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Jetzt geht sie selbst in Rente

Rentenberaterin Petra Peterson wurde von der Mechernicher Stadtverwaltung in großer Runde feierlich verabschiedet – Auch „4711“, Löllmann und VHS stehen in ihrem Lebenslauf – Manche offenbarten der warmherzigen Frau ihr Schicksal – Nachfolgerin Madleine Dederichs tritt in große Fußstapfen

Mechernich – Hat sie bisher anderen Leuten bei dem Übergang ins Rentenalter geholfen, begibt sich Petra Peterson nun selbst in den Ruhestand.

Bescheiden nimmt sie die lobenden Worte entgegen, gewohnt freundlich lächelt sie in die große Runde, die im Ratssaal zusammengekommen ist, um die langjährige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung feierlich zu verabschieden.

Das sei genau ihre Stärke, ihre innere Ausgeglichenheit, aber auch ihre Fachkompetenz. Dafür wurde die Mechernicherin von der Verwaltungsspitze, Vorgesetzten, Kollegen und Kunden der Rentenberatungsstelle geschätzt.

Jetzt wurde Petra Peterson, die als Verwaltungsangestellte für Rentenanträge zuständig war, in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick überreichte die Urkunde für langjährige Tätigkeit im Dienst der Stadt Mechernich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Frau Peterson ist immer lieb und zuvorkommend, gleichzeitig wurde man gut beraten“, sagte Thomas Hambach. Das bestätigte auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Die Rentenberatung sei schließlich und wahrlich keine leichte Aufgabe. Nicht immer seien Bürger mit dem Bescheid über die Höhe der zukünftigen Altersbezüge zufrieden: „Da freundlich, ruhig und sehr sachlich zu bleiben, ist schon eine besondere Gabe, die nicht jeder hat.“

Sie hörte zu

Ihr Aufgabengebiet in der Stadtverwaltung hat die heute 65-Jährige geliebt. Sie habe sich sehr gerne Zeit für die Bürger und ihr Anliegen genommen, erzählt sie: „Es macht mir Freude, mit Menschen umzugehen und ihnen zuzuhören.“ Manche offenbarten der warmherzigen Frau ihr Leben und so manches Schicksal.

In der Beratungsstelle habe sie viel erleben können. Manche Bürger hatten keinerlei Unterlagen für ihren Rentenantrag mit, andere stellten ihr ganze Kartons mit Formularen zur Bearbeitung hin. „Dann sortiert man halt“, stellt sie unaufgeregt fest.

Der Rentensprechtag der Deutschen Rentenversicherung im Rathaus werde mittlerweile enorm angenommen. Mit der Beratung können im Vorfeld Lücken im Versicherungsverlauf geschlossen werden.

Kölnisch-Wasser-Plakate

Bezüge im Alter waren nicht immer ihr beruflicher Schwerpunkt. Im Kölnisch-Wasser-Traditionshaus „4711“ in der Glockengasse erstellte sie nach ihrer Ausbildung als grafische Zeichnerin vor allem Vorlagen für Zeitschriften, Plakate und sogar Sessionshefte. Letzteres, weil so berichtet sie, Ferdinand Mülhens, der Inhaber des Parfümbetriebs sehr im Karneval verhaftet gewesen war. Vielen wird sie allerdings auch bekannt sein als Aushilfe im Schreibwarenladen „Löllmann“ oder als VHS-Dozentin für Seidenmalerei in Mechernich.

Zur feierlichen Verabschiedung der langjährigen Angestellten der Stadt Mechernich waren die Verwaltungsspitze, direkte Vorgesetzte und Kollegen gekommen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Stadt Mechernich war sie seit 1991 beschäftigt – als Angestellte beim Schul-, Kultur- und Sportamt, im Sozialamt war sie später zuständig für Wohngeld, zuletzt, seit 2005 war sie tätig im Bereich Soziales und bearbeitete deshalb die Rentenanträge.

Zur Nachfolgerin Madleine Dederichs gewandt, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Sie treten da in große Fußstapfen.“

Mit ihrer eigenen nun bevorstehenden Rentenzeit hat sich Peterson noch nicht im Detail beschäftigt: „Ich denke, die Ruhestandsgefühle kommen erst noch.“

pp/Agentur ProfiPress

 

 

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