so einfach möglich. Zusätzlich zur Heizung soll eine Wärmepumpe eingebaut werden, unter dem Rathausvorplatz ist die Errichtung einer Zisterne vorgesehen. Außerdem will die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und setzt auf begrünte Fassaden.

Das Hallenbad soll mit neuer Technik im Heizungskeller ausgestattet werden. Ein Großteil der Heizungsenergie soll durch die Abwärme eines Blockheizkraftwerkes erzeugt werden. Foto: Tobias Feld/Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress

Als dritten Bereich widmet sich die Gemeinde Kall dem Thema Mobilität. „Wir möchten moderne Fahrradabstellanlagen aufstellen“, so Feld. Avisierte Plätze sind am Rathaus, am Hallenbad und an der Alten Schule. Hinzu kommt die Einstellung eines Mobilitäts-Managers, der zum einen dafür sorgen soll, die betriebliche Mobilität zu verbessern, etwa indem er versucht, die Arbeitswege der Rathausmitarbeiter auch unter Umweltaspekten zu optimieren. Gleichzeitig soll dieser neue Mitarbeiter auch Betriebe aus dem Gemeindegebiet beraten. Die Gemeinde Kall ist außerdem Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, das vom Nahverkehr Rheinland organisiert wird – dieses Thema wird ebenfalls Aufgabe des Mobilitätsmanagers. Darüber hinaus wird die Gemeinde für den Bauhof einen Street-Scooter, also ein Elektro-Fahrzeug, anschaffen und auf dem Bauhofgelände eine entsprechende Ladestation einrichten.

Das vierte Projekt befasst sich mit dem Park-and-Ride-Platz hinter dem Bahnhof, an der Trierer Straße gelegen. Dort will die Gemeinde Solar-Carports errichten. Das bedeutet, dass eine Fläche von 2500 Quadratmetern überdacht werden soll, auf das Dach kommt dann eine Fotovoltaik-Anlage.

Eine der Förderbedingungen lautet, dass das gesamte Projekt umgesetzt werden muss, also alle vier Bereiche. Zeit ist dafür bis Ende 2022.

pp/Agentur ProfiPress

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