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Knubbelvolle Herbstschau

Mehr als 30.000 Besucher waren zur alljährlichen Gewerbeschau in Kall gekommen – Praktische Hilfe und holländische Spezialitäten

Kall – Es brummte bei der Kaller Herbstschau auch in diesem Jahr. Deutlich mehr als die 30.000 Besucher des Vorjahres waren ins Gewerbegebiet gekommen. Veranstalter Klinkhammer-Events aus Euskirchen hatte das Motto „Noch größer“ vorgegeben, und so war die Herbstschau der Gewerbebetriebe am Siemensring noch einmal „gewachsen“. Ein Kleintiermarkt, Anbieter von Frischblumen, Poffertjes, Käse bis hin zu den unvermeidlichen Fritjes waren aus den Niederlanden angereist – kurz: Das Gewusel den Siemensring hinauf und hinunter bis hin zu den Nordeifel-Werkständen war dicht.

Miriam Hündgen aus Euskirchen und ihr Team waren gefragt: Am Imbissstand entstanden immer wieder Warteschlangen. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress

Strahlendes Herbstwetter tat ein Übriges dazu, da waren sich alle Aussteller einig. Schnell war etwa der Feuerlöschgeräteübungsstand des Löschzugs Kall mit Unterstützung der Löschgruppen aus Wahlen und Sistig dicht umlagert. Mira Wollenweber aus Wahlen versuchte sich an der Handpumpe: „Ich habe das noch nie ausprobiert!“ Also griff sie zum – zwecks Übung nur mit Wasser statt Löschschaum –  gefüllten Gerät, knappe drei Meter vor ihr hatte die Feuerwehr ein kleines Feuerchen im Metallzylinder entfacht.

„Die Meisten haben das noch nie geübt – bis der Ernstfall eintritt“, erzählte Thomas Golüke, Löschzugführer in Kall. Viele Menschen wissen auch nicht, wie mit einem Feuerlöscher umzugehen ist. „Die Bedienungsanleitung sollte man sich vorher durchgelesen haben, und auch die Haltbarkeit des Löschmittels muss alle zwei Jahre von einem Fachbetrieb überprüft werden“, mahnte Golüke.

Vor dem Start des Familientags vollzogen Vize-Bürgermeister Uwe Schubinski (rechts) und Gewerbevereins-Vorsitzender Stefan Kohl die offizielle Eröffnung der Kaller Gewerbeschau. Foto Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Solche Probleme hatte Jayden Backes aus Erftstadt nicht. Wie im vergangenen Jahr war er mit seinen Eltern zur Herbstschau gekommen. Das klare Ziel war der Kleintiermarkt im oberen Teil des Siemensrings. Zuvor zog Jayden bei Anna Heiler und Josefine Schmitz vom Tierheim Kall Lose für die Tombola. Solch kleine Dreingaben hatten viele Aussteller entlang des Siemensrings für die Besucher dabei. Ergänzt wurde das Angebot durch einen verkaufsoffenen Sonntag, bei dem Warenhäuser Sommerware zum Schnäppchenpreis feilboten. Da kostete ein Sonnenschirm glatt weniger als die Hälfte.

Andrang an den Info-Ständen

Doris Ley, Verwaltungsleiterin des evangelischen Alten- und Pflegeheims in Gemünd, war an ihrem Info-Stand vom Andrang überrascht: „Sogar die Jüngeren fragen nach, was es etwa mit den staatlichen Unterstützungsleistungen für die häusliche Altenpflege auf sich hat oder sie wollen wissen, wie Betreutes Wohnen funktioniert.“

Wenige Meter weiter war Nicole Zopes aus Zülpich freudig überrascht: „Mein Sohn hat einen Ausbildungsplatz in Bonn. Jetzt braucht er ein Azubi-Monats-Ticket. Ich habe in Euskirchen am Bahnhof nachgefragt. Kostet das wirklich 180 Euro im Monat?“ Bruno Thielen, Leiter des Serviceteams Linksrheinisch der RVK, stutzte: „Aber nein! 58,40 Euro sind das nur!“ Die Differenz sei einem im Sommer gestarteten Angebot für Auszubildende zu verdanken. Für Nicole Zopes hatte sich in diesem Moment der Besuch der Kaller Herbstschau schon gelohnt.

Zur Eröffnung der Kaller Gewerbeschau hatte sich politische Prominenz in der Brucker-Arena eingefunden, wo gleichzeitig das Familienfest startete. Foto Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Bunt im wahrsten Sinne war es entlang der ganzen Gewerbeflaniermeile, besonders aber auf dem Areal der Aussteller aus den Niederlanden, die sich unter dem Namen „Holland on Tour“ zusammengeschlossen hatten und in der Region nicht unbekannt sind. Holländische Spezialitäten wurden zu Aktionspreisen wie auf dem Hamburger Fischmarkt unter die Käufer gebracht.

Veranstalter Dieter Klinkhammer aus Euskirchen war am Ende zufrieden: „Die 30.000 vom vergangenen Jahr haben wir locker überschritten, es war knubbelvoll“, so sein Fazit. Aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern kommt dabei das Gros der Herbstschau-Gäste. In diesem Jahr hatte der Familientag zum 65-jährigen Bestehen von Möbel Brucker noch einige Hundert Besucher zusätzlich ins Gewerbegebiet gelockt.

Wasser marsch! Mira Wollenweber aus Wahlen übte die Bedienung des Handfeuerlöschers am Stand des Löschzugs Kall. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress

Um das alles organisatorisch bewältigen zu können, war Klinkhammer noch in der Nacht rund um den Siemensring unterwegs gewesen und hatte die Parkplatzhinweisschilder montiert. Die Nachtschicht hatte sich offenkundig gelohnt. Und 2018? „Größer können wir nicht mehr werden, dafür fehlen schon die Parkplätze. Wir haben die Grenzen erreicht“, so Klinkhammer.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

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