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K 25: Freigabe nach Verlegung

Vergangenen Sommer waren Teile der Straße bei einem Erdrutsch abgebrochen – Hang mit 250 Tonnen Gestein gesichert – Straße zwischen Glehn und Hostel nun breiter als vorher

Mechernich-Hostel/Glehn – Schnell war sie, die Firma Backes aus Stadtkyll. Am 19. Januar hatte Sie mit der Verlegung der Kreisstraße 25 zwischen Glehn und Hostel begonnen. Vier Monate sollten die Arbeiten dauern, doch schon Anfang April konnte die Straße nun freigegeben werden, also anderthalb Monate vor dem anvisierten Fertigstellungstermin. „Wir hatten natürlich auch Glück mit dem Wetter“, erklärt Norbert Backes bei der offiziellen Freigabe.

Achim Blindert, Geschäftsbereichsleiter Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall beim Kreis Euskirchen, erinnerte noch einmal an die Gründe für die Verlegung. „Anlass der Baumaßnahme war ein Steinrutsch beim Starkregenereignis im vergangenen Juli, bei dem auch Teile der Fahrbahn abgebrochen waren.“

Stehen auf 250 Tonnen Gestein: Monika Linscheidt (v.l., Ingenieurbüro Linscheid) Simone El Massaoudi (Kreis Euskirchen), Norbert Backes (Backes Bau- und Transport), Achim Blindert (Kreis), Torsten Jäger (Backes) und Guido Schmitz (Kreis). Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Stehen auf 250 Tonnen Gestein: Monika Linscheidt (v.l., Ingenieurbüro Linscheid) Simone El Massaoudi (Kreis Euskirchen), Norbert Backes (Backes Bau- und Transport), Achim Blindert (Kreis), Torsten Jäger (Backes) und Guido Schmitz (Kreis). Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Blindert weiß, dass eine Straßenbaumaßnahme von der Planung bis zur Fertigstellung üblicherweise länger als acht Monate dauert. In dem Fall habe aber eine besondere Dringlichkeit vorgelegen, besonders aus Glehn habe es Beschwerden gegeben, weil unter anderem die Schulbusse wegen der Straßensperrung durch enge Straßen fahren mussten. „Wir danken den Glehnern, dass sie das ausgehalten haben“, sagte Blindert.

Vordringlichste Frage war: Kann die Straße überhaupt saniert werden? Bei einem Steinrutsch werde normalerweise der Hang durch den Bau einer Stützmauer befestigt. „Das ist aber aufwendig und kostspielig“, erklärt Blindert. Außerdem habe eine Untersuchung ergeben, dass ein großer Abschnitt der Straße und der Hang nicht standfest waren. Die Lösung war eine Verlegung der Straße um ein paar Meter Richtung Südosten. Damit das überhaupt möglich war, erwarb der Kreis Grundeigentum der Stadt Mechernich.

Insgesamt baute Backes auf 320 Metern eine neue, sechs Meter breite Straße. Im Hang selbst wurde eine sechs bis sieben Meter tiefe Steinstickung angebracht mit Basaltfindlingen, die bis zu 1,5 Tonnen wiegen. „Insgesamt wurden hier 250 Tonnen Steine verlegt, das ist ‘ne Menge Zeug“, berichtet Monika Linscheidt vom Ingenieurbüro Linscheidt aus Broich. Das sei unbedingt nötig gewesen, denn je näher man dem Hang gekommen sei, desto instabiler wurde der Untergrund. „Schwierig war die Wasserführung auf der anderen Straßenseite, da sind jetzt Bremsen im Graben“, ergänzt sie. Ein 50 Zentimeter dickes Wasserrohr leitet das Wasser nun unter der Straße hindurch bis zur Steinstickung, von wo es schließlich den Hang hinabläuft.

Monika Linscheidt (v.l.), Simone El Massaoudi, Norbert Backes, Torsten Jäger, Guido Schmitz und Achim Blindert flanieren über die soeben freigegebene Kreisstraße 25 zwischen Glehn und Hostel. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Monika Linscheidt (v.l.), Simone El Massaoudi, Norbert Backes, Torsten Jäger, Guido Schmitz und Achim Blindert flanieren über die soeben freigegebene Kreisstraße 25 zwischen Glehn und Hostel. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Die Bodenverhältnisse hier sind sehr seltsam“, erzählte Linscheidt weiter. Man habe einen Spalt freigelegt, in den drei Kubikmeter Material passten, bis er gefüllt war. Auch andere Klüftungen seien vorhanden. Weil dort ständig Wasser durchgelaufen sei, kam es offenbar zum Erdrutsch.

Insgesamt kostete die Maßnahme 420.000 Euro. Der Versuch, Fördermittel zu erhalten, sei überraschender geglückt, so Blindert. 60 Prozent, also gut 250.000 Euro, wurden so finanziert.

Achim Blindert kündigte außerdem an, dass die Wasserführung im Mühlenbach noch optimiert werden soll. Außerdem will die Stadt Mechernich den täglich genutzten Wanderweg, der ebenfalls vom abgerutschten Hang in Mitleidenschaft gezogen wurde, wieder herrichten, kündigte Helmut Schmitz, Fachbereichsleiter Straßen und öffentliche Grünflächen bei der Stadt.

pp/Agentur ProfiPress

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