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Keine Toleranz bei Vandalismus

Einbruch, Schmierereien und Zerstörungen an der Grillhütte „Auf dem Fels“ – Gemeinde Kall will die Randale nicht länger hinnehmen – Bürger sollen Beobachtungen melden

Kall – Verstehen kann Kalls stellvertretender Bauhofleiter Theo Dreßen nicht, warum man das Fenster einer Damentoilette an der Grillhütte „Auf dem Fels“ aufbricht. „Ich weiß nicht, was man dahinter vermutet“, erzählt er. Fakt ist aber, dass die Einbrüche in die Toiletten bei der Grillhütte immer wieder vorkommen – laut Dreßen etwa drei- bis viermal pro Jahr. Zuletzt entdeckte der Bauhofmitarbeiter Peter Vitt am Dienstagmorgen das aufgebrochene Fenster – und darüber hinaus Schmierereien, demolierte Papierkörbe und zerstörte Flaschen.

Fast jeden Tag schauen Mitarbeiter des Bauhofs an ihnen bestens bekannten Stellen nach dem Rechten, darunter auch der Busbahnhof, die Unterführung zum Park-and-Ride-Platz oder in der Nähe der Kirche. „Hier an der Grillhütte ist abends öfter was los“, weiß der Vize-Bauhofchef. Es ist auch schon vorgekommen, dass Randalierer in die Toiletten eingedrungen sind und WCs und Waschbecken in blinder Zerstörungswut dem Erdboden gleichgemacht haben.

Sigrun Hochscheid, Teamleiterin Ordnungswesen, und der stellvertretende Bauhofleiter Theo Dreßen zeigen das aufgebrochene Fenster an der Grillhütte „Auf dem Fels“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Sigrun Hochscheid, Teamleiterin Ordnungswesen, und der stellvertretende Bauhofleiter Theo Dreßen zeigen das aufgebrochene Fenster an der Grillhütte „Auf dem Fels“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Natürlich zeigt die Gemeinde Kall solche Vorfälle regelmäßig bei der Polizei an. „Im Schnitt etwa einmal pro Monat“, erzählt Sigrun Hochscheid, in der Gemeinde Teamleiterin Ordnungswesen – wobei im Winter weniger angestellt wird als im Sommer, wenn es draußen warm und lange hell ist.

„Das ist ja auch ein schöner Ort hier“, gibt Theo Dreßen zu. Man hat Ruhe – und das alles bei bester Aussicht über Kall. „Wir haben auch nichts dagegen, dass sich hier Leute treffen, dafür ist der Platz ja da“, ergänzt Hochscheid. Aber den Vandalismus will die Gemeinde nicht hinnehmen.

Der Bauhof entdeckte die Schmierereien und Zerstörungen an der Grillhütte bei den alltäglichen Rundgängen. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress

Der Bauhof entdeckte die Schmierereien und Zerstörungen an der Grillhütte bei den alltäglichen Rundgängen. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress

Deshalb bittet sie auch die Bürger um Mithilfe. Wer Vandalismus beobachtet oder auf andere Art und Weise Kenntnis davon erlangt, wird gebeten, sich bei der Polizei (Notrufnummer 110) zu melden. Ein Mitarbeiter des Kaller Ordnungsamtes ist immer im Bereitschaftsdienst und wird dementsprechend von der Polizei informiert. Sollte es bei einem Vandalismus-Vorfall Verletzte gegeben haben, ist auch die Rettungsleitstelle (Notrufnummer 112) der richtige Ansprechpartner.

Was Dreßen und Hochscheid ebenfalls bemerkt haben ist eine Zunahme des „Wilden Mülls“ im Gemeindegebiet. Das geht vom normalen Hausmüll bis hin zu Dutzenden illegal abgeladener Reifen oder Bauschutt. „Dabei ist doch das Abfallwirtschaftszentrum von Kall aus wirklich gut zu erreichen und hier in Kall ist die Müllabfuhr doch wirklich optimal geregelt“, sagte Dreßen.

pp/Agentur ProfiPress

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