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Jemand, der „DNA“ weiterführt

Obergartzemer Autohaus Krings wurde von der Herten Gruppe mit Hauptsitz in Düren übernommen – „Krings“ bleibt „Krings“ – Mitarbeiter werden übernommen – Auch „Herten“ ist ein Familienunternehmen

Mechernich-Obergartzem – Die Auto Krings GmbH in Obergartzem wurde zum 1. Juni von der Herten-Gruppe mit Hauptsitz in Düren übernommen. Firmenchef Josef Krings, der mit 67 Jahren in den Ruhestand geht, ist glücklich mit dem Nachfolger: „Wir wollten jemanden finden, der unsere DNA weiterführt. Das ist uns gelungen.“ Denn auch die Herten Gruppe ist ein klassisches Familienunternehmen und außerdem Autorisierter Mercedes Benz Service und Vermittlung wie das Obergartzemer Pendant.

„Das Autohaus in andere Hände abzugeben, ist jetzt an der Zeit“, erklärt Josef Krings bei einer großen Gesprächsrunde mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, den beiden Wirtschaftsförderern der Stadt, Peter Dierichsweiler und Dennis Müller, sowie Hans-Jörg Herten, dem Inhaber  der Herten Gruppe, und dem neuen Obergartzemer Betriebsleiter und langjährigen Herten-Mitarbeiter Dieter Zimmermann.

Das Obergartzemer Autohaus Krings gehört jetzt zur Herten-Gruppe mit Sitz in Düren. Zu einem gemeinsamen Gespräch trafen sich, v.r.: Josef Krings, Hans-Jörg Herten, Dr. Hans-Peter Schick, Peter Dierichsweiler, Dieter Zimmermann und Dennis Müller. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Obergartzemer Betrieb war 1953 als kleine freie KFZ-Reparatur-Werkstatt im Ortskern von Josef Krings Senior, dem Vater des heutigen Firmenchefs gegründet worden. 1972 zog „Auto Krings“ in das Industriegebiet in Mechernich Obergartzem und gehörte damit seinerzeit zu den Pionieren. Ein Jahr später wurde der Betrieb Vertragswerkstatt für PKW, Transporter und LKW der Daimler Benz AG und erweiterte stetig den Gebäudekomplex am Standort.

Ideale Ergänzung

Die Herten-Historie weist viele Ähnlichkeiten auf. Aus der einstigen Autoreparaturwerkstatt des Großvaters wurde ein großes Mercedes-Benz Autohaus, das heute an insgesamt drei Standorten in Düren, Schleiden-Olef und Merzenich-Girbelsrath vertreten ist. „Auch, wenn wir stark gewachsen sind, ist der Geist immer noch der eines klassischen Familienunternehmens“, betont Herten, der die Geschäfte nun in dritter Generation führt. Das neue Haus in Obergartzem sehe man als ideale Ergänzung zu den bisherigen Standorten.

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (l.), hier im Gespräch mit dem Inhaber der Herten-Gruppe, Hans-Jörg Herten und dem bisherigen Firmenchef Josef Krings, freut sich, dass das Autohaus Krings in „wirtschaftlich gute Hände“ kommt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Für das Krings-Autohaus und seine Mitarbeiter ändert sich nicht viel – noch nicht mal der Name. „Es bleibt alles im Prinzip wie es ist“, berichtet Krings. Auch die Mitarbeiter würden übernommen. Ein neues Gesicht ist hinzugekommen: Ab sofort ist Dieter Zimmermann neuer Betriebsleiter und damit Hauptansprechpartner für die Kunden im Obergartzemer Autohaus. Seit 15 Jahren ist Zimmermann bereits bei „Herten“ tätig. Bislang hatte er die Service-Leitung am Dürener Hauptstandort inne.

Guter Standort

Das neue Herten-Haus im Mechernicher Gewerbegebiet sieht er als Gewinn für die Herten Gruppe. „Der Standort ist gut“, lobt er. Das Mitarbeiterteam wolle man gegebenenfalls sogar noch aufstocken. Auf jeden Fall werde auch in Obergartzem ausgebildet. Aktuell werden Bewerber für die Ausbildung als KFZ-Mechatroniker gesucht.

Dieter Zimmermann (l.) ist neuer Betriebsleiter des Obergartzemer Herten-Hauses „Krings“. Ihm gratulieren Hans-Jörg Herten (Inhaber der Herten Gruppe) sowie Josef Krings (scheidender Firmenchef). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Dr. Hans-Peter Schick freut sich, dass das Unternehmen mit der Übernahme in „wirtschaftlich gesunde Hände“ kommt. Grundsätzlich sei Mechernich geprägt von einer hohen Pendlerquote nach Köln und Bonn. „Wir sind daher froh, um jeden qualifizierten Arbeitsplatz, den es letztlich hier vor Ort gibt.“ Das Obergartzemer Gewerbegebiet entwickle sich stetig weiter und biete beste Voraussetzungen – nicht zuletzt wegen der direkten Anbindung an die Autobahn A1.

Herten offenbart, dass Corona-bedingt gerade zwar schwierige Zeiten zu meistern seien, doch sehe er seine „Gruppe“ gut aufgestellt. Der KFZ-Bereich sei sowieso aktuell im Umbruch – nicht nur wegen der unterschiedlichen Antriebskonzepte, sondern auch wegen der fortschreitenden Digitalisierung der Fahrzeuge, sprich autonomen oder halb-autonomen Fahren. „Man muss als Mercedes-Vertragshaus den Weg nur richtig mitgehen oder, sofern möglich, sogar mitgestalten.“  

pp/Agentur ProfiPress  

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