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Kleine Eigenheiten zweier großer Nationen

Die in Berlin lebende französische Journalistin Pascale Hugues liest aus „Deutschland à la française“ – Lit.Eifel-Lesung am Mittwoch, 16. Mai, 19.30 Uhr, im Bürgersaal Roetgen, Rosentalstraße 56, 52159 Roetgen

Roetgen – Pascale Hugues, Korrespondentin für das Magazin Le Point, Kolumnistin des Tagesspiegels und der Süddeutschen Zeitung, wird am Mittwoch, 16. Mai, 19.30 Uhr, im Bürgersaal Roetgen, aus ihrem jüngsten Werk „Deutschland à la française“ lesen.

Die französische Journalistin und Schriftstellerin lebt seit den neunziger Jahren in Berlin. Sie hat ihr Herz an die Stadt verloren, in der sie bereits seit zwanzig Jahren lebt und arbeitet. In ihrem jüngsten Werk nimmt sie charmant und humorvoll den Alltag, die Sprache und die Mentalität in ihrem „Adoptiv“-Land unter die Lupe, das ihr nahe und zugleich immer noch ein bisschen fremd ist.

Hugues schaut genau hin und überprüft Klischees auf ihren wahren Kern. Sind die Deutschen wirklich so ordentlich? Und die Franzosen so locker? Wo offenbart sich die deutsche Seele? Und wann der französische Esprit?

Neugierig erforscht sie die kleinen Eigenheiten der beiden großen Nationen. Alles ist interessant, vom Präsidentenpalast bis zum Müllkeller, das seltsame Wort „Brustwarze“, wie man zu Abend isst, sich am Telefon meldet, wie man streikt und ab wann Politiker als korrupt gelten.

Pascale Hugues, Korrespondentin für das Magazin Le Point, Kolumnistin des Tagesspiegels und der Süddeutschen Zeitung, wird am Mittwoch, 16. Mai, 19.30 Uhr, im Bürgersaal Roetgen aus ihrem jüngsten Werk „Deutschland à la française“ lesen. Foto: Dagmar Morath/pp/Agentur ProfiPress

Die Autorin ist vielen bekannt durch ihren Bestseller „Marthe und Mathilde“, die Geschichte ihrer beiden Großmütter, Französin die eine, Deutsche die andere und Freundinnen über alle Grenzen ein Leben lang.

Pascale Hugues, geboren 1959 in Straßburg, war von 1986 bis 1989 Korrespondentin der Tageszeitung „Libération“ in Großbritannien, danach bis 1995 in Deutschland in Bonn und Berlin. Seitdem schreibt sie regelmäßig für das Wochenmagazin „Point“ und verschiedene deutsche Zeitungen, unter anderem „Die Tageszeitung“ und den „Tagesspiegel“.

Daneben hat sie Filme für den deutsch-französischen TV-Sender ARTE gedreht. Für den Film „L’est c’est fini“ über ostdeutsche Jugendliche und den Text „In den Vorgärten blüht Voltaire“ in ihrer Tagesspiegel-Kolumne „Mon Berlin“ wurde sie jeweils mit dem Prix du journalisme franco-allemand in den Sparten Fernsehen und Presse ausgezeichnet. Für ihr Buch „Ruhige Straße in guter Wohnlage“ erhielt sie den Prix Simone Veil und den Europäischen Buchpreis.

Der Eintritt zur Lesung kostet zwölf, ermäßigt sechs Euro. Weitere Informationen und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

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