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Kita-Beiträge für März werden erlassen

Kreisverwaltung und Kreispolitik erlassen den Elternbeitrag für März – Sollte das Betretungsverbot verlängert werden, werden weitere Elternbeitragsbefreiungen zu prüfen sein – Einzahlungen nicht von sich aus stoppen

Mechernich/Kreis Euskirchen – Gute Nachricht für alle Kita-Eltern: Kreisverwaltung und Kreispolitik sind sich einig, den Elternbeitrag für März zu erlassen, das teilte heute die Kreisverwaltung mit.

Hintergrund ist die Entscheidung der Landesregierung, wonach aufgrund der Corona-Pandemie aktuell ein Betretungsverbot für Kinder in Tagesbetreuung herrscht. Nur Kinder von Eltern in sog. Schlüsselpositionen der kritischen Infrastruktur (Pflege, Medizin, Versorgung usw.) dürfen weiterhin betreut werden. Alle anderen Kinder müssen von ihren Eltern zuhause betreut werden.

Gute Nachricht für Eltern von Kita-Kindern: Kreisverwaltung und Kreispolitik sind sich einig, den Elternbeitrag für März zu erlassen, das teilte heute die Kreisverwaltung mit. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Über die Kreis-Hotline zur Kinderbetreuung gingen in den letzten Tagen vermehrt Anfragen ein, ob denn – trotz quasi geschlossener Kita – weiterhin Elternbeiträge gezahlt werden müssen. Die Kreisverwaltung hat aufgrund der einzigartigen Lage nun in einer Dringlichkeitsentscheidung für Kreisausschuss, Kreistag und Jugendhilfeausschuss vorgeschlagen, den Elternbeitrag für den Zeitraum des Betretungsverbotes zu erlassen, zunächst für den März. Sollte das Betretungsverbot verlängert werden, werden weitere Elternbeitragsbefreiungen zu prüfen sein.

„Dies würde ohne rechtliche Verpflichtung geschehen. Es handelt sich um einen freiwilligen Verzicht auf Erträge aus Elternbeiträgen für Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Höhe von ca. 335.000 € (1 Monat)“, heißt es in der Vorlage für die Politik. Eine unterschiedliche Behandlung von Eltern, die als Schlüsselpersonen gelten, und solchen, die ihre Kinder selber betreuen müssen, sollte es nach Auffassung der Fachabteilung nicht geben.

Auch für Landrat Günter Rosenke ist klar: „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Von daher begrüße ich sehr, dass Verwaltung und Politik hier in kürzester Zeit Einigkeit erzielt haben und sich für die Erstattung der Beträge ausgesprochen haben.“ Wichtig sei es aber, dass die Eltern nicht von sich aus die Einzahlung zu stoppen. Dies würde zu erheblichem Mehraufwand führen.

pp/Agentur ProfiPress

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