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Jeder ist anders, Gott liebt jeden einzeln

Eifeldekan und Mechernicher Pfarrer Erik Pühringer gestaltet Begegnungsgottesdienst für Menschen mit und ohne Behinderung in Olef  – Kindergarten St. Johannes Baptist aus Mechernich einer der Mitveranstalter

Statt Predigt gab es ein szenisches Spiel, in dem Jürgen Bauer (Mitte) mit seinen Leuten von den Nordeifel-Werkstätten in Zingsheim ein-drucksvoll Zeugnis ablegte, dass Gott jeden einzelnen so liebt, wie er ist. Rechts Eifeldekan Erik Pühringer, der den Begegnungsgottesdienst in Olef leitete. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Olef – „Jeder Mensch ist anders, jeder ist er selbst und jeder ist von Gott geliebt. Und zwar völlig unabhängig davon, zu was er es gebracht hat, ob er stark oder schwach, groß oder klein, arm oder reich, behindert oder ohne Handicap ist.“ Das, so schreibt die Kirchen Zeitung für das Bistum Aachen, war nicht nur die Botschaft des diesjährigen Begegnungsgottesdienstes von Menschen mit und ohne Behinderung in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Olef. Das gilt auch im Stadtgebiet Mechernich für viele integrative Einrichtungen.

Bei der Messe führte der Mechernicher Pfarrer und Eifeldekan Erik Pühringer schwungvoll wie angemessen durch die Liturgie. Eine Musikgruppe oder einen Chor wie in den zurückliegenden jahren konnte er diesmal nicht begrüßen. Dafür aber eine Reihe von jungen Akteuren, die den Gottesdienst mit vielen eigenen Impulsen gestalteten. So hatte Jürgen Bauer, der Leiter der Nordeifel-Werkstätten in Zingsheim, mit seinen Leuten eine szenische Darstellung einstudiert, die das Gottesdienstthema auf den Punkt brachte.

Da reiste eine junge Frau mit ihrem Kuscheltier von Gesprächspartner zu Gesprächspartner, um herauszufinden, wer sie sei. Doch diese Gesprächspartner, Papagei, Nilpferd, Frosch und Fische, bezeugten ihrem Kuscheltier, dass es nicht so sei wie sie selbst. Ja, wer oder was, war es dann? Hurra, am Ende war das Rätsel gelöst: „Ich bin ich!“ Unverwechselbar, nicht uniform, ganz individuell ist jeder selbst er selbst.

So originell wie dieses Spiel gestaltete der Mechernicher Dekan Pühringer die Fürbitten mit der Gottesdienstgemeinde. Jeder konnte Vornamen von Menschen nennen, auf die er Gottes Aufmerksamkeit besonders lenken möchte, und zwar ohne dafür einen Grund angeben zu müssen.

 pp/Agentur ProfiPress

 

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