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„K.O.T.“ ist umgezogen

Jugendeinrichtung hat neue Bleibe in der Alten Schule, Emil-Kreuser-Straße/Ecke „Im Sande“, gefunden – Türen schon ab 14 Uhr geöffnet – Mit Beamer-, Billard- und Gaming-Ecke

Mechernich – Die „Kleine offene Tür“ (K.O.T.) ist umgezogen. Der Jugendtreff ist ab sofort in der Alten Schule, Emil-Kreuser-Straße/Ecke „Im Sande“, beheimatet. Der Umzug aus den Räumen der ehemaligen Hauptschule im Schulzentrum in die neue Bleibe ist geschafft.

Die Jugendlichen, meist im Alter zwischen acht und 18 Jahren, erwartet in der neuen K.O.T. Mechernich freundliche Farben an den Wänden, große Fenster, die viel Licht hereinlassen, hohe Decken, die ein Gefühl von Freiheit vermitteln – aber vor allem zwei große Räume, die neu gestaltet und eingerichtet werden können.

Anja Lehman und Gunnar Simon, die auch nach dem Umzug in die neue Bleibe gemeinsam den Jugendtreff „K.O.T.“ in Mechernich leiten, freuen sich über die neuen Möglichkeiten, die sich ihnen und den Jugendlichen mit den beiden hellen großen Räumen bieten. Im Hintergrund der Durchbruch, welcher die beiden vorher getrennten Räume auch optisch ansprechend verbindet. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Vorher waren in den Räumlichkeiten das Rote Kreuz, im Hauptgebäude der Alten Schule, und, im Anbau neueren Datums, der Proberaum der Tanzgarde des Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK) untergebracht. Um beide Flächen nutzen zu können, hatte man einen Durchbruch vorgenommen. „Mit dem Durchbruch hat das schon einen besonderen Charme, es wirkt offen und freundlich“, freut sich Gunnar Simon, der gemeinsam mit Anja Lehmann und der städtischen Fachkraft, Siglinde Gehring, die „Kleine Offene Tür“ weiterhin leitet.

Gaming-Ecke und Chill-Area

Gefüllt sind die Räume bereits – mit Billardtisch, Kicker und vielen Sitzmöglichkeiten zum Plaudern. Kreativ wurden bereits in den vergangenen Tagen sogenannte „Nutzungsnischen“ eingerichtet. Ganz hoch im Ranking der K.O.T.-Besucher steht die „Gaming“-Ecke -gespickt mit PC und Konsolenspielen. Daneben lädt eine Sitzecke mit einladendem Übereck-Sofa zum gemütlichen Chillen ein.

„Ein solcher Bereich ist extrem wichtig für die Jugendlichen“, erläutert Lehmann: „Sie kommen in die Einrichtung, um sich zu treffen und abzuhängen.“ Auf dem Sofa könne man auch andere Gespräche führen und fragen: Wie ist es in der Schule? Wie läuft es mit der Freundin?

In einer Beamer-Ecke können Karaoke-Shows oder WM- und EM-Fußballspiele an die Wand projiziert werden. Bisher hatten die K.O.T.-Verantwortlichen für solche Fälle ein Gerät ausgeliehen. „Jetzt besitzen wir einen“, so Simon stolz. Man habe an einem Förderprojekt teilgenommen zur digitalen Ausstattung und den Zuschlag erhalten.

Die Küche mit großem Theken- und Arbeitsbereich muss erst noch angeliefert und aufgebaut werden. Sie wird benötigt, erläutert Lehmann: „Einmal in der Woche haben wir immer unser Kochprojekt. Da gehen wir alle einkaufen und einige bereiten das Essen zu. Dann wird gemeinsam gegessen.“ Das sei immer schön und solle auch beibehalten werden.

Die „Kleine offene Tür“ (K.O.T.) ist umgezogen. Der Jugendtreff ist ab sofort in der Alten Schule, Im Sande, beheimatet. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Jugendlichen konnten sich schon im Vorfeld in die Planungen mit ihren Anregungen und Ideen einbringen. „Das wichtigste war der freie W-LAN-Zugang“, so Simon schmunzelnd, der „Im Sande“ angeboten werden kann.

Allerdings fällt die Gesamtnutzfläche mit 200 Quadratmeter rein rechnerisch etwas kleiner aus als am vorherigen Standort – dort war sie jedoch auf viele kleine Räume verteilt. „Im Moment haben wir noch den Verlust der Tischtennis-Platte zu beklagen, die wir bei der bisherigen Raumaufteilung nicht unterbekommen“, berichtet Lehmann. Gegebenenfalls finde man aber Lösungen mit einem Raum im Obergeschoss, auf den die K.O.T. für Gruppenarbeiten oder Projekte zurückgreifen will.

Insgesamt 75 Kartons hatte man für den Umzug ein- und wieder auspacken müssen. Vor allem dem Bauhof und der zuständigen Mitarbeiterin des Gebäudemanagements, Janine Deinzer, ist man dankbar, betonen beide. Simon erläutert: „Der Bauhof der Stadt Mechernich hat uns anderthalb Tage zur Verfügung gestanden und die Sachen hier rüber getragen. Die hatten einen richtigen Transporter, sodass wenig Touren nötig waren. Das war absolut ein zeitlicher Gewinn.“

Jugendarbeit rückt mehr ins Zentrum

Mit dem neuen Standort ist man zufrieden. „Die Lage mitten in der Stadt rückt die Jugendarbeit mehr ins Zentrum“, ist Lehmann überzeugt. Wenn man jetzt etwas ins Fenster hänge, werde das viel mehr wahrgenommen als im Schulzentrum.

Für Simon ist klar: „Wenn eine Jugendeinrichtung umzieht, wird sie immer den ein oder anderen verlieren als Besucher, aber dafür auch neue dazugewinnen. Wir werden einfach im Sommer eine erste Bilanz ziehen.“

Der gemeinsame Jugendtreff der GdG St. Barbara und der Stadt Mechernich, der von der GdG St. Barbara betrieben wird, öffnet ab sofort eine Stunde früher die Türen: und zwar montags 14 bis 20, dienstags bis donnerstags 14 bis 21 Uhr, freitags von 13 bis 20 Uhr, alle 14 Tage samstags von 13 bis 19 Uhr. Der erste offene Samstag ist der 23. März.

Eine offizielle Einweihungsfeier mit Einsegnung durch GdG-Pfarrer Erik Pühringer ist geplant, aber noch nicht terminiert.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. In diesem Jahr wird es kein „Mecki“ geben. Die Organisation des beliebten Sommerferienangebot der „Mechernicher Kinderstadt“, die 2014, 2015 und 2017 stattfand und für 2019 geplant war, ist mit dem Umzug im gleichen Jahr nicht zu stemmen.

„Darüber sind wir auch traurig, aber es ging leider nicht anders“, so Lehmann und Simon unisono. Kurzfristig abzusagen, wäre keine Option, da die Eltern sonst ihre Urlaubsplanung verbindlich danach ausgerichtet hätten.

pp/Agentur ProfiPress

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