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Kita-Comeback nach sieben Jahren

Rotes Kreuz und Gemeinde eröffnen in Blankenheimerdorf eine Notgruppe des DRK-Familienzentrums Blankenheim

Blankenheim-Blankenheimerdorf – In Blankenheimerdorf gibt es wieder einen Kindergarten – und dann auch wieder nicht. Denn offiziell handelt es sich um die Einrichtung an der Ecke Nürburgstraße/Eppengasse um die „Notgruppe“ der DRK-Kindertagesstätte Blankenheim. Die platzt aus allen Nähten, weshalb das Rote Kreuz als Träger und die Gemeinde Blankenheim eine Lösung suchten.

Die fanden sie da, wo sich von 1996 an bereits zweimal ein Kindergarten in Blankenheimerdorf befand und wo zuletzt Flüchtlinge untergebracht waren. Nach einer Sanierung der Räumlichkeiten sind nun zunächst sieben, ab Sommer zehn Kinder zwischen einem und drei Jahren dort untergebracht. Die Gruppe wird geleitet von Lina Pollig, die von drei Kolleginnen unterstützt wird.

Zogen an einem Strang und knüpften Bande: (v.l.) Kita-Leiterin Agnes Trapp, Gruppen-Leiterin Lina Pollig, Bürgermeister Rolf Hartmann, DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Kita-Leiterin ist Agnes Trapp, die zur Eröffnung dieser dritten Blankenheimer Gruppe auch Bürgermeister Rolf Hartmann und DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker begrüßte und mit ihnen gemeinsam einen Bund für das DRK-Familienzentrum Blankenheim geflochten hat.

Rolf Klöcker sprach die Vergangenheit an. „Es ist ja nicht das erste Mal, dass hier ein Kindergarten untergebracht ist.“ Von 1996 bis zum 31. Juli 2007 hatte das DRK bereits in Blankenheimerdorf eine Einrichtung betrieben. Weil es zu wenige Kinder gab, musste sie geschlossen werden. Am 1. August 2008 wurde sie wiedereröffnet, bevor sie 2013 wieder geschlossen wurde. „Es ist eine große Herausforderung, in ländlichen Kommunen vor Ort immer passgenau die ausreichende Anzahl an Kita-Plätzen vorzuhalten.“ Allerdings sei das wesentlich schöner, als sich über Gruppenschließungen Gedanken machen zu müssen wie dies 2007 und 2013 in Blankenheimerdorf der Fall war, so Klöcker.

„In sehr guten Händen“

„Wir freuen uns, dass wir hier so tolle Räumlichkeiten vorgefunden haben“, meinte Klöcker und lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Blankenheim. Den Kindern und ihren Eltern wünscht er eine qualitativ hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung wie man dies von einem Rotkreuz-Kindergarten erwarten könne. „Aber bei Frau Trapp und ihrem Team sind Sie in sehr guten Händen.“

Dank der Eltern: Tabea Hibert (v.l.) vom Elternrat und Irina Schmidt übergaben einen Blumengruß, Schmidt überreichte auch einen Scheck der Freien Christengemeinde. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Der Kindergarten Blankenheimerdorf wird niemals untergehen“, sagte Bürgermeister Rolf Hartmann, „wie man die Dörfer so kennt, haben sie niemals aufgegeben.“ Auch wenn es ein paar Jahre Unterbrechung gab, so möchte er doch nächstes Jahr gerne das 25-jährige Bestehen des Kindergartens Blankenheimerdorf feiern und dann auch als Ex-Bürgermeister vorbeikommen, denn Hartmann tritt bei der Kommunalwahl im September nicht wieder an.

Dennoch ist ihm bewusst, dass die Unterbringung der Notgruppe, die von den Kindern demnächst einen Tiernamen bekommt, an dieser Stelle in Blankenheimerdorf nur temporär ist. Denn der Gemeinderat hat dem Bau eines fünfgruppigen DRK-Familienzentrums Blankenheim im Hohental, also am Ortsrand von Blankenheim, zugestimmt, die Planungen laufen. „Es ist klar, dass ich lieber etwas baue, als Einrichtungen zu schließen, wie es zu Beginn meiner Tätigkeit öfter vorkam“, sagte Hartmann.

DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (r.) sprach die Historie des Kindergartens Blankenheimerdorf an, der von 1996 bis 2007 und von 2008 bis 2013 existierte. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Doch bis es so weit ist, sollen sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen am alten Standort, der für 95.000 Euro saniert wurde. Im Namen der Eltern bedankte sich Tabea Hibert vom Elternrat mit Blumen, denn Frau Trapp und ihr Team hätten „aus Blümchen große selbstbewusste Blumen gemacht“. Irina Schmidt überreichte einen Scheck von der Freien Christengemeinde in Höhe von 250 Euro, dem Erlös eines Konzerts.

Die Kinder selbst bekamen davon schon gar nichts mehr mit. Hatten sie am Anfang der Reden noch brav in ihren Feldern auf dem Teppich, auf dem immer um 9 Uhr der Morgenkreis stattfindet, gesessen, düsten sie nun mit Fahrzeugen durch die Einrichtung, genauso, wie Agnes Trapp es vorher erklärt hatte: „Es darf hier überall gespielt werden, die Kinder können einmal rundfahren, auch in der Wasserrinne im Waschraum kann mit Wasser gematscht werden.“

pp/Agentur ProfiPress

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