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Keine Angst vorm Nachfolger…

Erster Nachfolgetag im Gastgewerbe am 21. Februar in Vogelsang: Experten beraten und helfen in die Jahre gekommenen Hoteliers und Gastronomen bei Geschäftsweiterführung / Interview mit Iris Poth, Sabine Spohrer und Volker Loesenbeck

 Kreis Euskirchen – Der erste Nachfolgetag im Gastgewerbe des Kreises Euskirchen steht vor der Tür. Am Mittwoch, 21. Februar, von 9.30 bis 15 Uhr informieren unter anderem Sabine Spohrer und Iris Poth (Wirtschaftsförderung, Kreis Euskirchen), der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Volker Loesenbeck (dhpg), Axel Neher (Sachverständigenbüro), Claudia Brendt (NRW-Bank) und Prof. Dr. Birgit Felden (Nachfolge-Fahrplan) im Tagungszentrum Vogelsang IP in Schleiden über die Geschäftsübergabe in der Hotellerie- und Gastronomiebranche.

Willkommen sind nicht nur Aktive aus dem Beherbergungs- und Tourismusgewerbe, sondern auch potenzielle Übernehmer von Betrieben. Die drei erstgenannten Verantwortlichen des „1. Nachfolgetages im Gastgewerbe“ des Kreises Euskirchen, Iris Poth, Sabine Spohrer und Volker Loesenbeck, gaben im Vorfeld der Veranstaltung ein Interview. Darin wird deutlich, dass Nachfolger-Suche und Übergabe „die normalste Sache der Welt sind“, so der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Volker Loesenbeck (dhpg).

Nachfolger-Suche und Übergabe im Hotel- und Gaststättengewerbe sind die normalste Sache der Welt, lösen aber bei vielen Hoteliers und Gastronomen Schwellenängste aus. Dabei ist der Generationenwechsel in vielen Häusern schon überfällig. Der „1. Eifeler Nachfolgetag für das Gastgewerbe“ am Mittwoch, 21. Februar, von 9.30 bis 15 Uhr im Tagungszentrum Vogelsang IP in Schleiden bringt Aufklärung und Hilfe. Foto: pp/Agentur ProfiPress

Ist die Angst vor ausbleibender Kundschaft berechtigt, wenn das Übergabevorhaben öffentlich bekannt wird?

Iris Poth: Weitestgehend ist die Sorge verbreitet, aber unbegründet. Nach guter Beratung und Vorbereitung kann der Wechsel reibungslos über die Bühne gehen. Die Betriebe müssen sich die Situation in das Bewusstsein und in das Tagesgeschäft rufen, als anzugehende Aufgabe. Das verdrängen aber viele. Wir appellieren, unser Beratungsangebot aufzugreifen

 

Wer hilft im konkreten Einzelfall?

Sabine Spohrer: Über den Nachfolgetag fürs Gastgewerbe hinaus biete ich für die Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Euskirchen ein sehr umfassendes Beratungsangebot an, von dem auch reger Gebrauch gemacht wird. Nach einer Bestandsaufnahme vor Ort erstellen wir eine Beratermappe, die neben einem professionellen Exposé, verschiedene Checklisten und viele weitere wichtige Unterlagen enthält. Man kann  über E-Mail (sabine.spohrer@kreis-euskirchen.de) oder telefonisch gerne einen individuellen Termin vereinbaren (02251/ 15 1339, Fax 02251/ 15 581). Wir vermitteln auch Hilfe und Ratschläge anderer Stellen, die Unterstützung leisten können wie die der Nordeifel-Tourismus (NeT) GmbH, der Wirtschaftsförderung, dem Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) oder einzelner Wirtschaftsberatungsunternehmen wie der dhpg in Euskirchen.

Volker Loesenbeck: Viele wissen scheinbar noch gar nicht, dass es Hilfe gibt und arbeiten trotz fortschreitenden Alters und fehlendem Interesse der eigenen Kinder als Nachfolger weiter und weiter, bis es – ja, bis es zu spät ist für eine kontrollierte vernünftige Übergabe.

 

Was ist nach Ihrer Meinung als Wirtschaftsexperte zu tun?

Volker Loesenbeck: Als erstes sollte den Hoteliers, die vor einer notwendigen Übergabe stehen, bewusst werden, dass es nicht nur ihnen so geht, sondern viele andere Betriebe genau vor den gleichen Fragen stehen. Dann sollten sich die Inhaber unbedingt einen Überblick verschaffen.

Mit Rat und Tat zur Seite stehen ratsuchenden Leitern von Beherbergungsbetrieben und Restaurants sowie potenziellen Übernehmern beim „1. Nachfolgetag für das Gastgewerbe“ Iris Poth (m.) und Sabine Spohrer von der Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen und der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Volker Loesenbeck von der dhpg in Euskirchen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Etwa beim Nachfolgetag am 21. Februar ab 9.30 Uhr in Vogelsang?

Iris Poth: Ja, aber nicht nur, es gibt auch die Möglichkeit, sich bei unserer Wirtschaftsförderungsabteilung, bei Sabine Spohrer einen Überblick zu verschaffen oder indem man sich über uns oder die DEHOGA weitere Informationen einholt.  Instrumente wie z.B. der  Nachfolge-Fahrplan von Prof. Dr. Birgit Felden, die ja auch als Referentin beim „1. Nachfolgetag“ in Aktion tritt, können ebenfalls  Hilfestellung im Nachfolgeprozess geben

Sabine Spohrer: Wer als Seniorunternehmer seinen Betrieb an einen Nachfolger übertragen möchte, muss den Stabwechsel sorgfältig vorbereiten. Wir unterstützen aber nicht nur übergabewillige Inhaber, sondern auch Nachfolgeinteressierte.

Volker Loesenbeck: Nicht nur Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen wie die dhpg in Euskirchen helfen, auch in Vogelsang berichten erfahrene Nachfolgeexperten. Wir beleuchten dort auch Fragen wie eine faire Unternehmensbewertung, steuerrechtliche Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten.

 

Beraten Sie nicht nur, sondern gleichen aus zwischen Erwartungshaltung der Alt- und Möglichkeiten der Neueigentümer?

Sabine Spohrer: Wir versuchen es zumindest. Ziel ist es ja, die im Tourismuskreis Euskirchen eminent wichtige Hotellerie und Gastronomie nicht nur zu erhalten, sondern weiterzubringen.

 

Was muss man unternehmen, wenn man am ersten Nachfolgetag im Gastgewerbe des Kreises Euskirchen am Mittwoch, 21. Februar, von 9.30 bis 15 Uhr im Tagungszentrum Vogelsang IP in Schleiden teilnehmen will und was kostet mich das?

Iris Poth: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, das zuvorderst. Wir haben in der Branche über 650 Einladungen verschickt, aber es sind auch alle noch nicht eingeladenen Hotel- und Pensionsbetreiber und Bewirter herzlich willkommen. Ebenso alle Interessierten, die sich mit dem Gedanken tragen, einen Beherbergungsbetrieb zu übernehmen. Die melden sich bis zum 15. Februar verbindlich an. Für Anmeldung und Rückfragen steht Sabine Spohrer zur Verfügung unter sabine.spohrer@kreis-euskirchen.de, Tel. (0 22 51) 15-1339.

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