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K.O.T. öffnet wieder in „analoger Welt“

Ab Montag, 25. Mai, an drei Tagen die Woche: montags, mittwochs und donnerstags – 15 Kinder- und Jugendliche maximal – Öffnungszeiten werden aufgeteilt in zwei Blöcke – Anja Lehmann und Gunnar Simon waren auch in Corona-Zeiten für ihre Schützlinge da

Mechernich – Die Räume der Jugendeinrichtung „K.O.T.“ in Mechernich sind zurzeit noch ungewohnt menschenleer. Kein Kinderlachen, kein Tischkicker-Wettkampf um Ball und Tore, kein strategisches Taktieren beim Gesellschaftsspiel.

Ab Montag, 25. Mai, soll das wieder anders werden. Die Träger der Einrichtung, die Stadt Mechernich und der Kirchengemeindeverband Mechernich, wollen den Betrieb, der corona-bedingt ausgesetzt war, dann wieder aufnehmen – aber nur unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen und nur an ausgewählten Tagen.

Die K.O.T. öffnet wieder ab Montag, 25. Mai. Verantwortliche der beiden Träger der K.O.T, die Stadt Mechernich und der Mechernicher Kirchengemeindeverband, tauschen sich direkt vor Ort aus über die Maßnahmen und Regeln. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„In der ersten Phase werden wir erstmal nur montags, mittwochs und donnerstags geöffnet haben“, erklärt Gunnar Simon, der gemeinsam mit Anja Lehmann die K.O.T. leitet. Mit dieser Aufteilung der Nachmittagsstunden in zwei zweistündige Blöcke sollen Kontakte möglichst reduziert und zahlenmäßig begrenzt werden. Der erste Zeitblock reiche von 14.30 bis 16.30 Uhr, der zweite von 17 Uhr bis 19 Uhr. „In der halben Stunde Pause dazwischen wird gut durchgelüftet und wo nötig auch desinfiziert“, so Pfarrer Erik Pühringer.

Doch das ist nicht alles. In den vergangenen Tagen haben die Verantwortlichen letztlich ein umfassendes Konzept ausgearbeitet, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen – für Mitarbeiter wie Gäste gleichermaßen.

Gunnar Simon und Anja Lehmann, die gemeinsam die K.O.T leiten, freuen sich auf die Wiedereröffnung nach der corona-bedingten Zwangspause. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress Abstand:

Deshalb wurde die Anzahl der maximal anwesenden Personen auf 15 pro Tag und Block begrenzt.  Eintreten dürfe nur, wer eine Mund- und Nasenmaske trage, die die Kinder- und Jugendlichen am besten von zu Hause mitbringen, erläutert Simon. Nur sicherheitshalber halte die Aufsicht in der Einrichtung eigene Exemplare vor.

Eingang hinten

Zudem wird der Eingang vorübergehend hinter das Gebäude (vom ehemaligen Schulhof aus) verlegt. Hinaus geht man über die eigentliche Eingangstür. „So können wir den Ablauf besser kontrollieren und steuern“, so Simon. Alle Anwesenden müssen sich in einer Liste eintragen. 

Der mittlere Computer auf dem Bild wird wegfallen, um den geforderten Sicherheitsabstand zwischen den Besuchern einhalten zu können, wie Erik Pühringer (v.r.), Gunnar Simon und Anja Lehmann demonstrieren. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Bis Montag haben Anja Lehmann und Gunnar Simon noch einiges auf der Agenda. Auch Möbelstücke werden neu positioniert, Computer und Playstation mit mehr Abstand aufgestellt sowie ungeeignete Gesellschaftsspiele aussortiert. Zusätzlich werden noch Plexiglas-Scheiben montiert, damit am Kickertisch zwei Personen gleichzeitig spielen können.

Ein zweites Zuhause

Die Kinder und Jugendlichen warteten schon sehnsüchtig auf die Öffnung, berichtet Lehmann. Sobald das Auto vor der Türe steht, stünden sie schon Schlange, um zu fragen, wann es denn endlich wieder losgehe. Für viele sei die „K.O.T. ein zweites Zuhause geworden. Für Kinder- und Jugendliche sei es wichtig, „einen Ort zu haben, wo man immer hingehen kann und wo man einem gut gesonnen ist.“

Auch in der Corona-Zeit haben die beiden Jugendarbeiter den Kontakt zu ihren Schützlingen nicht abreißen lassen und waren für sie über Whatsapp oder Telefon erreichbar. In der Zwischenzeit war darüber hinaus ein „digitales Jugendzentrum“ für die Region Düren und Eifel online gegangen, was ebenfalls genutzt wurde, um den Kontakt in der Phase der Isolation nicht zu verlieren und wichtige Impulse zu geben. Dort konnten sich Fachkräfte wie Lehmann und Simon mit „ihren“ Kindern und Jugendlichen „treffen“, austauschen oder einfach gemeinsam Musik hören.

Dabei handelt es sich um eine Plattform im Internet, die auch von der Gaming-Szene gerne genutzt werde, so Simon. Man freue sich aber nun auch sehr, die Kinder und Jugendlichen jetzt wieder vor Ort in der „analogen Welt“ der K.O.T. zu treffen.

Die Stadt Mechernich betreibt in Kommern eine weitere K.O.T. Hier wird derzeit geprüft, ob und inwieweit eine baldige Öffnung ermöglicht werden kann.

pp/Agentur ProfiPress

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