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Kaller Kids im Fußballfieber

„Mini-WM“ war Höhepunkt des Fußballcamps in Rinnen – Elf Flüchtlingskinder waren ganz selbstverständlich mit dabei

Kall-Rinnen – Fußballfieber pur herrscht auf dem Sportplatz in Rinnen. Um die 90 Jungen und Mädchen im Alten von sechs bis 14 Jahren sind mit Feuereifer bei der Sache. Kein Wunder, denn bei der „Mini-WM“, dem Höhepunkt des dreitägigen „Eifel-Fußballcamps“, dürfen sie zeigen, was sie zuvor gelernt haben. In 16 „Nationalmannschaften“ treten sie unter den Flaggen von Deutschland, England, Brasilien, Angola, Elfenbeinküste, Uruguay und Co. gegeneinander an.

Moderator „Howie“ Engel heizt den Nachwuchskickern ein. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

„Klasse gespielt – toll gehalten“, schallt es laut über den Platz. Mit Michael „Howie“ Engel heizt ein in der Region bekannter Moderator und Kommentator dem Kickernachwuchs ein. Wie alle anderen Helfer, stellt auch er sich ehrenamtlich zur Verfügung und meistert mit Bravour die Aufgabe, auf drei Spielfeldern zeitgleich die besten Spielszenen zu kommentieren und die aktuellen Spielstände zu verkünden.

Packende Spielszenen lieferten sich die Fußballkids bei der Mini-WM. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Als „heimliches Highlight“ bezeichnet Ralf Kremp von der Spielgemeinschaft Golbach-Rinnen-Sötenich-Sistig-Krekel (Fußball-SG) das Fußballcamp im Veranstaltungskalender des Jugendfußballs in der Region. Weil viele große und kleine Helfer aus den Vereinen kräftig mit anpacken und das Rewe-Center Kall als Sponsor das Camp unterstützt, werden einmal im Jahr von Freitag bis Sonntag Fußballträume wahr.

Begeisterung herrschte auch auf der „Fan-Tribüne“. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Wie in einem richtigen Trainingslager arbeitet ein ehrenamtliches Team von zwölf Trainern an der Technik der Jungen und Mädchen. Im Stationenbetrieb durchlaufen die Kids verschiedene Übungen, bei denen gedribbelt, geschossen, geflankt und gepasst wird. Neben den Spielfertigkeiten kommt auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. Jeder Tag ist von einem spannenden „Finale“ gekrönt: Am Freitag wurde der Dribbelmeister gekürt, am Samstag gab es einen Torschuss-Wettbewerb, und der Sonntag endete mit „Fußball-Dart“. Mit fetzigen Klängen untermalt Mirko Wolter als ehrenamtlicher DJ jede Siegerehrung. „Man denkt, sie müssen doch irgendwann mal müde sein, aber sie spielen immer weiter“, staunt „Spielermutter“ Claudia Weishaupt über die Ausdauer der Fußballkids.

Am Ende siegte das Team der Elfenbeinküste. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

International geht es im Übrigen nicht nur bei der Mini-WM zu. So freut es Ralf Kremp und seinen Mitorganisator Stefan Weishaupt besonders, dass auch in diesem Jahr wieder elf Flüchtlingskinder mit von der Partie sind. Für sie wie auch deutsche Kinder aus sozial schwachen Familien übernimmt der Caritasverband für die Region Eifel die vergünstigte Teilnahmegebühr. „Das klappt ganz toll, trotz mancher Sprachbarrieren“, freut sich Kremp. Einige Väter der Flüchtlingskinder spielten selbst in einer Integrationsmannschaft bei einem Turnier der SG Sportfreunde Marmagen. Sie, aber auch viele andere Väter und Mütter sind am Sonntagnachmittag dabei, um gemeinsam mit ihren Kindern zu kicken und zu erleben, was ihre Sprösslinge an den drei Tagen gelernt haben.


Michael „Howie“ Engel stellte sich ehrenamtlich als Kommentator zur Verfügung. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Wichtig ist es den Verantwortlichen der Fußball-SG auch, einen Beitrag zur Gesundheitserziehung der Kinder zu leisten. So stärken sich die teilnehmenden Kinder zwischendurch mit Bio-Obst, sie erhalten frische Mahlzeiten aus regionalen Zutaten.

Kurz vor dem Medaillenregen: Organisator Ralf Kremp (l.) mit Helfern. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Wenn das Camp am Sonntag endet, gehen die Kinder nicht nur müde und glücklich nach Hause, sondern mit einer kompletten Ausstattung mit Trikot, Hose, Stutzen, Trinkflasche, Schweißband und Turnbeutel. Außerdem sorgt Andreas Brucker vom Möbelhaus Brucker dafür, dass jedes Kind einen Ball erhält. Doch am meisten zählen das gemeinsame sportliche Erlebnis und das Teamgefühl, das bei den jungen Teilnehmern noch lange nachwirkt. „Manche sind schon zum vierten Mal dabei“, sieht Kremp das Bemühen der Fußball-SG, die Vereine in Sachen Jugendarbeit zu entlasten, bestätigt.

pp/Agentur ProfiPress

 

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