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Jugendrotkreuz plant Abenteuerspielplatz

Nicole Thielen und Til Voß berichten beim Bürgermeister – Stadt Mechernich will bei Realisierung behilflich sein

 Mechernich – Einen Abenteuerspielplatz für Kinder, aber auch mit Trimmgeräten, die Jugendliche und Erwachsene benutzen können, plant das Jugendrotkreuz (JRK) Mechernich im Kernort. Die JRK-Betreuerin Nicole Thielen und JRK-Sprecher Til Voß warben am Montag bei Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem städtischen Wirtschaftsförderer und Immobilienmanager Peter Dierichsweiler für dieses Vorhaben.

Demnach will das am Bleiberg sehr rührige Jugendrotkreuz, in dem sich zurzeit 44 Kinder und Jugendliche in zwei Gruppen engagieren, die Investitionskosten von rund 40.000 Euro mit Hilfe von Sponsoren und Aktionen selbst aufbringen. Das DRK hat einen Rahmenvertrag mit dem Hersteller von professionellen Spielburgen und Schiffen. Diese Firma soll die Spiellandschaften und Open-Air- Sportgeräte auch in Mechernich TÜV-Abnahme-fertig aufbauen.

Im städtischen Schulzentrum Mechernich oder in seiner Nachbarschaft soll nach einer geeigneten Ecke für den Mehrgenerationen-Spielplatz gesucht werden, den das Jugendrotkreuz im Kernort errichten will. Vielleicht in der Nähe der Fußgängerüberführung über die Feytalstraße (rechts unten), vielleicht zwischen Tennisclub und Grundschule (links unten). Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Außerdem wollen zwei Väter von Mechernicher JRK-Kindern, die Schreiner sind, mit anpacken, zum Beispiel die hölzerne Umrandung von Sandkästen und eine Graffiti-Holzwand selbst errichten. Til Voß: „Ziel ist es, dass auch wir Jugendlichen selbst viel machen und auch auf den Spielplatz aufpassen, weil er «unser Ding« sein soll.“ Nicole Thielen: „Da wir selbst ganz viele Kinder und Jugendliche aus nicht ganz einfachem sozialen Umfeld in unseren Reihen haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Zerstörungswütige draußen gehalten oder integriert werden.“

Ziel ist es jedenfalls, dass auch Jugendliche die Anlagen benutzen und sich vernünftig gegen Kinder und andere Jugendliche und Material verhalten, so die Hoffnung des Projektes „Mehrgenerationen-Abenteuerspielplatz“. Nicole Thielen: „Wir hoffen, dass da auch ganze Familien und Senioren hinkommen.“ Til Voß: „Auch Schulklassen können sich zwischendurch mal beim Trimmen oder Spielen austoben.“

Wirtschaftsförderer Peter Dierichsweiler (von links) und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ließen sich von Niciole Thielen und Til Voß vorstellen, was das Jugendrotkreuz in Mechernich plant: nämlich einen Mehrgenerationen-Abenteuerspielplatz mit Trimmgeräten auch für Erwachsene. Die Baukosten will das JRK selbst bestreiten, Grundstück und Wartung soll die Stadt übernehmen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Deshalb wird ein Standort im oder in der Nähe des städtischen Schulzentrums gesucht, so der Vorschlag von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. In der Nähe von Schulen, dem neuen Kindergarten, Kleiner Offenen Tür, Wohnbebauung und Tennisklub seien auch immer Erwachsene im Umfeld, die einen Blick aufs Spielplatzgelände werfen können.

Sollte sich im oder am städtischen Schulzentrum kein geeigneter Standort finden, sollen sich Peter Dierichsweiler und der städtische Grünflächeningenieur Christof Marx mit dem Jugendrotkreuz auf die Suche nach Alternativstandorten machen, vielleicht unter Einbeziehung und Umwandlung bestehender Spielplätze, die nicht genügend genutzt werden.

„Wer sich sportlich betätigt, baut Aggressionen ab“, hofft JRK-Sprecher Til Voß aus Kommern, hier mit seiner Gruppenleiterin Nicole Thielen. Der junge Rotkreuzler, der sich mit anderen Jugendlichen auch in eigenen Projekten um Flüchtlingskinder kümmert und dafür bereits im Fernsehen als Vorbild vorgestellt wurde, will in Mechernich eine Abenteuer-Spiellandschaft errichten, die von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen benutzt werden kann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dann würde das Ganze im Rathaus geprüft und mit den Fraktionen im Stadtrat besprochen. Bürgermeister und Immobilienmanagement der Stadt Mechernich signalisierten dem Jugendrotkreuz schon mal Entgegenkommen, was die TÜV-gerechte Wartung angeht, so Dr. Hans-Peter Schick: „Dafür haben wir eigens ausgebildete Leute beim städtischen Bauhof.“

pp/Agentur ProfiPress

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