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In den Pausen Kuchen verkauft

Mechernicher Gymnasiasten spenden für Misereor – Fachschaft Religion veranstaltete Vortrag mit den Misereor-Referenten Dr. Herbert Kaefer und Martin Gottsacker

Mechernich – Erdbeben und tropische Wirbelstürme, Umweltzerstörung und politische wie wirtschaftliche Instabilität haben Haiti zu einem der ärmsten Länder Lateinamerikas gemacht. Dass es dennoch Anlass zur Hoffnung gibt, schilderte Dr. Herbert Kaefer, emeritierter Pfarrer aus Gemünd, den Schülern des städtischen Gymnasiums Am Turmhof (GAT) aus erster Hand. Nachdem er im vergangenen Jahr für das katholische Hilfswerk Misereor selbst vor Ort war, berichtete er in der Aula des GAT packend davon, unter welchen Mühen und Entbehrungen die Einwohner Haitis die Insel wiederaufbauen.

Im Beisein der Referenten Pfarrer Dr. Herbert Kaefer (2.v.r.) und Martin Gottsacker (2.v.l.) sowie der Religionslehrer am GAT überreichten die Mechernicher Gymnasiasten Spenden für Misereor, die sie beim Kuchenverkauf in den Pausen eingenommen haben. Foto: Stephanie Will/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Im Beisein der Referenten Pfarrer Dr. Herbert Kaefer (2.v.r.) und Martin Gottsacker (2.v.l.) sowie der Religionslehrer am GAT überreichten die Mechernicher Gymnasiasten Spenden für Misereor, die sie beim Kuchenverkauf in den Pausen eingenommen haben. Foto: Stephanie Will/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Seit nunmehr acht Jahren kommt der mittlerweile 76-jährige weltoffene und weitgereiste Geistliche an die Schule, um von seinen Expeditionen in alle Welt zu berichten. Mit der von der Fachschaft Religion organisierten Vortragsveranstaltung regt das städtische Gymnasium schon die jüngeren Schüler zu globalem Denken an, das darin mündet, dass die Kinder und Jugendlichen für die Belange der Welt und der Menschen fernab der westlichen Wohlstandsgesellschaft sensibilisiert werden.

Diese Bemühungen tragen am Mechernicher Gymnasium Früchte. So überreichten Schüler der fünften Klassen mit einem Scheck über 40 Euro den Erlös aus dem Pausenverkauf an Kaefer. Auch die siebten Klassen unterstützten die Misereor-Aktionen des Gemünder Pfarrers mit 200 Euro. Die sechsten Klassen schließen sich dem Engagement an und werden den Erlös eines Kuchenverkaufs in der Pause am kommenden Donnerstag, 12. März ebenfalls an Misereor weiterleiten.

Mit einem eigenständig geschriebenen und in Szene gesetzten Theaterstück stimmten Schülerinnen der sechsten Klassen auf die Thematik der diesjährigen Misereor-Fastenaktion, den Folgen des Klimawandels auf den Philippinen, ein. Foto: Stephanie Will/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Mit einem eigenständig geschriebenen und in Szene gesetzten Theaterstück stimmten Schülerinnen der sechsten Klassen auf die Thematik der diesjährigen Misereor-Fastenaktion, den Folgen des Klimawandels auf den Philippinen, ein. Foto: Stephanie Will/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem Thema der diesjährigen Fastenaktion befasste sich der anschließende Vortrag von Misereor-Referent Martin Gottsacker. Dabei gelang es ihm am Beispiel des katastrophalen Ausmaßes des Klimawandels auf den Philippinen hervorragend, den Schülern die Zusammenhänge zwischen der Hilfe für die Armen im Süden und dem Lebensstil im Norden deutlich zu machen. „Die Folgen des Klimawandels treffen immer diejenigen am schlimmsten, die am wenigsten an der Verursachung beteiligt sind“, so der Experte.

Auf den Philippinen sind es bis zu acht Taifune und Überschwemmungen jährlich, die die Menschen meist unvorbereitet treffen und sie ihrer Existenzgrundlage berauben. Misereor leistet Aufklärungsarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe, etwa in Form von Mangrovenanpflanzungen, die innerhalb kurzer Zeit einen vor den Überschwemmungen schützenden Grüngürtel bilden sollen.

Zuvor hatte ein kleines, von vier Schülerinnen der sechsten Klasse eigenständig verfasstes und aufgeführtes Theaterstück in die Thematik eingeführt. Für ihre Darbietung erhielten die Mädchen großen Beifall.

„Tolle Fragerunden, in denen die Schüler fachlich fundierte Antworten auf ihre brennenden Fragen erhielten, waren der Abschluss der rundum gelungenen Veranstaltung“, freute sich Lehrerin Stephanie Will.

pp/Agentur ProfiPress

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