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Kaller Flüchtlingshilfe lädt ein

Erstes Flüchtlingscafé am Donnerstag, 23. Juli, von 10 bis 12 Uhr im Kaller Pfarrheim – Flüchtlinge, Helfer und alle Bürger herzlich willkommen

Kall – „Willkommen, neue Nachbarn“ lautet das Motto der Kaller Flüchtlingshilfe. In diesem Sinne lädt sie jetzt auch ein zum ersten „Begegnungscafé“ am Donnerstag, 23. Juli, von 10 bis 12 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus (direkt an der Kirche) in Kall. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Pfarrgemeinde, der Bäckerei Milz und dem Rewe-Center, die Caritas übernimmt den Fahrdienst.

Die Kaller Flüchtlingshilfe wird koordiniert von Dorothea Muysers. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die Kaller Flüchtlingshilfe wird koordiniert von Dorothea Muysers. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Dabei möchten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe um Koordinatorin Dorothea Muysers sich und ihre Arbeit vorstellen. Gleichzeitig bietet das Flüchtlingscafé, das künftig einmal im Monat stattfinden soll, den Flüchtlingen die Gelegenheit, sowohl miteinander als auch mit der Kaller Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Willkommen sind alle Interessierten. Egal, ob sie sich auch für eine Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe oder einfach nur die Begegnung mit den Menschen, ihren Geschichten und Kulturen interessieren. „Wir freuen uns auf möglichst viele Besucher“, sagt Dorothea Muysers stellvertretend für das ganze, rund 15-köpfige Ehrenamtsteam.

Die Flüchtlingshilfe Kall arbeitet in enger Vernetzung mit der Kaller Politik und Verwaltung sowie zahlreichen Organisationen ehrenamtlich an der nachhaltigen Unterstützung und Eingliederung von derzeit 81 Flüchtlingen aus 22 verschiedenen Nationen. Der überwiegende Teil von ihnen stammt aus akuten Kriegsgebieten. Die Flüchtlinge sind in insgesamt neun Häusern in Kall selbst und den Außenorten untergebracht. Alle Altersklassen, von einem bis 60 Jahren, gilt es zu betreuen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Bedürfnisse an Unterstützung: Die ärztliche Betreuung, sprachliche Bildung und langfristige Integration müssen gemanagt werden.

Derzeit bietet die Kaller Flüchtlingshilfe neben der Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen Sprach- und Alphabetisierungskurse an sowie Dolmetscherdienste an. Letztere werden teils auch von Flüchtlingen selbst übernommen. Paten kümmern sich um Einzelpersonen, Familien oder Hausgemeinschaften. Eine Fahrradwerkstatt, in der die Flüchtlinge aktiv sind, wurde mit Unterstützung der Gemeinde ins Leben gerufen. In der Gemeindebücherei können Flüchtlinge die PCs und Drucker nutzen. Die Kaller Sportvereine haben alle „neuen Nachbarn“ eingeladen, es gibt Angebote im Bereich Badminton, Tischtennis und Fußball.

Mit Unterstützung der Kaller Designwerkstatt Roman Hövel (M.) erstellen die Syrer Fares (l.) und Ashraf, die in einer der Kaller Flüchtlingsunterkünfte leben, eine Website für die Flüchtlingshilfe. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mit Unterstützung der Kaller Designwerkstatt Roman Hövel (M.) erstellen die Syrer Fares (l.) und Ashraf, die in einer der Kaller Flüchtlingsunterkünfte leben, eine Website für die Flüchtlingshilfe. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Derzeit entsteht auch eine eigene Website als Infoplattform für die Flüchtlinge, Ehrenamtler und Interessierte. Mit Unterstützung der Kaller Designwerkstatt Roman Hövel wird sie erstellt von Fares (l.), der einen Bachelor in Pharmazie besitzt, und dem studierten IT-ler Ashraf. Die beiden stammen aus Syrien und leben in einer der Kaller Flüchtlingsunterkünfte.

Wer die Kaller Flüchtlingshilfe unterstützen möchte, kann sich unter Tel. 0174/ 942 89 49 auch direkt an Dorothea Muysers wenden.

pp/Agentur ProfiPress

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