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In Lückerath der Natur auf der Spur

Nachwuchsbiologen des städtischen Gymnasiums Mechernich untersuchten gemeinsam mit Lückerather Grundschülern Wild- und Fettwiesen

Lückerather Grundschüler untersuchten und dokumentierten das große Krabbeln auf Fett- und Wildwiesen. Dabei halfen ihnen die Nachwuchsbiologen des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof. Foto: Andreas Maikranz/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Lückerath – Die Erforschung der Artenvielfalt auf heimischen Wiesen stand jüngst auf dem Stundenplan der Viertklässler der Katholischen Grundschule Lückerath. Unterstützung erhielten die Grundschüler dabei von den Nachwuchsbiologen des städtischen Gymnasiums Am Turmhof Mechernich (GAT) als ausgewiesene „Nationalparkschule“ und Biologielehrer Andreas Maikranz.

Gemeinsam mit den Gymnasiasten untersuchten sie im Rahmen eines kooperativen Projektes, was es heißt, „Natur Natur sein zu lassen“ – so wie es der Leitsatz des Nationalparks meint. Geforscht wurde zu diesem Zweck sowohl auf einer Wildwiese als auch auf einer kultivierten Wiese, einer so genannten Fettwiese.

Mit Spaten, Lupen, Bestimmungsschalen und -büchern sowie Keschern machten sich die Schüler ans Werk. Ziel war die Erfassung von Tieren und Pflanzen auf Wild- und Fettwiese. Das Suchen und Bestimmen bereitete den Grundschülern dabei sichtlich Freude. „Und es schärfte ihr  Bewusstsein dafür, was auf einer Wiese so alles kreucht und fleucht“, so Maikranz.

Die gewonnen Ergebnisse zeigten den Schülern sehr anschaulich die Bedeutung der Wildwiesen für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Denn  auf der Wildwiese ließen sich deutlich mehr Tier- und Pflanzenarten nachweisen als auf der ebenfalls untersuchten Fettwiese. Auch habe der Vergleich der Ergebnisse mit einer älteren Untersuchung derselben Wildwiese aus dem Jahr 2011 einen deutlichen Anstieg der Artenvielfalt auf dem untersuchten Areal aufgezeigt, bemerkte Maikranz nach Abschluss der Auswertungsarbeit.

Das Projekt des Biologen und seiner Schüler bildet einen der Bausteine im Konzept des GAT als Nationalparkschule. Immer wieder nimmt die Fachschaft Biologie die Zertifizierung zum Anlass, um mit den Grundschulen im Stadtgebiet zu kooperieren. Dazu eigne sich gerade das Fach Biologie, da die Inhalte lebensweltbezogen vermittelt werden können. „Nebenbei wird auch das Interesse der Grundschüler für ein neues Fach geweckt“, erklärt Maikranz.

Als Nächste dürfen sich nun die Viertklässler der Gemeinschafts-Grundschule Satzvey auf den Besuch der Biologen des GAT Ende des Monats freuen.

Bernhard Karst/GAT/pp/Agentur ProfiPress

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