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Klimaschützer ausgezeichnet

Stadt Mechernich und innogy übereichen Klimaschutzpreis an „GAT“ und „Renette“

Mechernich – Die beiden Preisträger haben allen Grund stolz zu sein. Sie setzen sich in besonderem Maße für den Schutz der Umwelt in und um Mechernich ein.

Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich, und Walfried Heinen, Kommunalbetreuer der innogy, überreichten den 2018 ausgelobten Klimaschutzpreis – an das Gymnasium Am Turmhof (GAT) und den Verein „Renette Eifeler Obstwiesen“. Mit der Auszeichnung sind insgesamt 2.500 Euro Preisgeld verbunden. 

„Der innogy Klimaschutzpreis würdigt Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Ob Strom sparen, Luft und Wasser verbessern oder Lebensräume erhalten – der Klimaschutz erstreckt sich über viele Gebiete“, erklärte Heinen die Vielfältigkeit des Naturschutzspektrums.

Thomas Hambach dankte den beiden Umweltschutzgruppen für ihr Engagement und sagte: „Die innovativen und kreativen Projekte zeigen, dass Umwelt- und Klimaschutzprojekte in Mechernich von Schülern und Institutionen mit Begeisterung umgesetzt werden.“

Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich (2.v.l.), und Walfried Heinen (r.), Kommunalbetreuer der innogy, überreichten den ausgelobten Klimaschutzpreis: Den ersten Platz erzielte das „GAT“, vertreten durch Schüler, einen Bundesfreiwilligendienstleistenden und Lehrer Andreas Maikranz (4.v.l).  Der Verein „Renette Eifeler Obstwiesen“ erhielt den zweiten Preis, den Vorsitzender Thorsten Söns (2.v.r.) gerne entgegennahm. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Ökologische (Schul-)Bildung wichtig

Den ersten Platz belegt das „GAT“. „Ökologische Bildung liege der Schule besonders am Herzen“, erklärte Lehrer Andreas Maikranz bei der Preisverleihung. Umweltschutz sei in den Unterrichtsinhalten der Schule immer Thema und speziell auch im MINT-Projekt verankert.

So finden für Oberstufenschüler meeresbiologische Studienfahrten nach Piombino in Italien statt. In der Heimat pflegt man eine enge Kooperation mit dem Nationalpark Eifel als ausgewiesene Nationalparkschule. Die GAT-Schüler forschen im Kölner Zoo über zoologische und ökologische Themen.

In Arbeitsgemeinschaften wurde bereits ein Schulgarten mit Kräuterspiralen, Hochbeeten und Insektenhotels angelegt. Weiterhin haben die Schüler begonnen, einen Lichthof in der Schule als „Grünes Klassenzimmer“ zu gestalten und im nächsten Schritt, mit einer für den Nationalpark typischen Flora und Fauna nutzbar zu machen.

„Das Bewusstsein für die Umwelt schon in jungen Jahren zu sensibilisieren halte ich für sinnvoll“, so Maikranz. Dass das Engagement der Schule Früchte trägt, zeige auch die große Schülerzahl, die aktiv und freiwillig an den Garten- und Tierforscher-AG beteiligen.

Erhalt der Eifeler Streuobstwiesen

Früchte erntet im wahrsten Sinne des Wortes der zweite Preisträger: der Verein „Renette Eifeler Obstwiesen“. Der Verein setzt sich seit Jahren für die Erhaltung und Pflege der Streuobstwiesen in der Nordeifel ein und kümmert sich ebenfalls um Neuanpflanzungen, um damit das Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu verhindern.

Tätigkeiten des Vereins, mit Sitz in Harzheim, seien auf das Stadtgebiet Mechernich fokussiert, erklärte Thorsten Söns: „Die meisten Mitglieder kommen aus dem Stadtgebiet, dort befinden sich auch unsere meisten Streuobstflächen.“

Das Angebot des Vereins ist vielfältig. Die vergangenen Jahre wurden kostenlose Obstbaumschnittkurse angeboten, um das Wissen zur richtigen Pflege von Apfel- oder Birnenbäumen weiterzugeben und diese kräftig wachsen und gedeihen zu lassen. Gleichsam wurden Beratungen für Interessierte durchgeführt, etwa bei Neuanpflanzung von Obstwiesen.

Die Experten helfen außerdem bei der Sortenbestimmung, wenn jemand eine Wiese mit alten Bäumen geerbt hat, jedoch nicht weiß, um welche Sorte es sich handelt. Dabei sei man auch schon mal auf seltene und erhaltenswerte heimische Sorten gestoßen, wie etwa die „Gelbe Schafsnase“ oder die Juffernbirne. Das Interesse am Erhalt und Kennenlernen alter Obstsorten sei definitiv in den vergangenen Jahren gestiegen, freut sich Söns: „Auch die Mitgliederzahlen sind gestiegen. Mittlerweile kommen auch jüngere Leute verstärkt nach.“ Das aktuell zu verzeichnende Bienensterben rücke auch die Obstbäume mehr in den Fokus der Menschen.

Noch für 2019 Bewerbungen einreichen

Bereits zum vierten Mal hat die Stadt gemeinsam mit Innogy den Klimaschutzpreis ausgelobt. Derzeit läuft noch die Bewerbungsphase für 2019. Teilnehmen können Bürger, Vereine und Institutionen.

Die Bewerbungen können noch bis zum 12. Juli eingereicht werden, bei Thomas Hambach, Stadt Mechernich, t.hambach@mechernich.de. Welche Projekte gefördert werden entscheidet eine Jury.

pp/Agentur ProfiPress

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