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Kein Karnevalszug im Kernort

Abgesagt sind auch der Sturm aufs Rathaus, alle Sitzungen des Festausschusses Mechernicher Karneval, Damensitzung der Prinzengarde, für die der Kartenvorverkauf traditionell an Allerheiligen begonnen hätte,  und der Martinszug – Kinder erhalten trotzdem ihre Wecken – Närrischen Tollitäten wird es 2020/21 auch keine geben – Kneipensitzung und Altentag auf 2021 verschoben – Schweigemarsch am Volkstrauertag

Im Kernort Mechernich wird am Tulpensonntag 2021 kein Karnevalszug durch die Straßen ziehen. Diese und andere karnevalistische Veranstaltungen sagte jetzt der Festausschuss Mechernicher Karneval ab. Foto: Thomas Schmitz/Archiv/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Der Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK) sagt alle Festivitäten für die Session 2020/21 im Kernort Mechernich ab. Davon betroffen sind der Mechernicher Karnevalszug am Tulpensonntag, alle FMK-Sitzungen und der Sturm auf das Rathaus an Weiberdonnerstag. Auch Tollitäten werden 2020 vom Verein nicht inthronisiert.

Heinz Kranz von der Prinzengarde ließ unterdessen ebenfalls wissen, dass die traditionelle große Damensitzung abgeblasen wurde, für die der Kartenvorverkauf gewohnheitsmäßig ab Allerheiligen, 1. November, begonnen hätte.  

Marcel Hembach (Vorsitzender Vereinskartell und stellvertretender Vorsitzender im FMK, l.) und Reiner Hück (Kassierer Vereinskartell) bedauern die Absagen für die Session 2020/21. Corona-bedingt seien sie aber unumgänglich, so Hembach. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Das macht einfach keinen Sinn in Corona-Zeiten“, sagte Marcel Hembach, der stellvertretende Vereinsvorsitzende des „FMK“ und Mechernicher Vereinskartellvorsitzende, der Agentur ProfiPress: „Für Sitzungen müssten wir, um den erforderlichen Mindestabstand wahren zu können, in die Dreifachturnhalle gehen. Dort müssten wir die Karnevalsjecken aber so weit auseinander bestuhlen, dass keine Stimmung aufkommt.“

Martinswecken gibt es trotzdem

Der Martinszug im Kernort sei ebenso abgesagt. Aus gutem Grund, wie Hembach erklärt: „Wir verteilen immer tausend Wecken nach dem Zug, wenn jedes Kind nur ein Elternteil mitbringt, sind wir schon bei 2.000 Besuchern. Das ist nicht zu verantworten.“ Allein schon die Frage: „Wo soll man sich mit so vielen Menschen Corona-konform aufstellen?“, sei in der Praxis nicht zu lösen.

Doch hat man auch gute Nachrichten. „Die Kinder erhalten ihre Wecken trotzdem“, verspricht Hembach. Dafür sorge das Mechernicher Vereinskartell, dessen Vorsitz er inne hat. Man habe mit der Grundschule und mit vielen Kindergärten bereits gesprochen.

Die Kanone wird nicht geladen: Der Sturm auf das Rathaus 2021, der sonst an Weiberdonnerstag Tradition ist, wurde vom FMK abgesagt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der beliebte Altentag für Senioren, den das Vereinskartell einmal im Jahr veranstaltet, muss allerdings auf das kommende Jahr verschoben werden. Genauso soll es 2020 keine Kneipensitzung im Mechernicher „Magu“ geben.

Stattfinden soll hingegen die traditionelle Prozession am Volkstrauertag von der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zum Ehrenmahl an der Alten Kirche. „Wir werden das Konzept anpassen“, so Marcel Hembach. Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche werde die Prozession mit einem Schweigemarsch ohne Musik zur Alten Kirche ziehen. Dort warten die Musiker, auf Abstand positioniert, um bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal zu spielen. Danach werde die Versammlung aufgehoben.

Maikirmes trotzdem?

Festhalten wolle man aktuell an der Frühjahrskirmes. Hembach: „Da stecken wir mitten in den Vorbereitungen. Wir wären froh, wenn sich bis dahin die Corona-Lage deutlich entspannen würde.“

Ersatzlos gestrichen hat die Prinzengarde Mechernich ihre für den 6. Februar eigentlich geplante große Damensitzung in der Sport- und Festhalle. Die Sicherheitsvorschriften wegen Corona könnten nicht eingehalten werden. Archivfoto: Agentur ProfiPress

Die Prinzengarde Mechernich sagt ihre eigentlich für den 6. Februar in der Sport- und Festhalle geplante Damensitzung wegen eines Beschlusses der NRW- Landesregierung ab, wonach Karnevalsveranstaltungen dann nicht stattfinden dürfen, wenn die Corona-Schutzverordnung nicht eingehalten werden kann. Heinz Kranz: „Karneval mag für uns alle die »herrlichste Nebensache der Welt« sein, aber die Gesundheit geht vor!“

pp/Agentur ProfiPress

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