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Keine Gebührenerhöhung im neuen Jahr

Bezahlbare Kosten dank positiver Bevölkerungsentwicklung

Mechernich – Die Gebühren bleiben im Jahr 2018 konstant. Diese erfreuliche Mitteilung macht die Stadt Mechernich ihren Bürgern pünktlich zum Jahresende. Trotz des allgemeinen Kostendrucks bleiben die Abgaben in allen Positionen unverändert. Diese umfassen Abfallentsorgung, Straßenreinigung, Winterdienst, Wasser, Abwasser und Friedhöfe.

Damit kostet der Kubikmeter Wasser den Beitragszahler nach wie vor 1,11 Euro pro Kubikmeter. Für den Kubikmeter Schmutzwasser sind 3,80 Euro sowie für das Niederschlagswasser 1,06 Euro pro Quadratmeter befestigte Fläche zu zahlen. Für diese beiden Positionen waren die Gebühren 2014 gesenkt worden. „Das ist zwar mehr, als teils andernorts erhoben wird. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass im Stadtgebiet Mechernich erhebliche Höhenunterschiede für die Wasserversorgung und auch die Abwasserbeseitigung bewältigt werden müssen, ist insbesondere der Wasserpreis immer noch verhältnismäßig niedrig“, erläutert Helmut Schmitz, Erster Betriebsleiter der Stadtwerke.

Was Straßenreinigung und Winterdienst betrifft, sind die Abgaben seit diesem Jahr deutlich niedriger als zuvor – und bleiben es auch 2018. Die Straßenreinigung schlägt mit 30 Cent pro Meter zu Buche, der Winterdienst mit 50 Cent/Meter. Zuvor waren für diese Leistungen 85 Cent/Meter beziehungsweise 80 Cent/Meter zu zahlen, bevor mit einer drastischen Senkung zum 1.1.2017 auf die milden Winter der vergangenen Jahre reagiert wurde.

Verkündeten Erfreuliches zum Jahreswechsel: (v.l.) Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Erster Betriebsleiter Stadtwerke Helmut Schmitz und Teamleiter Dietmar Kluge. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

Vier Jahre hintereinander – 2011, 2013, 2014 und 2015 – hatte die Stadt die Abfallentsorgungsgebühren zur Freude ihrer Bürger herabsetzen können – und zwar spürbar. Einmal wegen einer Reduzierung der Abfallmenge und Steigerung der Einnahmen bei der Altpapiersammlung. Zum anderen wegen des erfreulichen Ergebnisses einer europaweiten Ausschreibung der Abfallentsorgung für mehrere Städte und Gemeinden gemeinsam. Dabei hatte die federführende Stadtverwaltung Mechernich Top-Konditionen ausgehandelt und die Müllgebühren ein weiteres Mal senken können.

Allerdings drohte zeitweise wieder eine Erhöhung der Müllgebühren, weil diverse Appelle der Verwaltung zur korrekten Mülltrennung nicht fruchteten und sich die Restmüllmenge durch Fehlwürfe unverhältnismäßig erhöht hatte. Zeitweise drohte aus diesem Grund eine deutliche Erhöhung der Müllgebühren für 2017, auf die aber letztlich verzichtet werden konnte. „Die Müllverbrennungsanlagen sind nicht ausgelastet, weil sich die Restmüllmenge generell durch die Wertstoffnutzung erheblich reduziert hat“, erklärt Thomas Hambach.

Damit der Trend der positiven Gebührenentwicklung sich auch in Zukunft fortsetzen kann, ist – abgesehen von der korrekten Mülltrennung – ein weiterer Faktor unabdingbar. „Die Stadt Mechernich tut alles dafür, ihre Einwohnerzahl stabil zu halten und der allgemeinen Entwicklung mit einer sinkenden Bevölkerungszahl im ländlichen Raum entgegenzuwirken“, betont Erster Beigeordneter Thomas Hambach. Derzeit leben im Stadtgebiet zirka 28.000 Menschen.

Nur durch den Zuzug neuer Einwohner könne die bestehende Infrastruktur mit Kindergärten, Schulen und vielen anderen Einrichtungen der Daseinsvorsorge erhalten und langfristig so ausgelastet werden, dass die Kosten, die jeder Bürger dafür zu tragen hat, bezahlbar bleiben. Und dazu zählen auch die Gebühren beispielsweise für Wasser und Müll, die sich erheblich verteuern würden, wenn die Stadtverwaltung der demographischen Entwicklung nicht aktiv begegnen würde.

pp/Agentur ProfiPress

 

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